Der Deutsche Bahn / Bahncard Thread

  • Zitat

    Original geschrieben von malinfo
    @ shelter
    Liegt die verantwortung, zum arbeitsplatz zu kommen -- ein dafür geeignetes verkehrsmittel zu wählen und erforderlichenfalls in form eines kfz vorzuhalten -- beim arbeitnehmer oder bei der bahn ?


    Es geht darum, dass die Bahn doch geeignetes Verkehrsmittel sein will und sein soll, gerade auch der Nahverkehr "teilweise" (hust) subventioniert wird.


    Klar, ich kann als Arbeitnehmer auch immer noch ein Taxi nehmen. Oder mit n Auto anschaffen oder oder.


    Ändert aber nichts daran, dass die Bevölkerung irgendwann genervt ist.


    Zitat


    Warum streiken die lokführer, obwohl es MÖGLICHERWEISE "nur" noch um die zugbegleiter geht ?
    Wie wär's mit "aus solidarität" ?
    Streiks sind eigentlich immer eine schöne ausnahme vom allgemeinen trend zur entsolidarisierung -- und im grunde schon allein aus diesem grund zu begrüßen....


    Aus Solidarität mal eben wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichten für eine fragwürdige Solidariät, nur weil die GdL was will? Ich hab lustigerweise noch keinen Aufschrei der Zugbegleiter mitbekommen, die unzufrieden sind, weil nicht von der GdL vertreten. ;)


    Komisch nur, dass scheinbar die ersten "Streikbrecher" unter den Lokführern aufkommen.


    Und auch sehr "überraschend", dass auch der zweite Vergleich abgelehnt wurde. Bzw. müsste dann ja eigentlich fast der Dritte sein. Die Bahn selbst hatte ja auch schon einen Vergleich vorgeschlagen.


    Ja. Da geht es tatsächlich nur noch um Solidarität. Solidariät mit der arbeitenden Bevölkerung, Solidarität mit den Familien in Urlaubsstimmung, Solidarität mit den von der Bahnlogistik abhängigen Wirtschaftsunternehmen. Nicht wahr? ;)


    Die Bahn nimmt eben eine Sonderrolle in Deutschland ein. Rechtliche Legitmation hin oder her.

  • Zitat

    Original geschrieben von shelter
    ...Die Bahn ist, eben anders als beispielsweise ein Flugzeug, für einen Großteil der Menschen alltagszugehörig.


    Nicht nur im Fernverkehr, sondern gerade auch für Pendler oder schlicht in Großstädten als alltägliches Verkehrsmittel.


    Man stellt sich auf die Bahn ein, um zum Job zu kommen, hat eventuell nicht einmal mehr ein Auto und darf nun die Folgen eines Streiks ertragen, der sehr diffuse Gründe hat....


    Zum Streiten gehören immer zwei. Angegriffen wird aber merkwürdigerweise nur eine Seite. Warum gibt die Bahn nicht nach? Würden die der GDL einen Tarifvertrag für das ganze fahrende Personal zugestehen, wäre der Streit wohl recht schnell beigelegt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Zum Streiten gehören immer zwei. Angegriffen wird aber merkwürdigerweise nur eine Seite. Warum gibt die Bahn nicht nach? Würden die der GDL einen Tarifvertrag für das ganze fahrende Personal zugestehen, wäre der Streit wohl recht schnell beigelegt.


    Was demnach eine hundertprozentige Erfüllung der Forderungen seitens GDL wären, oder?


    Die 5% mehr Lohn die gefordert wurden, eine voraussichtliche Ermöglichung des Abbaus von Überstunden durch die Neueinstellung von weiteren Lokführern waren auch Forderungen - und siehe da, die Bahn hat dies akzeptiert. 5% mehr Lohn + 300 EUR Einmalzahlung + 200 zusätzliche Lokführer.


    Tarifverhandlungen enden in der Regel in Kompromissen, das was du darstellst ist kein Kompromiss, sondern die volle Akzeptanz der Forderungen.

    "You can't connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your god, destiny, life, karma, whatever." Steve Jobs

  • Eher eine Übererfüllung, die GDL wollte nur für die bei ihr organisierten Zugbegleiter, Disponenten etc. verhandeln, nicht für alle. Aber der Arbeitgeber will natürlich unbedingt verhindern, dass für eine Berufsgruppe verschiedene Tarifverträge angewandt werden.


    Morgen um 18:00 Uhr wird der Streik übrigens vorzeitig beendet: http://www.spiegel.de/wirtscha…mstagabend-a-1001675.html

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Was demnach eine hundertprozentige Erfüllung der Forderungen seitens GDL wären, oder?


    ...


    Tarifverhandlungen enden in der Regel in Kompromissen, das was du darstellst ist kein Kompromiss, sondern die volle Akzeptanz der Forderungen.


    Hier kann man einiges zu dem von der Bahn angebotenen "Kompromiß" lesen:


    Zitat

    ...Der Bahn-Vorschlag sah zuletzt vor, dass sich die Bahn dann separat mit der EVG auf einen Tarifvertrag für die Zugbegleiter einigen darf. Und dass die früheren Tarifverträge der GDL, wenn sie dieser Einigung nicht zustimmt, für Zugbegleiter ungültig werden - und die GDL gleichzeitig Zugbegleiter auch nicht länger zu Streiks aufrufen darf. Damit säße die Bahn gegenüber der GDL wohl immer am längeren Hebel? Greiner: Natürlich....


    Wer als Gewerkschaftler so einen "Vergleichsvorschlag" unterschreibt, kann doch eigentlich nur gekauft sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    5% mehr Lohn + 300 EUR Einmalzahlung + 200 zusätzliche Lokführer.


    Hast Du das Angebot genau gelesen?
    5% Mehr Lohn... gestaffelt auf 36 Monate. Das ist gerade mal ein Inflationsausgleich
    200 zusätzliche Lokführer? Damit wäre evtl der Personalnotstand einer einzigen Dienststelle zu beheben, da muss noch mindestens eine Null an die Zahl hinten dran, daß das was nützt.


    Wer als Gewerkschaft so ein Angebot annimmt... Naja Du weisst schon...


    Auch die anderen "Angebote"...
    zB die GDL darf bei Verhandlungen für Zugbegleiter etc mit am Tisch sitzen. Aber wenn die EVG den Tarifvertrag unterschreibt, muss die GDL das auch tun, ob sie will oder nicht...


    Änderungen in den Tarifverträgen dahingehend, daß die vor ein paar Jahren erreichten Verträge, vorallem der Bundes-Rahmen Tarifvertrag, der es erst möglich gemacht hat, daß der Wettbewerb bei den Eisenbahnen nicht mehr durch lohndumping geführt wird, aufgeweicht werden, und somit die Lokführer auf den Stand von 2008 zurückfallen. Also alles in allem eine Verschlechterung, und keine Verbesserung.


    Und so ein "Angebot" soll eine Gewerkschaft unterschreiben?


    Übrigens: In anderen Eisenbahnunternehmen funktionieren mehrere Tarifverträge nebeneinander ohne Probleme. Und eigentlich bei der DB auch. Verbeamtete Lokführer haben anderen Tarif als Angestellte, Lokführer die in DB-Subunternehmen Arbeiten andere als die direkt bei der DB angestellten etc. Alles nix neues.
    Und nebenbei wurde klammheimlich ein Tarifvertrag mit der EVG geschlossen für die bei ihr Organisierten Lokführer. Die dürfen das also. Warum also geht es mit den bei der GDL Organisierten Zugbegleitern etc nicht auch?


    Übrigens streiken keineswegs nur Lokführer. Es streiken alle bei der GDL Organisierten Arbeitnehmer. Also auch Zugbegleiter, Bordgastronomie etc. Nur werden die in der Presse nicht so oft (wenn überhaupt) erwähnt.

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    READY.

  • Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Ändert aber nichts daran, dass die Bevölkerung irgendwann genervt ist.


    Behaupten gleichgeschaltete Medien und Leute, die ihnen glauben und den Mist nachplappern.


    Mal ein paar Fakten: laut eigener Aussage fahren täglich 5,5 Millionen Kunden mit der Bahn, bei 80 Millionen Einwohnern in Deutschland. Der Streik betrifft also gerade mal 6,9% der Bevölkerung. Ein großer Teil davon kann auf Fernbusse, Flugzeuge, Autos, Fahrgemeinschaften, Fahrräder oder Bewegung zu Fuß umschwenken. Andere werden mit Zügen ans Ziel kommen weil ja nicht alles stillsteht, sondern gewisse Verbindungen aufrecht erhalten bleiben.


    Diese ganze Propaganda der Systemmedien, dass Deutschlands Verkehrsinfrastruktur zusammenbricht oder "die Bevölkerung genervt ist" weil die Bahn mal 3 Tage eingeschränkt fährt, ist einfach nur demagogische Volksverdummung.


    Ja, es gibt einige Leute, die wirklich nicht vorwärts kommen und persönlich Schwierigkeiten durch diesen Streik haben. Für die ist es ärgerlich. Das ist aber nur eine wirklich sehr, sehr kleine Gruppe von Menschen. Wieviel Prozent der Bevölkerung werden es wohl sein - 0,5% oder 1%? Lächerlich wenig jedenfalls! Schaltest du aber das Radio oder den Fernseher ein wird dort palavert als schwebten 95% der Bevölkerung in akuter Lebensgefahr und als müsse der nationale Notstand ausgerufen werden.


    Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Aus Solidarität mal eben wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichten für eine fragwürdige Solidariät, nur weil die GdL was will? Ich hab lustigerweise noch keinen Aufschrei der Zugbegleiter mitbekommen, die unzufrieden sind, weil nicht von der GdL vertreten. ;)


    Der volkswirtschaftliche Schaden ist keineswegs so groß, wie behauptet. Fernbusunternehmen, LKW-Speditionen, Taxibetriebe, Fluggesellschaften, Tankstellen und Fahrgemeinschaftsvermittler steigern ihre Gewinne. Und ein weiteres: vielleicht denkt der ein oder andere mal darüber nach wie krank inzwischen alles "auf Kante genäht" wird; wenn komplexe Strukturen kollabieren weil eine simple Hürde auftaucht, waren Hasardeure am Werk - leider ein immer häufigeres Negativereignis. Ohne Plan B unterwegs zu sein ist sträflicher Leichtsinn wenn es um viel geht.


    Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Ja. Da geht es tatsächlich nur noch um Solidarität. Solidariät mit der arbeitenden Bevölkerung, Solidarität mit den Familien in Urlaubsstimmung, Solidarität mit den von der Bahnlogistik abhängigen Wirtschaftsunternehmen. Nicht wahr? ;)


    Diejenigen, die sich tatsächlich aufregen, dürften weit weniger Leute sein als die Medien behaupten. Auch Staus waren heute kein Thema, es gab heute sogar weniger als normalerweise und wenn es irgendwo Stillstand gab dann da, wo es sowieso immer zu Engpässen kommt. Streikbedingte Staus - Fehlanzeige.


    Im Übrigen ärgern sich doch sowieso nur die, die persönliche Umstände erleiden. Alle anderen sind gleichgültig oder begrüßen, dass eine Arbeitnehmergruppe endlich mal die Möglichkeit hat dem Arbeitgeber zu zeigen, wo der Hammer hängt.


    Zitat

    Original geschrieben von shelter
    Die Bahn nimmt eben eine Sonderrolle in Deutschland ein. Rechtliche Legitmation hin oder her.


    Es wurde heute 2x gerichtlich festgestellt, dass der Streik rechtmäßig ist. "Legitimation hin oder her" ist also Schwachsinn.


    Die Bahn hat Milliarden für Abenteuer-Prestige-Projekte wie Stuttgart 21, weigert sich aber, die Mitarbeiter zu wirklich fairen und gleichen Konditionen zu beschäftigen. Sie will möglichst immer ihre Marionetten-Gewerkschaft ins Boot holen oder durch verschiedene (schlechte) Abschlüsse mit einer Gewerkschaft Druck auf die andere(n) ausüben: "Wir können euch doch nicht X geben, wenn die anderen nur Y bekommen..."
    Ich las, dass allein Bahnchef Grube soviel verdient wie 51 Lokführer. Genügend Geld, um Mitarbeiter gleichwertig gut zu bezahlen, muss demnach vorhanden sein.


    Wenn die Bahn eine besondere Bedeutung für die Verkehrsinfrastruktur hat, darf man sie nicht privatisieren und muss dafür sorgen, dass sie reibungslos funktioniert. Mit Mitarbeitern, die man verarscht, wird das sicher nicht klappen! Blöd für Management-Ausbeuter, dass man die Lokführer nicht so einfach outsourcen, lohndumpen und hire-and-fire'n kann wie andere austauschbare Mitarbeiter. Mir gefällt das richtig gut. Carry on, train drivers! :top:

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Solange die unselige Tarifpluralität nicht gekippt wird (ungleicher Lohn für gleiche Arbeit im selben Unternehmen) halte ich es für legitim, wenn eine Gewerkschaft sich auf dieses Instrument beruft. Dürfte nur die mitgliederstärkste Gewerkschaft streiken, hätte die kleinere doch überhaupt keine Möglichkeit, für ihre eigenen Mitglieder einen abweichenden Tarifabschluss zu erstreiten.


    Wer hier dickköpfig reagiert, ist die Bahn, wenn sie versucht, Rechte von Mitarbeitern und der sie vertretenden Gewerkschaft zu verkürzen. Ich habe Verständnis für das Vorgehen der GDL ... und zwar genau so lange, bis der Gesetzgeber eine Lösung für das (auf den ersten Blick unlösbare) Problem findet.


    Dass überhaupt noch was läuft, dürfte dem Umstand zu verdanken sein, dass aus früheren Zeiten noch beamtete Lokführer in den Diensten der Bahn stehen. Die scheiden (altersbedingt) nach und nach aus, so dass der Bürger das Ergebnis seiner Forderung nach einem "schlanken Staat" erst in etlichen Jahren wird auskosten können - dann fährt im Falle eines Streiks der Lokführer überhaupt kein Zug mehr.


    Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle zur gelungenen Durchsetzung von mehr eigenständiger Bürgerverantwortung und dem geforderten Rückzug des Staates aus vielen Bereichen. Und eben diese Bürgerverantwortung setzt derzeit Herr Weselsky im Interesse der Bürger um, die Mitglied seiner Gewerkschaft sind. Diese Verantwortung liegt nun einmal darin, in einer Marktwirtschaft für seine Mitglieder ein möglichst großes Stück vom Kuchen abzubekommen. Und das macht er eigentlich ganz gut - hat er doch die aus dem Modell "Schlanker Staat" zu ziehenden Konsequenzen regelrecht verinnerlicht. Nicht mehr der Staat bestimmt die Verhältnisse, sondern die Marktmacht der Beteiligten.


    Wir haben es selbst gewollt und in den Wahllokalen mehrheitlich unsere Stimmen für dieses Modell abgegeben.



    Edit:
    Die großen Vordenker dieses Modells können die Früchte ihrer Ideen nun leider nicht mehr (in verantwortlicher Position) genießen. :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    [...] Hast Du das Angebot genau gelesen?
    5% Mehr Lohn... gestaffelt auf 36 Monate [...]


    Bei den Lohnverhandlungen zeigt die GdL durchaus den stärkeren Willen. Wenn das bei den Abfindungsregelungen auch so wäre könnte man direkt neidisch werden. Die Abfindungsregelung im EVG-TV ist aus Arbeitnehmersicht geradezu lächerlich (Basissatz. Plus individuelle Abfindung, berechnet nach der Formel Betriebszugehörigkeit in vollen Jahren x Monatstabellenentgeld x 0,15. Ergibt in etwa 0,6 eines Jahresgehaltes, also etwas mehr als ein halbes Jahresgehalt). Bei vielen würde zwar die Fünftel-Regelung greifen, nützt aber auch nichts wenn man nichts anderes findet.

    Wenn die Kuh schon im Brunnen liegt, ist es unsinnig noch einen Deckel draufzumachen.


    Öffne Dein Herz und Du wirst die Welt sehen,

    öffne Deinen Geist und Du wirst sie verstehen.

  • Zahlungsmittelentgelt


    Die DB führte ab 04.11.14 für Online-Tickets ab 50,-€ im Fernverkehr ein "Zahlungsmittelentgelt" ein, wenn man mit Kreditkarte oder Paypal bezahlt! :flop:
    Bei Zahlung mit EC-Karte oder Sofortüberweisung fällt kein Entgelt an.
    Klick
    Das Zahlungsmittelentgelt beträgt:
    Ab einem Einkaufswert von...
    - 00,00 bis 49,99 Euro: 0,00 Euro
    - 50,00 bis 74,99 Euro: 0,50 Euro
    - 75,00 bis 99,99 Euro: 0,75 Euro
    - 100,00 bis 124,99 Euro: 1,00 Euro
    - 125,00 bis 149,99 Euro: 1,25 Euro
    - 150,00 bis 174,99 Euro: 1,50 Euro
    - 175,00 bis 199,99 Euro: 1,75 Euro
    - 200,00 bis 224,99 Euro: 2,00 Euro
    - 225,00 bis 249,00 Euro: 2,25 Euro
    - 250,00 bis 274,99 Euro: 2,50 Euro
    - 275,00 bis 299,99 Euro: 2,75 Euro
    - ab 300,00 Euro: 3,00 Euro


    Das Entgelt wird nur pro Zahlungsvorgang und nur beim Kauf von Produkten des Fernverkehrs und nur beim Erwerb von innerdeutschen Fahrkarten für ICE, IC/EC, IC Bus und der BahnCard fällig. Bei allen Nahverkehrs- und internationalen Fahrkarten sowie Reservierungen wird kein Zahlungsmittelentgelt berechnet. :rolleyes:

    Herbert

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