Netzbetreiber vs. Discounter/Provider

  • Die Netzbetreiber wollen sowas halt nicht unter ihren Hauptmarken machen. Im Fall von SparSIM und Allmobil sind die Angebote aber von unabhängigen Unternehmen (Mobilezone bzw. Logitel), die ihr Marketing weitgehend selber nach eigenem Nutzen machen werden. Aber beide sind nicht Vertragspartner, sondern machen das offensichtlich auf Provisionsbasis und sind davon abhängig, dass Vodafone entsprechende Produkte zum Weiterverkauf anbietet. Die beiden Produktinformationsblätter sind identisch (nominell 5 GB für 19.99 € plus 5 € für 5G). Bei Allmobil gehört auch der Markenname noch Vodafone.

  • Als Postpaid Kunde bist du hingegen immer noch auf 32kBit gedrosselt.

    ...eigene Postpaid-Kunden macht man damit aber nicht glücklich.

    Bei mir wird auf 15 Mbit gedrosselt - dank Unlimited Smart für 19,99 €. Und ich bin damit glücklich :)

  • Die Netzbetreiber wollen sowas halt nicht unter ihren Hauptmarken machen.

    Sollte aber gelten 1 homepage, ein Tarif.

    Dann lieber dort teurer und über andere Wege günstiger.Oder als Aktion.

    Die homepage von Sparsim ist sehr transparent und selbsterklärend,.Durch sowas zerstört man sich es aber wieder.

    Sind ja quasi zwei Parallelwelten.

    Klar zu kommunizieren und nicht widersprüchlich ist wichtig.

  • Wegen den Produktinformationsblättern? So wird man das dort eben gerade nicht kriegen. Es ist halt das, was bei Otelo in der Preisliste für die »Vario Vertragstarife« steht und was man effektiv (zu vergünstigten Konditionen) abschließt: https://www.otelo.de/downloads


    Da gibts die gesammelten PIBs auch nochmal (in verschiedenem Layout und wahlweise mit oder ohne Otelo-Label). Aber so verkauft das auch Otelo nicht, jedenfalls nicht online. Kriegt man vielleicht in irgendwelchen Shops oder am Telefon.

  • und wenn man normal die Adresse sparsim in die Suchleiste eingibt werden einem ab 6,99 Euro Tarife angeboten.

    Klickt man aber auf das Hauptmenü unter dem Punkt Tarife erscheint auf einmal der 4,99 Euro Tarif. […]

    Fast wie Ostereisuche.

    Das kann ich auch verstehen, dass man es so macht. Das sehe ich auch nicht als Veräppelei des Kunden, sondern man hat eben ein valides Angebot, das man aber nicht unbedingt bewerben will, außer der Kunde fragt/hakt explizit nach. Wenn er nämlich schon mit den höheren Tarifen zufrieden ist, gibt’s mehr Umsatz.

    Das ist ein bisschen (ja, hinkender Vergleich) wie mit der Bückware im Supermarkt. Die steht nicht auf Augenhöhe, aber wer aktiv danach sucht, findet eben auch günstige Alternativen. Ob die dann den Ansprüchen genügen (in dem Fall: Geschmack oder Umweltfreundlichkeit), muss dann jeder selbst wissen.


    Diese Ostereiersuche ist da eventuell lästig, aber verständlich. Das gibt’s beim Autohändler, das gibt’s überall. Wenn man das nicht möchte, kann man auch sehr einfach an langfristig taugliche Verträge herankommen. Im Vodafone-Netz ist Simon Mobile stabil, im Telekom-Netz eben congstar oder gar fraenk. Wobei ich mich ehrlich frage, wozu es die Einstiegstarife (z.B. 10GB für 14€) bei congstar überhaupt gibt. Ja, sie sind etwas günstiger als beim Netzbetreiber selbst, aber fraenk toppt das doch ohnehin? Da ist sogar das Roaming in der Schweiz inkludiert. Lediglich die Prepaid-Angebote bei Congstar sind eine gute Option.



    Gut finde ich, dass es so verschiedene Varianten von Verträgen gibt: monatlich kündbare oder mit Zweijahresbindung; monatliches Datenvolumen oder Jahrestarif oder gar „unlimited“. Das ist aber alles aus der Ecke betrachtet, dass das Datenvolumen das hauptsächliche oder gar einzige Entscheidungskriterium geworden ist. Flatrate für Telefon und SMS ist nun überall drin, wo du wenigstens 5 Euro im Monat (oder 60 im Jahr) zahlst.

    Es gibt natürlich mehr Kriterien, die für Kunden wichtig sein können, aber das sind dann schon eher Nischen. Ich z.B. hätte bei meiner letzten Schweiz-Reise gerne dort Datenroaming gehabt. Heute würde ich mir einen eSIM-Tarif für die zwei Wochen buchen, unkompliziert von zuhause. Andere Leute brauchen dagegen Partnerkarten, oder günstige Auslandstarife.

    Ich glaub nicht, dass die Angebote im 5€-Bereich dauerhaft verschwinden. Höchstens bewegt es sich wieder auf niedrigere Volumina zu. Aber im Prinzip kommt auch von der anderen Seite durch die Roaming-eSIMs Druck. Wer neben geringerem Datenverbrauch auch wenig abgehend telefoniert, fährt mit 9¢-Tarif plus Roamingdaten mit längerer Gültigkeit jetzt schon besser.

    Fürs Ausland (außerhalb EU) erscheint mir das deutlich vorteilhafter. Wenn ich dort Messenger-Dienste nutze, mit denen man ja auch telefonieren kann, hätte ich dort kein Interesse mehr an Telefonie und komme mit Daten-Roaming über eSIM-Anbieter gut zurecht. Innerhalb Deutschlands sehe ich aber auch bei kleinen Volumina noch keinen Vorteil (ich hab bei esimdb.com geschaut). Für bspw. 10GB zahle ich da auch ungefähr 5 Euro im Monat.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • Wegen den Produktinformationsblättern? So wird man das dort eben gerade nicht kriegen. Es ist halt das, was bei Otelo in der Preisliste für die »Vario Vertragstarife« steht und was man effektiv (zu vergünstigten Konditionen) abschließt: https://www.otelo.de/downloads


    Da gibts die gesammelten PIBs auch nochmal (in verschiedenem Layout und wahlweise mit oder ohne Otelo-Label). Aber so verkauft das auch Otelo nicht, jedenfalls nicht online. Kriegt man vielleicht in irgendwelchen Shops oder am Telefon.

    So verkauft das Otelo nicht, aber man findet auch kein passendes Tarifdatenblatt zu diesen tatsächlich wirksamen Allmobil- oder Sparsim-Angeboten. Ich hab seit einem Jahr einen allmobil-Tarif über Logitel geholt und zahle da 4,99€/Monat für 5GB. Den Tarif gibt (und gab) es so in keiner Preisliste, egal wo man guckt. Es wird als „allmobil“ beworben, aber die offizielle Preisliste bei otelo dazu bietet nur Tarife mit 2, 4 und 6 GB im Monat an. Tatsächlich abgeschlossen habe ich wohl einen „Allnet-Flat Vario“ (laut Angabe im otelo-Portal). Der steht aber in den Preislisten seit jeher mit 19,99/Monat bepreist. Auf der Rechnung steht auch tatsächlich „otelo Allnet-Flat Vario mit vereinbarter Substufe“ und wird mit 16,80 (netto) berechnet, zugleich dann wieder mit 12,60 subventioniert.

    Das ist alles Kraut und Rüben, maximal verwirrend für Kunden. Ich bekomme ja auch nicht wirklich eine für mich gültige Preisliste im Kundenportal angeboten.

    Software-Entwickler und Wanzenjäger – Samsung A40 – früher hier mal Seniorprofi gewesen

  • Innerhalb Deutschlands sehe ich aber auch bei kleinen Volumina noch keinen Vorteil (ich hab bei esimdb.com geschaut). Für bspw. 10GB zahle ich da auch ungefähr 5 Euro im Monat.

    10 GB pro Monat ist zu viel. Wenn man sicher mehr als 10 GB im Monat verbraucht, nutzt man ja faktisch schon die 25 GB aus Standardtarifen aus. Es lohnt sich nur, wenn z.B. 10 GB mindestens ein halbes Jahr reichen und man sie restlos aufbrauchen kann. Dafür geeignetes Volumen kostet halt auch mehr. U.U. kommt auch 1 GB mit kürzerer Haltbarkeit alle 10 bis 30 Tage nach Bedarf infrage.

    Es wird als „allmobil“ beworben, aber die offizielle Preisliste bei otelo dazu bietet nur Tarife mit 2, 4 und 6 GB im Monat an. Tatsächlich abgeschlossen habe ich wohl einen „Allnet-Flat Vario“ (laut Angabe im otelo-Portal).

    Den Allmobil Flat L mit nominell 4 GB hab ich früher selber gehabt (mit real 10 GB zu effektiv 5.28 €/Monat damals günstig; 7.99 €/Monat abzüglich 50 € für Portierung und 15 € Cashback). Ich weiß also, wie das praktisch ausschaut. Die Preisliste gilt für alles, was nicht in der Pauschale drin ist, und wird für Bestandskunden noch relevant sein. Bei den neueren Tarifen haben sie den Namen Allmobil im Tarifnamen wohl aufgegeben, damit es auch für SparSIM passt.

  • vielleicht ist das sogenannte Mobilfunk-Minderungsrecht der Bundesnetzagenur ja auch der wahre Grund, warum es im Einsteigerbereich zu dieser Erhöhung kommt.

    Kommt es wirklich zu Erhöhungen? Ich kann davon nichts erkennen.


    Z.b.für 1&1 Drillisch soll dies erhebliche Mehrkosten bedeuten.

    Warum genau sollte das Mehrkosten bedeuten?


    Die Vorgaben sind


    "

    Dünn besiedelte Gebiete: mindestens 10% der vereinbarten Maximalgeschwindigkeit

    Mittlere Haushaltsdichte: mindestens 15%

    Dicht besiedelte Gegenden: mindestens 25%

    "

    Also wenn mir mein Provider 50 Mbits verspricht sind das zwischen 5 und 12,5 Mbits, das erreicht selbst o2

    Da 1&1 keine Tarife hat wo hohe Datenraten versprochen werden und das Vodafone Netz in der Regel recht flott ist, sehe ich da keine Probleme.

  • Bei 1&1 direkt gibt es 300 Mbit/s, aber beim ganzen Sammelsurium von Drillisch-Marken mit ihren 50 (oder 100 Mbit/s gegen Aufpreis) verliert man die schnell aus dem Blick.

    Don't waste your time or time will waste you!

    6EQUJ5

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!