Die Linke stellt eigenen Bundespräsidentschaftskandidaten auf

  • Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Stimmt wenn Herr Lüttke einen Stalingeburtstag feiert/inzeniert oder einen Verein mit den Namen "Pol Pot" gründet ist das natürlich viel besser :rolleyes:


    Darum gehts doch garnicht!


    Da kann ich ohne weiteres mit dem Filbinger stechen, denn nen putzigen Verein zu gründen ist längst nicht so pervers, wie Nazirichter in Amt und Würden zu sein.


    Ich seh dich hier nicht ein Verbot der CDU fordern, in der sich Nazisymphatisanten wie der Öttinger frei tummeln dürfen. Solange du also nicht beides objektiv gleich bewertest, kann das ja nur gespielte Aufregung um die Linke sein.

  • Genau wegen dieses Auftretens bin ich nicht überrascht, dass Du etwas für die Linken übrig hast. Die Partei zeichnet sich IMHO ebenfalls dadurch aus, dass sie nahezu ausschließlich substanzlos polemisiert (ohne dabei wirklich etwas zu sagen zu haben) und dazu neigt, bei jeder passenden (und unpassenden) Gelegenheit zu provozieren, so sehr es geht. Naja, Aufmerksamkeit um jeden Preis...


    SCNR.


    Ich bin mir übrigens sicher, wenn dieser Thread ein Schloss bekommt (was wegen des extrem kontroversen Themas ebenfalls nicht überraschend wäre), dass es zu einem großen Teil darauf zurückzuführen sein wird, dass Du zu geeigneten Zeitpunkten (mit ausgesprochen begrenzter Subtilität) Öl ins Feuer gießen wirst. Auch das wäre nicht überraschend, denn dieser scheinbar nahezu automatisch ablaufende Mechanismus ist ja mittlerweile (leider) hinreichend bekannt.

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Zitat

    Original geschrieben von ocb
    Darum gehts doch garnicht!


    Da kann ich ohne weiteres mit dem Filbinger stechen, denn nen putzigen Verein zu gründen ist längst nicht so pervers, wie Nazirichter in Amt und Würden zu sein.


    Ich seh dich hier nicht ein Verbot der CDU fordern, in der sich Nazisymphatisanten wie der Öttinger frei tummeln dürfen. Solange du also nicht beides objektiv gleich bewertest, kann das ja nur gespielte Aufregung um die Linke sein.


    Das strotzt ja nur so vor Verleumdungen! Man kann ja zu der Linkspartei verschiedene Ansichten haben, aber was du hier vom Stapel lässt, ist wirklich starker Tobak.
    Filbinger war mit Sicherheit eine umstrittene Person, aber ihn Nazi-Richter zu nennen und mit Freisler in eine Reihe zu stellen, das geht doch wohl zu weit. Als Krönung dann auch noch Oettinger als Nazi-Sympathisanten zu beschimpfen, das sagt doch einiges über dich aus.
    Man kann ja unterschiedliche Meinungen haben und solange sie auf demokratischer Grundlage fußen auch gerne gesittet darüber diskutieren, aber solche Äußerungen sind echt unter allem Niveau.


    Absolut :flop:

  • Zitat

    Original geschrieben von ocb
    Darum gehts doch garnicht!


    Da kann ich ohne weiteres mit dem Filbinger stechen, denn nen putzigen Verein zu gründen ist längst nicht so pervers, wie Nazirichter in Amt und Würden zu sein.


    Ich seh dich hier nicht ein Verbot der CDU fordern, in der sich Nazisymphatisanten wie der Öttinger frei tummeln dürfen. Solange du also nicht beides objektiv gleich bewertest, kann das ja nur gespielte Aufregung um die Linke sein.


    Na und ob es darum geht. Du argumentierst hier wie bei Quartett und das allein ist schon völlig sinnbefreit. (By the way Filbinger hat das bekanntwerden seiner Vergangenheit das Amt gekostet...) Und was heißt hier putziger Verein? Du hast hier doch gar keine Ahnung wovon Du redest oder?


    Der Verein von Hr. Lüttke heißt ANGK/AR - "Angkar“ nannte auch der grausame kambodschanische Diktator Pol Pot seine kommunistische Organisation, die das Land bis 1979 terrorisierte und in nur vier Jahren bis zu 2 Millionen Menschen umgebracht hat. Bitte was soll das für ein Politiker sein? Selbst wenn es ein Versehen gewesen ist (was bei den Tätigkeiten des Vereins sehr stark zu bezweifeln ist) zeugt das nur von äußerster Dummheit.


    Hätte die gleiche Qualität wenn die NPD einen Verein Namens "Wolfsschanze" gründen würde... Sowas als "putzig" abzutun zeugt von einer unglaublichen Naivität.


    Und falls es Dir entgangen sein sollte: Ich habe nirgendwo ein Verbot der Linken gefordert, lediglich sachlich darauf hingewiesen das die hier so vehement bestrittenen extremistischen Tendenzen auch vom Verfassungsschutz zur Kentniss genommen worden sind. Ich habe nichts gegen die Linke, allein sie ist ein Tummelbecken für allerlei merkwürdige Gestalten und da muss ich JoPi uneingeschränkt recht geben: Außer einer Menge heißer Luft kommt da nichts bei rum. Umso schlimmer finde ich es dass es genügend Menschen gibt die sich von Oskar & Co. blenden lassen (das heißt nicht das SPD oder CDU nun deswegen um längen besser sind aber auch wenn uns als Bürger deren Entscheidungen nicht immer schmecken die wissen wenigstens zum Teil was sie tun.)


    Ich bin es leid ständig die Diskussion um die ach so tolle Linke zu führen, es gibt genügend seriöse Literatur und Quellen anhand derer man sich mal inhaltlich mit dem Konzept (welchem Konzept) der Linken und uns Oskar auseinandersetzen kann (wenn man denn nur will). Aber jeder Versuch eine solche Auseinandersetzung mal auf die inhaltliche Ebenen zu bringen (siehe oben) muss zwangsläufig fehlschlagen.


    Denn wenn nicht mal der Vorsitzende einer Partei Willens oder in der Lage ist das eigene angeblich doch ach so tolle Wunderkonzept mit mehr als nur einem Haufen abgedroschener Phrasen zu erläutern wie soll sich den der potentielle Wähler da erst verhalten? Dann doch lieber mit dem Finger auf andere zeigen und rumschreien man würde ja ständig nur unterdrückt etc. pp.


    Nochmal: Ich bin gern und jederzeit bereit sachlich und ohne den Wink mit der Extremistenkeule über die Linke und ihr Programm zu diskutieren. Bisher habe ich immer nur eine Menge heißer Luft und toller Versprechungen gehört - solange mir nicht jemand mal dezidiert darlegt wie sich das denn auch alles finanzieren soll bleibe ich bei der Auffassung, dass die Linke ein Verein ist der hauptsächlich aus heißer Luft besteht und mit viel Lärm um nichts populistisch auf Stimmenfang geht.

  • Zitat

    Ich bin es leid ständig die Diskussion um die ach so tolle Linke zu führen, es gibt genügend seriöse Literatur und Quellen anhand derer man sich mal inhaltlich mit dem Konzept (welchem Konzept) der Linken und uns Oskar auseinandersetzen kann (wenn man denn nur will).


    Manche Leute sind eben einfach nur beratungsresistent. Deswegen wird es hier auch nie konstruktive Diskussionen um die Linke geben :)
    Teilweise tun sie mir aber auch schon leid, wenn sie auf so billige Polemik reinfallen ohne sich auch nur einmal mit dem Programm auseinandergesetzt zu haben...

  • Zitat

    Original geschrieben von Thomas201
    Manche Leute sind eben einfach nur beratungsresistent.


    Das Problem ist eher, daß die Leute einfache Antworten auf schwierige Fragen erhalten wollen....


    Von daher wäre ich auch dafür, daß die Leute kein Kreuz mehr auf dem Stimmzettel machen sondern in einer Art Wahl-o-mat ihre Präferenzen angeben und dann auf dieser Grundlage abgestimmt wird.


    Und was ich bis heut nicht gecheckt habe: warum kann man nur eine Partei wählen? Was ist denn das für ne Demokratie, wo ich mich schon selbst beschneiden muß und die Partei wählen muß, die das für mich "beste" Programm hat, aber ein Manko hat (Bundeswehreinsätze bspw.)
    Von Zweitstimmen mal abgesehen wäre das nur ne Frage der Gewichtung...

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx


    Von daher wäre ich auch dafür, daß die Leute kein Kreuz mehr auf dem Stimmzettel machen sondern in einer Art Wahl-o-mat ihre Präferenzen angeben und dann auf dieser Grundlage abgestimmt wird.



    Darf ich die Software und den Inhalt für diesen Wahl-o-mat entwickeln. Wollte schon immer der Herrscher der Welt sein :D

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Das Problem ist eher, daß die Leute einfache Antworten auf schwierige Fragen erhalten wollen....


    Von daher wäre ich auch dafür, daß die Leute kein Kreuz mehr auf dem Stimmzettel machen sondern in einer Art Wahl-o-mat ihre Präferenzen angeben und dann auf dieser Grundlage abgestimmt wird.


    Das würde ja bedeuten, man unterstellt den Wählern der Extremisten, dass sie zu dumm zum Wählen sind :D


    Aber schlecht ist die Idee nicht - auch wenn sie in der Praxis nie eingeführt wird.

  • die linken werden zumindestens im westen größtenteils nicht wegen ihrem programm gewählt, sondern aus protest und unzufriedenheit und das macht das ganze gefährlich....

  • Obwohl ich "die Linken" nicht besonders toll finde, finde ich das aber nicht schlecht. Immerhin sehen so die Alteingesessenen, daß es ein Problem gibt und sie rotieren müssen.


    Zitat

    Original geschrieben von Thomas201
    Das würde ja bedeuten, man unterstellt den Wählern der Extremisten, dass sie zu dumm zum Wählen sind :D


    Also meine ehrliche Überzeugung ist, daß jeder Wähler zu dumm zum Wählen ist.
    Kein Mensch kann von allen einbezogenen Themen Ahnung haben, muß aber eine Entscheidung treffen. Letztendlich ist es also eine Vertrauens-/Marketingfrage. Das ist schlecht.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!