ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Nun ja, wenn kein verkehr da ist, in den man einfädeln müsste, spielt es ja auch keine Rolle wo man rüberzieht.
Stimmt. Wenn es keinen stört, dass man seinen Müll auf die Strasse wirft, darf man seinen Müll ruhig da hin schmeissen.
Ja, der Vergleich hinkt, aber irgendwo ist es doch fast dasselbe.
Erstens sehe ich die Gefahr, dass genau das eben zur Gewohnheit wird und zweitens ist es meiner Meinung und Erfahrung nach eben nicht so, dass diese Leute das nur machen, wenn niemand da ist, den sie behindern, sondern generell. Ausserdem kann jeder einen Fehler machen und dann eben doch übersehen, dass da jemand ist, den man behindert. Daher sollte man sich ganz einfach angewöhnen, immer korrekt zu fahren. Immer zu blinken, auch wenn man nachts um 3 alleine durch Alaska fährt. Auch erst dann rüber zu fahren, wenn man die Auffahrspur ausgenutzt hat, wenn man sonntags während einem Spiel der dt. Fussballnationalmannschaft in Mecklenburg-Vorpommern auf eine Querverbindung zwischen 2 Autobahnen auffährt.
Ich hatte die Diskussion schon mit meinem Vater.
Klassischer Mittelspurfahrer. Wechseln koste schliesslich Nerven und wäre ja unnötig.
Sein "Argument": "Wenn wirklich einer kommt, fahre ich schon rüber."
Nein, eben nicht. Wenn es drauf ankommt, wird er die beiden wesentlich schnelleren Autos eben nicht bzw. zu spät sehen und eben doch mind. 1, eigentlich beiden, im Weg stehen.
Also: gar nicht erst in der Mitte fahren, sondern rechts!
Gar nicht schon rüberziehen, nur weil man in dem Moment glaubt, es wäre keiner da oder auch wenn wirklich keiner da ist (das weiss man aber nie, sondern es ist IMMER subjektive Wahrnehmung).
Immer blinken, auch wenn es subjektiv empfunden niemand sieht.
Und so weiter.