Benzin & Diesel Thread: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?

  • Gerade jetzt im Winterhalbjahr bringt die PV-Anlage für das E-Auto gar nichts. Wenn man zur Arbeit fährt ist es noch dunkel. Wenn man von der Arbeit zurück kommt ist es wieder dunkel. In den wenigen Stunden, in der die PV-Anlage Strom erzeugt, steht das Auto auf dem Parkplatz des Arbeitgebers, so dass man den Strom aus der Anlage einspeisen (defakto verschenken) muss, während man für den entnommen Strom das fünf bis sechsfache zahlen muss.

    Herrlich, diese Pauschalisierung ^^ Unsere PV bringt im mit Abstand schlechtesten Monat (Januar) im Schnitt 400 kWh mit Abweichungen von maximal 15%. Ich kann hier auch nicht beobachten, dass sie ausschließlich Mo-Fr produziert. Das Laden am Wochenende reicht oftmals völlig aus*. Ich kenne außerdem auch keine gesetzliche Norm, die mir vorgibt, mit dem PKW zur Arbeit fahren zu müssen. Da kann ich auch andere Optionen nutzen (Bus & Bahn, Fahrrad, Füße).


    *Einziges Manko derzeit: ich habe noch kein BEV :D Da warte ich noch das Ableben des jetzigen PKW ab.

  • Mein Bruder fährt mit seinem e-Fzg (Fzg-Klasse vergleichbar) jetzt wieder teurer als ich mit meinem Verbrenner ...

    Rein von den Kraftstoffkosten gesehen natürlich ... er kotzt ganz schön ab ...

    Ein Kollege hat einen alten Ioniq, den er nur an öffentlichen Ladesäulen laden kann. Dort sind die Strompreise inzwischen in der Nähe von 1 €.


    20ct/km reine Energiekosten sind da durchaus nicht selten. Entspricht dem Verbrauch Als er sich den gekauft hat, konnte man noch überall kostenlos laden und Schnellader berechneten 25 bis 30 ct.


    War mir schon damals klar, daß das nur Einstiegspreise sind zum Anfixen.

  • Ich habe mal grad geguckt, ich bin jetzt in den letzten 4 Jahren knapp 30.000 km mit kostenlosem bzw. Unentgeltlichem Strom gefahren. Aber ja, den Löwenanteil hat natürlich der kostenpflichtige Strom gemacht.

  • Ein Kollege hat einen alten Ioniq, den er nur an öffentlichen Ladesäulen laden kann. Dort sind die Strompreise inzwischen in der Nähe von 1 €.

    Was macht der um Himmels Willen? Oder sind's einfach nur Stammtischparolen?


    EnBW 5,90 pro Monat und 49/39/79 Cent, ohne Grundpreis 55/45/79 Cent. Bei DC/AC/Ionity.

    Elli bei allerdings 12,90 Grundgebühr 47/37/35 DC/AC/Ionity


    Teilweise sind die Hausstromtarife inzwischen höher!

  • Was macht der um Himmels Willen? Oder sind's einfach nur Stammtischparolen?

    Er Schrieb Ionity. Leider scheinen deren Preise geheim zu sein,hab auf der Website nix gefunden außer wie toll die sind.

    So gibt das nix mit der E-Mobilität für Alle, bei 80Cent und mehr pro /kWH kann ich auch bei 4Euro pro liter einen Diesel fahren.

  • Man müsste aber auch den höheren Anschaffungspreis der Elektroautos miteinbeziehen, und je nach Modell, Ansprüchen und aktuellem Spritpreis dürfte da der Breakthrough bis zu dem sich Elektromobilität lohnt eher bei so 38 ct/KWh durchschnittlichen Strompreis liegen.

    Aktuell ist das noch relativ gut zu schaffen, aber bie den Strompreisen die viele Anbieter für Haushaltsstrom ab nächstem Jahr verlangen dürfte das schwierig werden. Und auch die Ladenetzbetreiber erhöhen schon, wenn auch moderater als die Anbieter für Haushaltsstrom.


    Herrlich, diese Pauschalisierung ^^ Unsere PV bringt im mit Abstand schlechtesten Monat (Januar) im Schnitt 400 kWh mit Abweichungen von maximal 15%. Ich kann hier auch nicht beobachten, dass sie ausschließlich Mo-Fr produziert. Das Laden am Wochenende reicht oftmals völlig aus*.

    Da müsstest du dann aber entweder ein Elektroauto mit sehr grossem Akku anschaffen oder drüftest echt nicht viel fahren. Weil gerade die günstigen Elektroautos haben ja nur einen kleinen Akku.

    Um mit er 35 KWh Akkuladung durch die Woche zu kommen dürfte man nur 5 KWh pro Tag verfahren. Oder anders gesagt man dürfte nur ca. 154km die Woche bzw. durchschnittlich 22km pro Tag fahren.

  • Um mit er 35 KWh Akkuladung durch die Woche zu kommen dürfte man nur 5 KWh pro Tag verfahren. Oder anders gesagt man dürfte nur ca. 154km die Woche bzw. durchschnittlich 22km pro Tag fahren.

    Kein Problem. An den meisten Tagen beträgt die Anzahl der gefahrenen Kilometer: 0


    Und selbst wenn ich mal (in einer Ausnahmesituation) Strom aus dem Netz nachladen müsste: völlig egal, ob die kWh dann 30, 60, 90 oder 150 Cent kostet.

  • Kein Problem. An den meisten Tagen beträgt die Anzahl der gefahrenen Kilometer: 0

    Für Wenigfahrer lohnt sich aber ein Elektroauto niemals, weil dann die Verbrauchskosten so gut wie keine Rolle spielen, sondern eher ein niedriger Anschaffungspreis wichtig wäre.

    Vorallem kann man als Wenigfahrer ja auch zu preiswerten Gebrauchtwagen mit ordentlich Kilometer greifen, weil wenn man selbst nicht viele Kilimoter drauffahren will, ist das ja kein Problem und das Risiko von verschleissbedingten Defekten relativ niedrig.

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