Europäische Schuldenunion - ist der Politik überhaupt noch zu trauen?

  • Ne, so einfach ist das eben nicht. Das würde ja bedeuten, dass griechische Banken die T-Bills kaufen, sie dann bei der EZB als Sicherheit hinterlegen und dafür Cash bekommen. Da frage ich mich aber halt, inwieweit griechische Banken überhaupt noch in der Lage sind, T-Bills zu kaufen. Die einzige Möglichkeit wäre, zu rollen.


    Griechische Banken werden wohl nicht finanziert, wenn dann der griechische Staat. Kann ja auch gut sein, dass andere Banken daran teilnehmen. Wenn ich als HF Geld auf der hohen Kante hätte, würde ich ein hübsches Sümmchen davon in diese T-Bills anlegen.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ne, so einfach ist das eben nicht. Das würde ja bedeuten, dass griechische Banken die T-Bills kaufen, sie dann bei der EZB als Sicherheit hinterlegen und dafür Cash bekommen. Da frage ich mich aber halt, inwieweit griechische Banken überhaupt noch in der Lage sind, T-Bills zu kaufen. Die einzige Möglichkeit wäre, zu rollen.


    Griechische Banken werden wohl nicht finanziert, wenn dann der griechische Staat. Kann ja auch gut sein, dass andere Banken daran teilnehmen. Wenn ich als HF Geld auf der hohen Kante hätte, würde ich ein hübsches Sümmchen davon in diese T-Bills anlegen.


    Faktum ist jedoch, daß diese Maßnahmen einen Netto-Transfer zwischen Griechenland und dem Rest der Währungsunion darstellen. Nicht mehr und nicht weniger.

  • autares:


    Zitat

    Du scheinst selber nicht mehr zu wissen, was du eine Seite vorher geschrieben hast. Stattdessen bringst du jetzt auch noch Stammaktien ins Spiel, scheinst also A- und B-Aktien mit Stamm- und Vorzugsaktien zu verwechseln. Aber zuerst noch grosspurig alle anderen für ahnungslos hier erklären wollen. Und noch einmal: ich habe nie gesagt, dass Aktien eine sichere Anlage sind. Zeige mir das bitte bevor du hier erneut irgendwelche Behauptungen in den Raum stellst, die in keinster Weise zutreffen (ich erinnere da an deine Target2 Anschuldigung)!



    Typische Abwehrhaltung deinerseits. Leis dir die Postings noch einmal genau durch, insbesondere was du in Bezug auf meine Postings schreibst.
    Nicht, was ich daraufhin auf deine Antworten muss.....das zur Erklärung. Ich verwechsle da nichts.


    Dein Ausgangsposting für die Diskussion hier, nicht das es in Vergessenheit gerät:


    Zitat

    Ich finde es einfach nur lächerlich, die eigenen Probleme zu übersehen und dabei alles den anderen in die Schuhe schieben zu wollen. Und genau das passiert hier gerade. Die Umverteilung wäre so oder so irgendwann gekommen. Edit: Und um es überspitzt zu formulieren, was hier ja alles fast schon fordern: Wenn ich zwischen Euro und Krieg wählen könnte, ich würde den Euro wählen....denkt mal drüber nach!


    Naja, es ist das, was ich an anderer Stelle bereits gesagt habe: Die Zwangshypothek stellt für mich die effektivste Möglichkeit dar, die Reichen am Abbau der Staatsschulden zu beteiligen. A) aufgrund des hohen Wertes einer Immobilie und b) aufgrund der Tatsache, dass es eben eine Immobile ist. Ich wüsste nicht, wie man sonst an das Vermögen der Reichen kommt...


    Da der Deutsche ja aber immer noch meint, das eigene Häuschen sei der Weisheit letzter Schluss und das einzig wahre Ziel von Unabhängigkeit, wird er wahrscheinlich bald wieder enttäuscht werden. Aber dann sind wie immer die anderen Schuld...



    Aber ich zeige dir gerne, wo du die Behauptung, das Aktien sicher sind, aufstellst:



    Hier:




    Zitat

    Also wenn ich mich unter den Immobilienbesitzern in meinem Bekanntenkreis umhöre, fällt in letzter Zeit immer mehr ein Wort: Aktien.


    und hier:


    Zitat

    Alles. Aktien, Anleihen, Immobilien, Sonstige Beteiligungen. Nicht unbedingt in der Rangfolge Edit: Ich vergass Edelmetalle.




    Wenn man sich die letzten 3 Seiten durchliest, merkt man, das du keine Ahnung hast.


    Und das bemerke nicht nur ich hier. Schau dir die Reaktionen von den anderen Usern hier an.


    Aber auch hier hast du es geschafft, es auf die Ignorefunktion zu kommen. Das ist mein letztes Posting zu deinen (!) Thesen und Postings

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Faktum ist jedoch, daß diese Maßnahmen einen Netto-Transfer zwischen Griechenland und dem Rest der Währungsunion darstellen. Nicht mehr und nicht weniger.


    Nene. Es kommt darauf an, wer die T-Bills kauft. Nehmen wir mal an, ein HF kauft 100%. Dann hat die EZB gar nichts finanziert und es hat lediglich ein Transfer zwischen HF und Griechenland stattgefunden.


    Edit:


    @ Timba:


    Danke! Weil ich Aktien auf die Frage in was ich alles investiere genannt habe, sind sie gleich als sicher einzustufen. Du merkst so wenig, das ist ein Traum.

  • Aktien sind keinesfalls sicher.
    Aber man kann entweder, bei Blue Chips, kleine Risiken eingehen oder sich langsam aber sicher enteignen lassen.
    Edelmetalle wären natürlich auch noch eine Möglichkeit, der Inflation zu entgehen.
    100% risikolose Anlageformen ohne jegliche Gefahren wie Inflation gibt es nicht.

  • Das wäre ja noch schöner :)


    Es ist jedem klar, dass den großen Geldmengen keine adäquaten Mengen an Gegenwerten gegenüber stehen. Die große "Enteignung"-Rhetorik bringt nichts - man kann im Dreieck hüpfen, dadurch entstehen auch keine realen Werte. Es ist aber nach einem womöglichen Crash oder einer anderen Anpassung der Geldwerte ein, denke ich und ebenso viele andere, sehr legitimes Interesse der Gesellschaft, mit diesem Problem auch die zu belasten, die durch scheinbar besonders clevere Anlagemethoden ihre Mitbürger übervorteilen wollen. Aus persönlicher Sicht ist die sichere Anlage ideal, weil man möglichst als Profiteur aus der Nummer raus will, aus gesellschaftlicher Sicht ist das natürlich ein No-Go.


    Zwangshypotheken sind ein effektives Mittel zur Lastverteilung, also... sollte man zumindest mit dem Gedanken spielen, dass es sie geben wird. Natürlich kann man auch Aktienbesitzer und Unternehmen belasten und ebenso auch die Besitzer von Gold.

  • Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Das wäre ja noch schöner :)


    Es ist jedem klar, dass den großen Geldmengen keine adäquaten Mengen an Gegenwerten gegenüber stehen. Die große "Enteignung"-Rhetorik bringt nichts - man kann im Dreieck hüpfen, dadurch entstehen auch keine realen Werte.


    Man kann auch den Kopf in den Sand stecken. Man kann auch den Mund halten. Man kann sich auch alles gefallen lassen.

  • Zitat

    Original geschrieben von oleR


    Zwangshypotheken sind ein effektives Mittel zur Lastverteilung, also... sollte man zumindest mit dem Gedanken spielen, dass es sie geben wird. Natürlich kann man auch Aktienbesitzer und Unternehmen belasten und ebenso auch die Besitzer von Gold.



    Lastenverteilung? Wer gearbeitet hat um sich eine Immobilie zu kaufen, hat bereits Lasten getragen. Und wird bestraft? Wer nichts getan hat, verliert nichts - und wir belohnt? Dann wird Deutschland brennen. Sollen Sie doch vorher Beamte entlassen, Banken verstaatlichen. Wenn das so weiter geht verschwinde ich aus Deutschland, aber wohin? :)



    Besitzer von Gold belasten, dürfte schwierig sein - wenn das Edelmetall irgendwo versteckt wird.



    Mal eine Frage zur Zwangshypothek: Wird diese nachrangig eingetragen? Oder rutscht diese dann per neuem Gesetz auf Platz 1? Könnte man die Immobilien vorher bis an die Oberkante mit Grundschulden absichern?

    Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.

  • Eieiei...mit der Zwangshypothek trifft man hier wohl bei einigen auf einen ganz empfindlichen Nerv ;)


    Goldvetbot wurde hier in dem andern Thread mehrfach diskutiert und ist ebenso lechz durchzusetzen - wenn nicht sogar leichter. Sobald der Besitz von Gold unter ähnliche Strafe gestellt wird wieder Besitz von harten Drogen wird sich das Bild schnell ändern.

  • Offenbar teilt man auch im europäischen Ausland die Einschätzung, die Bundeskanzlerin werde einmal mehr in der Euro-Frage ihre fundamental-feststehende Position "weiterentwickeln":


    Zitat


    Kurier:
    Und genau dagegen ist Merkel zu 100 Prozent.


    Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann:
    Das hatten wir schon, dass die deutsche Kanzlerin im Laufe einer politischen Diskussion ihre Meinung geändert hat, immer zum Schutz des Euro. Also rückblickend betrachtet hat auch die deutsche Kanzlerin oft schon Diskussionen damit begonnen, dass sie sich etwas nicht vorstellen kann und zum Schluss waren ihr der Euro und Europa wichtig genug.


    Quelle: Kurier.at

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