Auch das ist inzwischen wenig geworden, da die Pächter inzwischen oft in ihren Verträgen stehen haben, dass die Shop-Produkte über den Vertriebsweg der Mineralölkonzerne gekauft werden müssen, der freie Einkauf ist da auch nicht mehr zwangsläufig wie früher möglich …
Benzin & Diesel Thread: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?
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Zitat
Original geschrieben von Quindan
@ecolo: eine ganze Woche bräuchte es nicht mal - schon nach den eben geschriebenen 2-3 Tagen würden die Preise schon purzeln wie bei einem Steinschlag.
Da wette ich!Ich wette dagegen. Einerseits würde bei 2 autofreien Tagen die Woche an den restlichen 5 Tagen mehr gefahren, und andererseits würden die Minerlölkonzerne den sinkenden Umsatz durch einen noch höheren Literpreis ausgleichen wollen.
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Zitat
Original geschrieben von Martyn
Ich wette dagegen. Einerseits würde bei 2 autofreien Tagen die Woche an den restlichen 5 Tagen mehr gefahren, und andererseits würden die Minerlölkonzerne den sinkenden Umsatz durch einen noch höheren Literpreis ausgleichen wollen.wie soll denn das gehen? wenn ich am wochenende nirgends hinfahre und mein auto stehen lasse, dann fahre ich doch während der woche auch nur zur arbeit und so. und die 300 km am wochenende in die heimat würden einfach wegfallen (und da gibts mehrere beispiele, wochenendausflug, sportplatz usw.)
außerdem weiß doch jeder, dass eine sinkende nachfrage (durch die autofreien tage) auch zu einem sinkenden preis führen würde, das ist ja die ganz einfache grundlage der betriebswirtschaft - angebot und nachfrage regeln den preis - das sollte auch bei der ware "sprit" gelten :top:
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Zitat
Original geschrieben von Fishboneman
außerdem weiß doch jeder, dass eine sinkende nachfrage (durch die autofreien tage) auch zu einem sinkenden preis führen würde, das ist ja die ganz einfache grundlage der betriebswirtschaft - angebot und nachfrage regeln den preis - das sollte auch bei der ware "sprit" gelten :top:Dann kommt aber jemand aus der Spritlobby und erklärt, dass man wegen der stark sinkenden Nachfrage die Fixkosten auf weniger Liter Sprit verteilen muss und deswegen der Preis so weit oben bleibt...fragt mich nicht, wer es war, aber exakt diese Argumentation hat ein Dödel von Shell die Tage im Radio von sich gegeben...
:mad: -
oh man, so ne argumentation hält man nicht aus... benzin wird teuer wenn die nachfrage hoch ist, benzin wird aber auch teurer wenn die nachfrage sinkt... juhu

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Re: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?
Nein, zu optimistisch

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das sollte als Erklärung reichen :cool:
ZitatAlles anzeigenBenzinpreisentwicklung
1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft
zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität
verteuert die Frachtraten überproportional.2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender
Nachfrage, damit wird die Ware teurer.3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die
zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb
ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis
(Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu
tragen haben.6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der
Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren
Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt
durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die
Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen
werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die
Ware.10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen Deutschland auf dem
Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem
Rhein eine geringe Rolle.11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für
den Preis in Euro liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft
wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für Deutschland maßgebenden
Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert
es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher
auswirken.13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der
großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag
zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist
es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür
beteiligen.14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den
Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist
nicht mehr länger möglich.15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist
gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein
sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die
von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist
gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer
angemessenen Umsatz-Marge existieren.17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise
reagieren entsprechend.18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer
freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht
ewig so weitergehen.19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft
zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die
Prokuktionskosten werden ständig höher.20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-
Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen
Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr
gewährleistet ist.22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss
verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen
hat der Konsument zu tragen. -
Jetzt wissen wir es, das sind die Gründe :top:
Vielleicht etwas OT, aber ich freu mich, dass es diesen Thread hier gibt. Der alte "Diesel kostet 1,19€ oder so"-Thread hat mir tierisch gefehlt
Gruß,
Loyo -
Zitat
Original geschrieben von Fishboneman
wie soll denn das gehen? wenn ich am wochenende nirgends hinfahre und mein auto stehen lasse, dann fahre ich doch während der woche auch nur zur arbeit und so. und die 300 km am wochenende in die heimat würden einfach wegfallen (und da gibts mehrere beispiele, wochenendausflug, sportplatz usw.)Wenn die Leute am Wochenende durch Fahrverbot quasi unter Hausarrest stehen werden sie versuchen an den Feierabend etwas mehr zu unternehmen. Seien es kleinere Freizeitausflüge oder Besuche bei Freunden oder Familie.
Hinzu kommt das heute generelle Fahrverbote nicht mehr so einfach umsetzbar wären wie in den Siebzigern, den die Dörfer und Kleinstädte sind heutzutage nicht mehr so autark wie früher.
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Zitat
Original geschrieben von Martyn
Wenn die Leute am Wochenende durch Fahrverbot quasi unter Hausarrest stehenMit den Dingern unten an den Beinen kann man nicht nur Pedale im Auto bedienen! Quasi-Hausarrest bei Fahrverbot, ja nee is klar.

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