Kamphund in der Nachbarschaft, was tun?

  • Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    Nee du, ob es nun Tierfreunde gerne hören oder nicht: Bestimmte Rassen sind geradezu dafür prädestiniert agressiv zu sein, ob mit Erziehung oder ohne. Ein Golden Retriever verhält sich da ganz anders. :)


    Ich habe auch nicht gesagt, dass alle Hunde friedlich sind! Dennoch prägen einige Hundehalter ihren Hund, zB durch Schäge, dass sie eben noch aggressiver werden....


    Zitat

    Und das ist mal wieder der beste Beweis, dass man nicht jeden Kram für voll nehmen sollte den man so im Internet zu lesen bekommt. Diese "Theorie" (wenn man das denn überhaupt so nennen kann) ist in keinster Weise wissenschaftlich belegt oder geschweige denn erforscht. Es hat sich irgendwann nur mal jemand hingestellt und gesagt dass diese Rasse durch die selektive Zucht in Extremfällen einen "zu kleinen" Kopf für die größe ihres Gehirns hat woraus eventuell Kopfschmerzen resultieren könnten - und zack wird das ungeprüft im Netz so übernommen und als haarsträubende Erklärung verwendet. Der Dobermann (und nein ich haben keinen) ist per se keine "aggressive" Rasse (hier ist einfach häufig viel Unwissenheit gepaart mit Ängsten im Spiel was die verschiedenen Rassen und das Thema "Kampfhund" angeht), wenn man das unsägliche kupieren der Ohren und der Rute auch nicht hat wirken diese Tiere auch gleich wesentlich weniger "aggro". Man kann aber auch bei Dobbis (wie bei allen anderen Rassen auch) durch falsche Erziehung oder Haltung viel kaputt machen, insbesondere da diese Hunde diebezüglich nichts "vergessen". Davon mal ganz ab: In wie Weit nun hier tatsächlich eine Gefährdungssituation vorliegt oder ob es nicht eher der subjektive Eindruck ist der für das Unwohlsein beim TE verantwortlich ist sei dahingestellt, aber bevor man nun gleich wieder mit Amt etc. pp. kommt: Warum nicht einfach mal mit dem Halter des Tieres bzw. Besitzers des Autohauses in Ruhe sprechen und die eigenen Bedenken äußern? Evtl. nimmt er sich das dann schon zu Herzen und erhöht den Zaun (der mit 1,80 m ja nun wirklich nicht klein ist, da muss der Hund erstmal rüber) einfach und gut ist. Muss doch nicht immer gleich alles auf dem "offiziellen" Weg laufen.



    Ich habe in meinem Beitrag nicht geschrieben, dass ich das glaube. Da steht "ich habe es gelesen". Man sollte schon unterscheiden können

  • Der Hund ist mein Lieblingstier nach der Kuh. :) Ich vermute, dass der Halter eher verantwortlich ist, dass das Tier sehr aggressiv ist. Kann mir auch nicht vorstellen, dass Dober so aggressiv sind, weil der Schedel zu klein für das Hirn ist.


    Ein Gespräch könnte ich mit dem Halter führen, wird wahrscheinlich nichts bringen aber ich werds mir überlegen. Ich habe erstmal Fakten, dass Dobermann kein Kampfhund ist und über ein 1,80m springen kann, wenn er es will, das ist ganz wichtig.


    Bin kein Araber, das sollte aber hier egal sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von daunlöd
    Ein Gespräch könnte ich mit dem Halter führen, wird wahrscheinlich nichts bringen.

    Du wirst es nie wirklich erfahren, wenn Du es nicht probierst.


    Bei all dem darf man auch die andere Seite nicht vergessen.
    Wenn man z. B. bei Dir schon mal eingebrochen, etwas gestohlen oder vandalisiert hätte, dann würdest Du vielleicht auch über eine abschreckende Bewachung nachdenken.


    Zuguterletzt:
    In Summe ist nie der Hund das Problem, sondern das ist immer am anderen Ende der Leine.


    Vergleiche:
    Das Problem sitzt immer vor dem Computer.

    Gier frisst Hirn, soweit vorhanden | Rauchen bildet - Krebs Meine Frau starb daran.

  • Zitat

    Original geschrieben von russisch_Brot
    Zum Thema Dobermann:
    Gestern habe ich noch gelesen, dass Dobermänner einen viel zu kleinen Schädel für ein zu großes Gehirn haben und sie daher aggressiv sind, weil sie häufig Kopfschmerzen von dieser Konstellation bekommen sollen.


    Meine Ausführungen hierzu waren ja auch nicht als "Angriff" auf Dich sondern eher auf "Informationen" aus dem Netz allgemein gemeint, allerdings ist es auch etwas unglücklich formuliert, da hier nicht bei rüberkommt a) woher und b) wie seriös die Quelle ist bei der Du das gelesen hast. Und "Gestern habe ich noch gelesen..." impliziert dabei eben auch ein wenig, dass eine solche Aussage fundiert ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von Matchacom
    Ich habe einen Jack Russel, der ist ca. 30 cm groß.
    Dieser Hund schafft es aus dem Stand, mir in die Arme zu Springen.
    Das dürften so um die 1,50 m sein.
    ...


    Wir haben auch einen Jack Russel - schon etliche Jahre. Letztens bin ich regelrecht erschrocken, als der einen Satz über einen Zaun gemacht hat, der deutlich höher war als 1 m.


    Will heißen:
    Mancher Hundehalter wird vielleicht gar nicht wissen, dass sein Großer einen Zaun von 1,80m locker passieren kann - wenn dem Hund bisher nicht danach war.


    Und zu Dobermännern habe ich inzwischen auch ein sehr gespaltenes Verhältnis. Ein Bekannter - ein erfahrener Hundehalter -, der solange ich denken kann, stets zwei Dobermänner hielt, war mir seinen Hunden üblicherweise per Fahrrad unterwegs, weil man deren Laufpensum zu Fuß nur schlecht gerecht werden kann. Zwei Hunde, die aufs leiseste Wort hörten und definitiv nie misshaldelt worden waren.


    Als er eines Tages mit dem Rad stürzte (was zuvor auch schon mal passiert war und folgenlos blieb), fielen die beiden über ihn her und haben ihn sehr übel zugerichtet. Zwei Hunde, denen bescheinigt worden war, nahezu die Güte von Mutter Theresa zu besitzen.


    Fazit:
    Hunde können absolut unberechenbar reagieren und das völlig unabhängig von ihrer Erziehung. Während kleine Modelle sich dann in der Wade verbeißen, kann es bei größeren dagegen so richtig zur Sache gehen.


    Man sollte sich also niemals mit Bescheinigungen oder ähnlichem beschwichtigen lassen. Jederzeit können große Hunde unberechenbar reagieren und dabei brandgefährlich sein.


    Persönlich empfehle ich, beim passieren des Autohandels die andere Straßenseite zu nutzen (sofern möglich) und stets Pfefferspray mitzuführen, wenn Kinder dabei sind. Ist man allein, muss man das mit sich selbst ausmachen. Kinder würde ich diesem Risiko aber nicht aussetzen.


    Frankie

  • Zitat

    Original geschrieben von nutella-mann
    Jedem Hund hat man mit Respekt zu akzeptieren und auch zu begegnen


    Und den Respekt zeigt man seinem Hund, indem man ihm Ohren und Rute verstümmelt? Aha :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von daunlöd
    Kann mir auch nicht vorstellen, dass Dober so aggressiv sind, weil der Schedel zu klein für das Hirn ist.


    Interessante Theorie



    :D

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau

    Persönlich empfehle ich, beim passieren des Autohandels die andere Straßenseite zu nutzen (sofern möglich) und stets Pfefferspray mitzuführen, wenn Kinder dabei sind. Ist man allein, muss man das mit sich selbst ausmachen. Kinder würde ich diesem Risiko aber nicht aussetzen.


    Frankie


    Andere Straßen ist nur für Fahradfahrer freigegeben, sonst wäre eigentlich unser Problem gelöst. Der Hund befindet sich auf Weg zu den Supermärkten und in der Richtung wo wir immer hin müssen.


    Pfefferspray hört sich so etwas komisch an, abgesehen davon, kann man damit einen Dobermann stoppen?

  • Mit Pfefferspray stoppt man alles und jedes, das Augen im Kopf hat und vom Sprühstrahl getroffen wird.


    Zum Schutz unseres "Kleinen" hab ich auch meist welches dabei. Manchmal reagiert der nämlich recht patzig auf Annäherungesversuche größerer Modelle. Und bevor er dann möglicherweise "verfrühstückt" wird, würde ich das Szenario lieber mit Pfefferspray beenden.


    Glückerweise war dieser Ernstfall bisher nicht mal ansatzweise zu erwarten - aber sicher ist sicher.


    Frankie

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