Verdienst - Filialleiterin einer kleinen Bank?

  • Zitat

    Original geschrieben von erbes
    Da bin ich mit jetzt 35 schon fertig mit der Familienplanung. :)


    Jetzt lebe ich vom Kindergeld (scherz beiseite).
    Ich freue mich auf und über alle vier Kinder.
    Von nun an werde ich ein wening versnobt mich aufführen.
    Immerhin rette ich die Rente.


    Richtig so :top: Ab jetzt neue Signatur: Rentenretter :D


    Zu dem Thema habe ich mir auch erst einen Spruch anhören müssen:
    "Der finanziert sein Haus mit Kindergeld, der macht's halt wie die Bieber, der baut das Haus mit dem Schwanz" :D


    Trialer

    Rentenretter

  • Zitat

    Original geschrieben von Trialer
    Richtig so :top: Ab jetzt neue Signatur: Rentenretter :D


    Zu dem Thema habe ich mir auch erst einen Spruch anhören müssen:
    "Der finanziert sein Haus mit Kindergeld, der macht's halt wie die Bieber, der baut das Haus mit dem Schwanz" :D


    Trialer

    :top: :D

    iphone 15 Pro max 1tb, apple watch ultra und ein ipad pro 9,7 cellular; was will man mehr?

    Meine Lieblingsmeldung:
    "click ok to terminate"

    24 mal in der Vertrauensliste Nr. 4 namentlich erwähnt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Steffi21
    Nein! Finanziell mehr Möglichkeiten, sicherlich. Ob besser, hat damit aber nur bedingt zu tun.


    Da hast du recht, habe mich falsch ausgedrückt, ich meinte selbstverständlich den finanziellen
    Aspekt!

  • [off topic an]
    um 'mal den wahnsinn des derzeitigen umlagefinanzierten rentensystems am beispiel eines asozialen ;) vierfachen vaters wie erbes zu verdeutlichen: selbst bei der -- leider seltenen -- ungewöhnlich hohen zahl von vier kindern bedeutet dies, daß jedes seiner vier kinder jeweils ein halbes elternteil zu versorgen hat.


    In konkreten zahlen (und unter der annahme inflationsbereinigter einkommen und renten):
    erbes und frau erbes haben heute je 4.000.- brutto bzw. 2.000.- netto zur verfügung und bei den kindern wird dies (brutto) eines tages ebenso sein. Von diesen 4.000.- brutto zahlen sie heute 400.- arbeitnehmerbeitrag in die rentenversicherung. Nehmen wir nun an, daß die rentenbezüge von erbes und seiner besseren hälfte 70% des nettoeinkommens betragen sollen (was ja schon ein erheblicher einschnitt wäre). Das wären also zusammen 2.800.-.


    Dann würde das bedeuten, daß jedes ihrer vier kinder von seinen je 4.000.- brutto 350.- für die eltern aufwenden müsste. Hätten die erbes nun aber nur zwei kinder, entfielen auf jedes kind schon 700.-. Und bei den statistischen 1,3 kindern pro frau in diesem unserem lande wären das dann entweder 1.075.- pro kind (also mehr als ein viertel des bruttoeinkommens (ca. 27% statt ca. 10% heute)) oder wesentlich niedrigere renten.


    Ganz anders sähe das aus, wenn endlich von der rein umlagefinanzierten zur kapitalstockfinanzierten rente umgestellt würde. Das eigentlich erschreckende an diesem rentenschlamassel -- und v.a. dem kommenden der kinderarmen babyboomer-generation, die in ein paar jahren beginnend massenweise ins rentenalter kommen -- ist, daß der zukünftige rentenbedarf etwas ist, was selbst der dümmste politiker ca. 65 jahre im voraus berechnen kann.


    Dennoch verschließt dieses unfähige pack seit jahrzehnten standhaft die augen vor den ergebnissen dieser rechnungen und steuert so quasi sehenden auges und gröbst fahrlässig in die kommende rentenkatastrophe. Ob die chinesen -- die mit ihrer 1-kind-politik selbst auf noch viel schlimmere altersarmut zusteuern -- dann wohl aushelfen werden ?


    Davon, daß die monatliche beitragsbelastung bei einer kapitalstockfinanzierten rente viel geringer wäre, gleichzeitig die renten traumhaft höher ausfielen und somit aus arbeitseinkommen wie rente viel mehr verfügbares einkommen für wirtschaftswachstum bereit stünde, ganz zu schweigen...


    Hätte man 1960 (!), als der zukünftige rentenbedarf der babyboomer absehbar war, begonnen, auf kapitalstockfinanzierte rente umzustellen, indem man jedes jahr den anteil der in den kapitalstock fließenden rentenversicherungsbeiträge um zwei prozentpunkte erhöht hätte, dann wäre die rente seit 2010 komplett kapitalstockfinanziert und es gäbe so gut wie keine altersarmut.


    Wie gesagt, das war alles seit ewigen zeiten sehr konkret vorhersehbar, aber unsere politikversager haben's völlig verpennt.
    [off topic ende, bevor ich in einen zustand gerate, in dem ich mehr kotzen müsste als ich essen kann]

    vielen dank für alle hilfreichen antworten


    Der teuro ist tot, es lebe die neue alte DM. Wetten auf 10-jahres-sicht werden angenommen (gibt's da eigentlich internet-wettanbieter für?).

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    So ... Genossenschaftsbank. Das ist doch schon mal eine Info.


    Ich hab mal kurz telefoniert ... dort wird der Filialleiter nach Tarif bezahlt und erhält die Gehaltsgruppe "TG9". Laut Ver.di-Tabelle wären das mtl. 4.385,- € ... allerdings ist die Filiale etwas größer.


    Frankie


    Sie dürfte mit nur 4-5 Mitarbeitern (2-2 1/2 x Service-/bzw. Kassenplätze und 1 1/2 Standardberater und evtl. 1 Kundenbetreuer für Kunden von 75 bis 150 TEUR Vermögen) deutlich drunter liegen. Auch das Alter und die Berufserfahrung spielen eine Rolle. Wenn sie im mittleren Alter (um 35) um die 3.600 - 3.900 Brutto kommt, ist das schon mal eine gute Hausmarke bei einer Genossenschaftsbank. Dazu gibt es -im Falle eines entsprechenden Vertriebserfolgs - noch 1-4 Bruttogehälter als Jahresbonifikation oben drauf.

  • Das ist doch auch schon nicht übel.


    Ich hatte ja geschrieben, dass die Filiale, auf die sich meine Info mit der Einstufung des Filialleiters nach Tarifgruppe 9 bezieht, größer ist. Und gute 10 Jahre älter ist er auch ... was allein eine höhere Vergütung aber nicht rechtfertigen dürfte. Allersbezogene Regelungen in Tarifverträgen wurden inzwischen durch obergerichtliche Rechtsprechung wegen Verstoßes gegen das AGG gekippt (zuletzt im Hinblick auf den Urlaubsanspruch im ÖD).


    Frank

  • Ich formuliere es mal vorsichtig: "sich auf eine Banklehre etwas einbilden zu wollen", ist schon ziemlich gewagt. Selbst mit zusätzlichem Studium wäre das noch kein Grund. Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich "Einbildung/Arroganz" absolut unangemessen finde, könnte sie sich das beruflich überhaupt nicht leisten. Schon gar nicht in so einer "Dorf-Filiale".


    Aber diese Art "Frauen" (und auch Männer) gibt es auch hier in MS zuhauf. Dazu sollte man sich den aktuellen Hit von Culcha Candela "Wildes Ding" anhören. Gerade die "BWL/Jura-Studentin aus reichem Haus"-Strophe :D


    In ein "paar Monaten" sieht man sie dann am Spielplatz sitzen, mit Kind und anderen "Muttis" (bei vielen tickte die biologische Uhr hörbar). So werden aus ehemals (ein)gebildeten Frauen/Männern, "GuckiGucki-LaLeLu"-Papageien ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    "postbank filiale" ?
    wenn ja, kannst du eigentlich auch ohne summen das grinsen anfangen...


    Vor einigen Monaten begab ich mich in unsere Hauptpost, da ich einen Nachforschungsantrag stellen wollte.


    Zunächst meinte die Dame sie hätten nichts mit der Post zu tun, und ich solle mich an eine Rufnummer wenden, die sie mir per Karte überreichte.


    Als ich immer noch einen fragenden Ausdruck hatte, erklärte sie mir, dass die jahrzehnte alte Hauptpost nun eine Postbankfiliale sei, und nur diese Dienstleistung für die Post anbiete.


    Ich schaute mich immer noch ungläubig um, und verstand nun, warum ich immer so herablassend und sehr ungern bedient werde.


    Alle Postangestellten, die ich noch von früher kenne waren nun auf einmal Bankangestellte.


    So viele Bankangestellte auf einmal, und sie müßen sich mit so profanen Dingen wie Paketannahme, Briefmarkenverkauf etc etc beschäftigen, natürlich kann das nur sehr widerwillig und im Zeitlupentempo geschehen.


    Ich warte nur noch auf den Tag wenn z.B. Mc Donalds die Commerzbank übernimmt, dann sind auf einmal alle Hamburgerbräter Bankmitarbeiter...... Ich glaube ich werde mich doch schnell bei Mc Donalds bewerben und hoffen.

  • In Bankangelegenheiten habe ich schon immer auf Genossenschaftsbanken gesetzt und sehe keinen Anlass, diese Einstellung zu ändern.


    Und gerade bei Genossenschaftsbanken habe ich in der Filialleitung noch nie jemanden getroffen, der erkennbar "abgehoben" war. Das gute, fast schon freundschaftliche Verhältnis zu den Mitarbeitern ist mit dem Wachsen der Filiale und der Beschäftigung von "Auswärtigen" ( :) ) ein wenig der Distanz gewichen. Aber der Umgangston und eine ganz allgemeine Nähe zur Kundschaft sind durchaus erhalten geblieben.


    Daher wundert es mich ein wenig, dass besagte Dame bei einer Genossenschaft tätig ist. Als AG hatte ich zunächst eher eine Großbank vermutet.


    Frank

  • ....und wenn ich mir hier die meisten Antworten anschaue, würde ich 90% der hier schreibenden Personen als mindestens genauso arrogant und herablassend bezeichen.


    Ihr kennt diese Frau nicht einmal?! Stattdessen werden hier ganze Berufsgruppen in den Dreck gezogen. Wer hier wohl arrogant ist.... :rolleyes:

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