Ob er das für sich entscheiden kann ist eine offene Frage und selbst wenn es der Fall wäre, ist der Einfluß relativ gering.Für eine rot-grüne Mehrheit wird es trotzdem nicht reichen. Ich erinnere mich noch an die letzten beiden Duelle, da hieß es 2005 Schröder habe das Duell gewonnen, die WAhl hat er dann trotzdem wenn auch knapp verloren. Beim Letzten Duell mit Steinmeier gegen Merkel hieß es Steinmeier habe sich sehr gut geschlagen, die SPD erzielte trotzdem mit 23 Prozent ein sehr schlechtes Ergebniss. Außerdem ist es noch drei Wochen bis zur WAhl mit entsprechenden Wahlkampf, da ist so ein Duell schnell Schnee von gestern. Auch beim letzten Duell gingen kurz danach für die SPD kurz die Umfragewerte hoch, bis zur Wahl war das allerdings dann wieder weg. Entscheidend für den Wahlausgang ist auch das Abschneiden der kleinen Parteien, die werden ja bei diesen Duell ausgegrenzt. Siehe auch meinen vorherigen Beitrag. Ich werde mir das ganze zwar anschauen, das ganze hat für mich aber nur einen Unterhaltungswert und ist für meine Wahlentscheidung völlig bedeutungslos..
Bundestagswahl 2013
- Carsten
- Geschlossen
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Was Herr Felsen so so schreibt, erinnert mich mächtig an das das, was Prof. Sinn zuweilen erzählt.
Allerdings habe ich den Prof. verdächtig lange nicht auf den Fernsehbildschirmen gesichtet. Das merke ich einfach mal an, ohne zum Ausdruck bringen zu wollen, dass ich ihn wirklich vermisse ...
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http://uhupardo.wordpress.com/…nk-fur-ihre-lobby-arbeit/
Aktuelle Regierungsarbeit, die auch nach einer Wahl weitergeführt wird? In letzten vier Jahren ist ziemlich viel schief gelaufen, trotz relativer Ruhe in den politischen "Aktionismusabteilungen" des Bundestages....
Vielleicht sollte die Parteien wieder anfangen, die Meinungsmehrheit und vor allem die Gerechtigkeit auf allen Ebenen wiederherzustellen. Oder, wie es manch ein Staatsman(n) sagte: "Wir wollen (wieder) mehr Demokratie wagen....."
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Eine Mietpreisbremse löst das Problem von überhöhten Mietpreisen sowieso nicht. Vor allen im Ballungszentren steht einfach zu wenig Wohnraum zur Verfügung und das führt dann zwangsläufig zu überhöhten Mietpreisen. Der beste Mieterschutz ist immer noch wenn das Wohnungsangebot größer ist als die Nachfrage, schließlich regelt Angebot und Nachfrage den Preis. Hier muß die Politik ansetzen, es muß einfach mehr in bezahlbaren Wohnraum investiert werden, da liegen auch die Versäumnisse der Politik. Das gilt eigentlch für alle Parteien. Es war auch ein Fehler die Eigenheimzulage abzuschaffen. Wir brauchen mehr Förderung des sozialen Wohnungsbaus,(nicht jeder kann sich ein Eigenheim leisten) aber auch wieder eine Eigenheimzulage.Wer selber baut entlastet auch den Wohnungsmarkt und Mietwucher muß er auch nicht mehr fürchten.
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Vor Jahren zog es viele Städter in die Vororte und Wohnungen in (lebhafter) Innenstadtlage waren in vielen Städten nicht mehr gefragt. Wer soll vor diesem Hintergrund dort zusätzlichen Wohnraum schaffen? Aktuell ist die Tendenz gegenläufig. Jetzt wollen plötzlich alle zurück in die Städte und jammern, dass es dort zu wenig Wohnraum gibt.

Wohnungen gibt es (von einigen wenigen Städten mit Magnetwirkung mal abgesehen) genug. Wenn es aktuell Mode ist, in die Städte zurückzuziehen und der wenige Wohnraum dadurch teuer wird, habe ich damit keinerlei Problem.
Wer vor Jahren aus der Stadt rausgezogen ist, mag halt dort wohnen bleiben. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören, wenn keine Wohnung in der gewünschten Lage verfügbar ist. Dann ist das eben so. Eine generelle Wohnungsnot gibt es nicht. Stattdessen Leerstände von Wohnraum in den Gürteln um die Städte, die nicht mehr so beliebt sind.
Lediglich das "Wünsch Dir was" in Bezug auf bevorzugte Lagen bleibt gegenwärtig außen vor. In diesem Zusammenhang von einer Wohnungsnot zu reden, halte ich für völlig verfehlt.
Bautätigkeit gab in gibt es ständig, die Bevölkerung in Deutschland geht zurück. Jeder, der rechnen kann, müsste das durchblicken. Auch die Zunahme der Zahl von Singlehaushalten wird abnehmen, weil der Single-Anteil nicht beliebig anwachsen kann. Auch dieser Markt ist inzwischen weitgehend gedeckt.
Eine Mietpreisbremse schützt in gewisser Weise die Altmieter in den nunmehr gefragten Lagen. Im Hinblick auf hohe Preise bei Neuvermietungen würden über steigende Mietspiegel irgendwann diese Altmieter aus ihren angestammten Wohnungen verdrängt und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Das gilt es zu verhindern!
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In einem Artikel der Zeit glaubt ein Kommunikationsberater schon zu wissen wie das TV-Duell ausgehen wird. Ober er recht behalten wird,ist allerdings eine offene Frage. Aber im Endeffekt ist dieses TV-Duell sowieso nicht so wichtig wie es von den Medien dargestellt wird.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Vor Jahren zog es viele Städter in die Vororte und Wohnungen in (lebhafter) Innenstadtlage waren in vielen Städten nicht mehr gefragt. Wer soll vor diesem Hintergrund dort zusätzlichen Wohnraum schaffen? Aktuell ist die Tendenz gegenläufig. Jetzt wollen plötzlich alle zurück in die Städte und jammern, dass es dort zu wenig Wohnraum gibt.
Wohnungen gibt es (von einigen wenigen Städten mit Magnetwirkung mal abgesehen) genug. Wenn es aktuell Mode ist, in die Städte zurückzuziehen und der wenige Wohnraum dadurch teuer wird, habe ich damit keinerlei Problem.
Wer vor Jahren aus der Stadt rausgezogen ist, mag halt dort wohnen bleiben. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören, wenn keine Wohnung in der gewünschten Lage verfügbar ist. Dann ist das eben so. Eine generelle Wohnungsnot gibt es nicht. Stattdessen Leerstände von Wohnraum in den Gürteln um die Städte, die nicht mehr so beliebt sind.
Lediglich das "Wünsch Dir was" in Bezug auf bevorzugte Lagen bleibt gegenwärtig außen vor. In diesem Zusammenhang von einer Wohnungsnot zu reden, halte ich für völlig verfehlt.
Dem ist so eigentlich nichts mehr hinzugfügen.
Wo ich noch in Hamburg gelebt habe hatte ich auch eine Rel. günstige Wohnung war mit der Bahn aber in 20 min. in der City.
Dann bin ich Beruflich nach Düsseldorf gezogen und habe mir eine Wohnung im "Speckgürtel" gesucht. in dem Ort waren die Mieten gut 30-40% unter Düsseldorfer Niveau.
Man war mit der Bahn aber in 15 min. in der Stadt.
Entweder man möchte es sich leisten "in der City" zu wohnen oder ich muss halt etwas weitere Wege in Anspruch nehmen.
Viele der Leute welche in die Großstädte ziehen arbeiten ja nichtmal direkt in nächster Umgebung und müssen trotzdem zur Arbeit pendeln. -
Die Frage ist halt, ob man das als Gesellschaft möchte, dass sich nur noch die Gut-Verdiener Wohnungen in der Innenstadt leisten können und der Rest in den "Speckgürtel" zieht und jeden Tag pendelt. Möchten wir in den Großstädten Verhältnisse wir in London oder New York? Oder ist es nicht auch erstrebenswert und ein Vorteil für alle, wenn die Oma mit ihrer Rente genauso wie die 5-köpfige Familie weiterhin Tür an Tür mit dem Berater oder dem Ärzteehepaar wohnt?
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Zitat
Original geschrieben von Jimmythebob
Die Frage ist halt, ob man das als Gesellschaft möchte, dass sich nur noch die Gut-Verdiener Wohnungen in der Innenstadt leisten können und der Rest in den "Speckgürtel" zieht und jeden Tag pendelt. Möchten wir in den Großstädten Verhältnisse wir in London oder New York? Oder ist es nicht auch erstrebenswert und ein Vorteil für alle, wenn die Oma mit ihrer Rente genauso wie die 5-köpfige Familie weiterhin Tür an Tür mit dem Berater oder dem Ärzteehepaar wohnt?
Aber das regelt der Markt. Meine Eltern wollten sich vor etlichen Jahren mal ein Haus im Hamburger Speckgürtel kaufen und zudem Zeitpunkt wollten alle aufs "Land" ziehen die Häuser bzw. Grundstücke waren unbezahlbar. Heute ist es Umgekehrt und die Wohnungen in der Stadt sind teuer.
Wie gesagt ich habe auch in Hamburg gewohnt, aber halt nicht in so einer "Szenegegend" aber auch nicht in so einem "Hochhausghetto" wie Steilshoop oder Kirchdorf Süd.
z.B. Lange Reihe noch vor 6-7 Jahren wollte dort niemand wohnen, heute ist das eine "Hippe Wohngegend" mit entsprechenden Mietpreisen. -
Zitat
Original geschrieben von Jimmythebob
Die Frage ist halt, ob man das als Gesellschaft möchte, dass sich nur noch die Gut-Verdiener Wohnungen in der Innenstadt leisten können und der Rest in den "Speckgürtel" zieht und jeden Tag pendelt. ..
Grundsätzliche Zustimmung, allerdings halt ich auch die derzeitige Lage nur punktuell als "Problem".
Linke Propaganda, die wollen Ihre autonomen Nichtstuer für 5€/m² in den besten Lagen in Hamburg, Berlin etc. sehen.
Am schlimmsten finde ich die Propaganda bei sinnvollen Renovierungen, hier wird teilweise ernsthaft Heizungsmodernisierung etc. negiert, damit man weiter niedrige Mieten hat.
Keine Frage, es gibt auch Luxussanierungen und Entmietungen, die nicht ok sind. Das sind aber keine flächendeckenden Probleme, die mit einer Mietpreisbremse gelöst werden können.Ich halte die "2. Miete" für ein viel größeres Problem, also die Nebenkosten. Da können sich einige Kommunen mal an die eigene Nase fassen.
Energiepreise sowieso. Da sollten sich die Grünen mal ganz ruhig verhalten! Erst das Feuer legen und dann nach dem Brandmeister rufen.
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