Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
      Mozart40: Falsch.

    Ich denke, mozart40 hat schon Recht. In Deiner Quelle steht:


    "Es wurden rund 400 Teilnehmer [...] befragt. [...] Dabei lehnten rund 65 Prozent der ursprünglich angesprochenen Teilnehmer eine Befragung ab."


    Die Betonung liegt hier auf dem Wort "ursprünglich" und dem Unterschied zwischen den Worten "befragen" und "ansprechen".

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  • Dir ist aufgefallen, dass "meine" Quelle die Primärquelle ist? Wir werden das nicht klären können, dass kann nur die TU.


    Aber: wenn ihnen an einer "echten" Zahl gelegen hätte, dann hätten sie einfach sagen können (und müssen!): X befragt, X % haben ...dass und ...das gesagt.


    Worauf beziehen sich die 65%? Auf die 400? Auf die Summe X? Auf Differenz zwischen 400 und Summe x?


    So ist es verschrubbelt, und zwar absichtlich. Die Quelle(n) kann man(n) vielseitig deuten. Und das ist auch scheinbar so gewollt.


    BTW: Macht es im Ergebnis keinen Unterschied. Denn selbst die absolute Zahl 400 lässt keine sicheren Rückschlüsse zu. Da kann Journalismus und die TU mehr; das traue ich denen zu.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Das ist eine lange Antwort für: Sorry, ich habe mich geirrt.

  • Also ein "Sorry, hab mich geirrt" lese ich da nicht raus. :D


    In der FAZ gibt es einen Artikel, der auf die Ungenauigkeit der Teilnehmerzahl eingeht:

    Zitat

    Die Angabe ist missverständlich. Für die Untersuchung des Politikwissenschaftlers Hans Vorländer wurden mehr 1000 Teilnehmer mehrerer Pegida-Demonstrationen angesprochen. Knapp 400 Teilnehmer waren bereit zu antworten.



    Interessanter als die Gesamtzahl der Befragten - ob nun 400 oder 1000 - finde ich da noch die Tatsache, dass nur 1/3 der Demonstranten sich geäußert haben, aber daraus Rückschlüsse auf den typischen PEGIDA Teilnehmer gezogen werden. Ah ja... :D

    28:6:42:12

  • cwalt, ja, das hatte ich heute auch schon gelesen, danke, dass Du es zitiert hast! Die Diskrepanz zwischen angefragten Teilnehmern und tatsächlich Befragten wurde heute schon in vielfach in den Medien aufgegriffen, darauf haben die TT-User tatsächlich kein Copyright. ;)


    Wirklich überraschend finde ich die Ergebnisse aber nicht, weder die Antworten noch die Weigerung vieler Teilnehmer, sich an der Umfrage zu beteiligen.


    Die begrenzte Aussagekraft der Umfrage wurde übrigens auch in der 'Lügenpresse' aufgegriffen. ;) Ich glaube allerdings nicht, dass es sich hier um einen bösen Manipulationsversuch handelt. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    BTW: Macht es im Ergebnis keinen Unterschied. Denn selbst die absolute Zahl 400 lässt keine sicheren Rückschlüsse zu. Da kann Journalismus und die TU mehr; das traue ich denen zu.

    Statistisch gesehen dürften sowohl 400 als auch 140 befragte Personen für eine verhältnismäßig so kleine Gruppe voll und ganz reichen. Für die großen Wahlumfragen der letzten Bundestagswahlen hat man in er Regel ca. 1.000 - 1.500 Leute befragt um eine repräsentative Stichprobe für ca. 62 Mio. Wahlberechtigte zu erhalten. Wichtig ist dabei die Zufälligkeit - insofern könnte durch die Ablehnung von 65% der ausgewählten Personen dort eine Verzerrung stattfinden. Andererseits hat man gleich bei drei verschiedenen Demo-Terminen befragt, was sich positiv auf die Repräsentativität auswirken dürfte.

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  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    ... Für die großen Wahlumfragen der letzten Bundestagswahlen hat man in er Regel ca. 1.000 - 1.500 Leute befragt um eine repräsentative Stichprobe für ca. 62 Mio. Wahlberechtigte zu erhalten. Wichtig ist dabei die Zufälligkeit ...


    Das ist falsch.


    Voraussetzung einer repräsentativen Umfrage mit kleinem Teilnehmerkreis ist die sorgfältige Auswahl der Teilnehmer nach festliegenden Kriterien. Repräsentativ ist eine Umfrage dann, wenn der Kreis der Befragten einen - wenn auch kleinen - Querschnitt der Bevölkerung repräsentiert. Will heißen: Jede Bevölkerungsgruppe ist in der Umfrage möglichst realitätsnah mit ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung vertreten.


    Wenn überhaupt eine Zufallsauswahl in Betracht gezogen werden kann, dann nur im Fall der Stichprobe innerhalb einer homogenen Gruppe, die Pegida ganz sicher nicht ist. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass es sich bei den Demonstranten um einen bunt zusammengewürfelten Haufen mit verschiedensten Beweggründen handelt, in dem nahezu jede Bildungsschicht - mit verschiedenen Anteilen - vertreten ist. Eine homogene Gruppe stellen die Anhänger aber ganz sicher nicht dar.


    Für Wahlumfragen werden insbesondere Landkreise ausgewählt, deren Wahlverhalten in der Vergangenheit nahezu exakt dem zuzuordnenden Wahlergebnis entsprach. Der Rest läuft nach einem bis ins kleinste ausgetüftelten mathematischen Algorithmus, der zu den am Besten gehüteten Geheimnissen der Meinungsforschungsinstitute gehört. ;)


    Nur so lässt sich bei wenigen Befragten eine halbwegs zuverlässige Voraussage treffen.



    In Bezug auf Pegida würde das bedeuten, dass bei den Befragten jede Interessengruppe/Strömung dieser Bewegung mit ihrem Anteil an der Gesamtheit der Pegida-Anhänger vertreten wäre. Solche Gesichtspunkte spielten bei der verlinkten Umfrage ganz offensichtlich keine Rolle. Deren Aussagekraft dürfte daher nahe Null liegen.

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Ich habe lediglich die Faktenlage präsentiert - und gerade nochmal meinen Beitrag durchgelesen. Ich kann keine Wertung oder ähnliches entdecken, was das Tragen einer "rosaroten Brille" rechtfertigen würde.


    So ist es; ich wünschte, es gäbe mehr solche Beiträge. Gestern bin ich mit einem Freund auf Tour gewesen und war deswegen nicht online. So bald ich Zeit habe, werde ich antworten. Sachlich.

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  • Der Begriff "Lügenpresse" wird auch in liberale Foren kritisiert. Aber nur der BEGRIFF, nicht so sehr der INHALT. Denn das die großen Medien in Deutschland sich in der Pflicht zur Volkserziehung sehen, bestreitet niemand, der seine 5 Sinne beisammen hat.
    In der Presse wird ganz gezielt Information hinzugefügt oder weggelassen, um den Lesern eine bestimmte Interpretation der Informationen aufzudrängen. Es gibt den "Pressekodex". Der ist zwar ein weiten Teilen das Papier nicht wert (Ausschluss von "Sensationsberichterstattung" - ich lach mich tot) - aber ein Punkt wird seit mehreren Jahren brachial in fast allen Redaktionen erzwungen:


    "Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte."
    http://www.presserat.de/presse…r_12____diskriminierungen


    Die Presse unterschlägt also Informationen mit der Begründung, ich als Leser müsse vor diesen Informationen geschützt werden. Weil ich nicht mündig genug bin, selbst zu entscheiden, welche Informationen ich wie verstehe. Das muss der... moralisch höher stehende Journalist für mich entscheiden.


    Diese freiwillige Schere im Kopf schlägt allerdings IMMER zu. Auch dann, wenn sehr wohl die Angabe der Nationalität/ des kulturellen Hintergrunds zur Beurteilung sinnvoll wäre.


    Heute in SPON:
    http://www.spiegel.de/panorama…ose-gewalt-a-1013097.html


    "Angriff auf Polizei in Hameln: "Hemmungslose Gewalt"
    Er wollte aus dem Fenster fliehen und stürzte ab: Nach dem Tod eines Verdächtigen im Amtsgericht Hameln griffen wütende Angehörige Polizisten an - 14 Beamte wurde verletzt. Die Stadt befindet sich in einem "schockähnlichen Zustand".
    ...
    Der Verdächtige, ein gebürtiger Hamelner, war festgenommen worden, ..."


    Was bei dieser Meldung so schockiert ist nicht, dass bei dem Serienverbrecher der libanesische Hintergrund verschwiegen wird. Ich binzhwar grundsätzlich gegen Volkserziehungspresse - aber zumindest verstehe ich den Grund. Nein; was hier schockiert sind zwei andere Punkte:


    - SPON baut zusätzlich den Hinweis "gebürtiger Hamelner" ein um den Eindruck zu erweckenm es würde sich um einen (wie darf man das noch politisch korrekt nennen?) Deutschen ohne Migrationshintergrund handeln


    - Der folgende Bürgerkriegsähnliche Aufruhr, bei dem der libanesische Familienclan das Krankenhaus stürmen wollte und mit Plastersteinen 14 Polizisten verletzte und den Eingangshalle des Krankenhauses zerlegte - das IST ein migrationsspezifisches Problem. Ich hoffe mal, nicht mal hier im TT-Forum wird das angezweifelt.


    Sollte man solche Manipulation in der Berichterstattung "Lügenpresse" nennen? Vielleicht nicht. Aber "Propagandapresse" oder "Erziehungspresse" trifft auf jeden Fall zu.

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