ZitatOder es gibt eine Minderheitsregierung, in der Merkel sich jeweils wechselnde Mehrheiten suchen muss. Fände ich sogar die beste Lösung, denn dann ist Schluss mit der bisher praktizierten Aussitzerei, dann muss sie jedes Mal Farbe bekennen und sich jeweils Mehrheiten im Parlament suchen.
Wäre mir auch am liebsten, dafür müssten aber SDP / Grüne Eier in der Hose haben.
Denn besser kann man einen Politikwechsel nicht herbeiführen bzw. einen Konsens über die Positionen.
ZitatDas wird die Union - verständlicherweise - mit Sicherheit nicht tun. Wer bei der Wahl deutlich stärkste Kraft geworden ist wird sich nicht vom Gutdünken der Opposition abhängig machen nur weil die anderen Parteien sich nicht koalitions- und regierungsfähig zeigen.
Nö, die stärkste Kraft muss die Regierung bilden. Wenn sie das nicht kann, Pech gehabt. Es gibt keine Staatsräson, die Parteien zur Zusammenarbeit verpflichtet. Grundsätzlich gilt immer Artikel 38 GG.
ZitatDie SPD ist hier nun mal in einem Dilemma.
Nö, eher die CDU. Das wird deutlicher, je länger es dauert. Meine Hoffnung ist, dass die SPD-Basis klar nein sagt.
ZitatDer Wähler will etwas anderes als die Partei. Klar hat man in der Partei Angst in einer neuen großen Koalition ggf. wieder unter die Räder zu kommen, aber wie es einige Kommentatoren schon sehr schön und deutlich gesagt haben:
Ja, aber keine GK. SP und Grüne Wähler wollten einen Kanzler Steinbrück und eine RG-Koalition. Du sagst es ja selber, sie wollten kein RRG, aber daraus zu schließen, das sie kein RG wollten, sondern Schwarz-Rot ist Quatsch.
ZitatDie Regierungsfähigkeit in DE kann und darf nicht an den Befindlichkeiten einer Partei scheitern. Zuerst muss es um das Land gehen, dann um die Parteien und erst dann um Posten.
Genau, zuerst geht es um die gewählten Abgeordneten. Wenn die alle frei wählen könnten, würde es keine GK geben. Definitv nicht. Dafür gibt es zu viele Abweichler auf beiden Seiten.
Und das Land-Argument kann ich nicht mehr hören. Wenn es um das Land ging, hätten wir schon eine Regierung, denn die rechnerische Mehrheit ist da.
ZitatUnd genau diese Reihenfolge wird offenbar bei der SPD aktuell gerade vergessen. Es liegt allein an der SPD ob und wie sich in einer GK es hinbekommt eben nicht kleingemerkelt zu werden, sondern hier entsprechende Akzente zu setzen, die die Wähler auch in der Zukunft dann dazu bringen die SPD zu wählen. Wenn jetzt von den Landesverbänden rumgemault wird, man möge doch bitte von einer GK absehen weil des auf Landesebene ggf. für die nächsten Wahlkämpfe negativ sein könnte -sorry aber wo kommen wir denn da hin?
Bischen einfach, zu billig. Die CDU muss sich bewegen, wenn sie eine Regierung stellen will. Aktuell ist es so, das SPD, Grüne und Linke je für sich genommen Opposition sind.
Und das Gejaule gab es von der CDU in den vergangenen Jahren vor jeder Wahl auch; also, was soll das für ein Argument sein?
ZitatWill ich als Partei gestalten und/oder mitregieren - also Verantwortung übernehmen,
Wieso mitregieren, wenn ich komplett regieren und gestalten kann ohne Merkel/CDU?