Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Unabhängig davon, wie ich Siggi oder das Thema selbst sehe:
    Ja, die wollte einfach nur provozieren.


    Es reicht doch aus, wenn man seine Meinung, ob nun richtig oder nicht, einmal darlegt.
    Dieses Pseudo-Nachbohren ist schon wieder Boulevard-Paparazzi und eben nicht ein Zeichen von kritischer Nachfrage. Das hätte auch ins RTL- Programm gepasst.


    Verstehe auch nicht, wie man da überhaupt von kritischer Nachfrage sprechen kann.


    Vereinfacht lief es doch so:


    "Herr Gabriel, sind sie etwa nicht der Meinung..."
    "Nein, bin ich nicht."
    "Aber Herr Garbiel, sind sie etwa nicht der Meinung..."
    "Nein, bin ich nicht."
    "Aber Herr Garbiel, sind sie etwa nicht der Meinung..."
    "Nein, bin ich immer noch nicht."
    "Aber Herr Garbiel, sind sie etwa nicht der Meinung..."
    "Langsam reicht es mit dem Quatsch"
    "Aber Herr Garbiel, jetzt seien sie doch mal ehrlich..."

  • Verfassungswidrig ist dieser Mitgliederentschied mit Sicherheit nicht, aber sinnvoll ist das ganze trotzdem nicht. Das den Mitgliedern nur über den Koalitionsvertrag abstimmen sollen, die personellen Besetzungen ihnen aber verschwiegen werden macht das ganze nur noch schlimmer. Die ganze Abstimmung ist sowieso rechtlich gesehen völlig unverbndlich für die Abgeordneten und stellt allenfalls eine Empfehlung dar. Da fragt man sich schon was soll dieser Quatsch? Wie die Abstimmung ausgehen wird kann kaum jemand zuverlässig einschätzen. Es wird vermutlich einen sehr knappen Ausgang geben,

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Da fragt man sich schon was soll dieser Quatsch?


    Die Große Koalition ist einfach ein strittiges Thema, welches zumindest Steinbrück im Wahlkampf auch nicht groß diskutieren wollte. So will man sich einfach die Legitimation der Basis holen. Das ist kein Quatsch, sondern parteipolitisch eine Sicherheitsnummer. Man kann sich immer auf die innerparteiliche Mehrheit berufen. Ach halt: Das ist neuer Zeitgeist!



    Quelle: SPD.de

  • Als verfassungswidrig sehe ich es auch nicht.


    Eine Partei muss auch für sich entscheiden können, ob sie eine Koalition eingeht und damit vieleicht Ihre Zukunft verspielt :D

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  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Das den Mitgliedern nur über den Koalitionsvertrag abstimmen sollen, die personellen Besetzungen ihnen aber verschwiegen werden macht das ganze nur noch schlimmer.


    Es geht ja im die Inhalte des Koalitionsvertrages, nicht um die Kabinetsbesetzung.


    Ausserdem waere es dumm, sich vor der Absetzung auf die Kabinetsbesetzung festzulegen. Denn es ist relativ wahrscheinlich das der Koalitionsvertrag abgelehnt wird. Wenn da die Kabinetsbesetzung bekannt waere, dann wuerde die Union behaupten, es wuerde an den SPD-Ministern liegen.


    So kann man aber wenn es keine Zustimmung zum Koalitionsvertrag gibt erstmal ueber weitere Zugestaendnisse nachverhandeln. Und wenn es dann wirklich keine Einigung gibt, reicht es dann wenn Sigmar Gabriel die Konsequenzen zieht. Die anderen SPD Leute koennen dann gestaerkte Oppositionsarbeit machen. Ansonsten waren alle designierten Minister geschwaecht.

  • Woher willst du wissen daß der Koalitionsvertrag abgelehnt wird? Der Ausgang der Mitgliederabstimmung ist völlig offen und läßt sich nicht vorhersagen. Sollte er tatsächlich abgelehnt werden dann gibt es höchstwahrscheinlich Neuwahlen, da würde die SPD dann noch schwächer abschneiden als bei der Wahl im September. Von gestärkter Oppositionsarbeit kann man dann erst recht nicht ausgehen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan


    Eine Partei muss auch für sich entscheiden können, ob sie eine Koalition eingeht und damit vieleicht Ihre Zukunft verspielt :D


    Ob man eine Koalition eingeht entscheiden die frei gewählten Abgeordneten und nicht die Mitglieder einer Partei, so ist nun mal die Gesetzeslage. Was die Partei-Mitglieder entscheiden ist rechtlich gesehen völlig belanglos, kein Abgeordneter ist an so eine Entscheidung gebunden. Es ist allenfalls eine unverbindliche Empfehlung, rein rechtlich gesehen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von Handyfan96
    Warum gibt es eigentlich keine Umfragen von den Meinungsforschern um zu erahnen ob es was wird mit der Koalition?


    Da ist die Zielgruppe zu speziell. Dazu müssten die ja erfragen/wissen wer Parteimitglied ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Die Slomka hat es geschafft, dass man(n) sich öffentlich mit dem Siggi solidarisieren muss, selbst wenn man nicht in der SPD ist.

    Ich konnte den manipulativen Stil der Slomka - breites Lächeln (um auszudrücken "das gefällt uns doch allen") oder anders herum bitterböse Skandalmine à la Claudia Roth noch nie leiden, sie wirkt schon deshalb nie unvoreingenommen und immer parteiisch. Das Interview mit dem Siggi hat dem nur die Krone aufgesetzt, auch wenn der ihre Mine vermutlich gar nicht gesehen hat und nur die bescheuerten, penetrant insistierenden Fragen ertragen musste. Die Frau ist mit ihrem Stil definitiv am falschen Platz in einer Nachrichtensendung, und das empfinde ich nicht erst seit dem Interview so. Dabei habe ich nichts gegen sie persönlich, manche Reportagen von ihr fand ich gar nicht so schlecht - wenn auch meist zu stark ich-bezogen.


    Dass sich die beiden am Ende des Interviews aus Sicht der Zuschauer ständig ins Wort gefallen sind stellt ihr auch ein schlechtes Zeugnis als Journalistin aus, da sie mit den Zeitverzögerungen der eigenen Technik nicht vertraut ist :flop:

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