Islamistischer Terror in Europa

  • Ein extrem oberflächlicher Artikel - für den Spiegel ein Armutszeugnis. Auch für SPON.


    Es gibt sogar Glaubensrichtungen im Islam, die das Bildverbot nicht nur auf Mohammed, sondern schlichtweg auf alle Abbildungen von Menschen erstrecken. Sogar dafür werden Quellen des Koran (und sogar des Alten Testaments der Bibel) herangezogen. Der Koran ist insoweit ebenso widersprüchlich wie die Bibel - fast alles lässt sich (irgendwie) belegen.


    Die bloße Behauptung "das Bildverbot existiere gar nicht" unter Bezugnahme auf eine einseitige Quellenlage (ohne sich mit den übrigen Auffassungen wirklich auseinanderzusetzen) halte ich für sehr armselig. Das Menschen betreffende generelle Abbildungsverbot wird nicht mal am Rande erwähnt.

  • Ach ja ...


    ... nicht nur Moslems sind/waren "bekloppt", wenn es um Abbildungen ihres Propheten geht.


    Hat sich jemand von Euch schon mal gefragt, warum das Kreuz in evangelischen Kirchen "leer" ist?


    Nur sind Christen inzwischen darüber hinweg und wissen nicht einmal mehr, dass es auch in ihrem Kreis schon Streit um Abbildungsverbote gegeben hat.

  • Hi


    Daß Moslems manches etwas eng sehen ist jetzt aber nicht islamspezifisch; auch Deutschland versteht bei Gotteslästerung offenbar keinen Spaß: siehe §166 StGB.


    Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen


    (1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


    (2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.


    Die Karrikaturen von Charlie Hebdo dürften wohl darunter fallen; jedoch gibt es auch eine weitgehende Kunstfreiheit.




    Übrigens haben die Linksautonomen, die mit dem Banner "Rache für Khaled" demonstierten, nun ein Problem: sie müssen die Rache gegenüber Asylbewerbern üben.


    Eine verrückte Welt ist das.



    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ein extrem oberflächlicher Artikel - für den Spiegel ein Armutszeugnis. Auch für SPON.

    Der Autor soll Islamwissenschaften studiert haben. :eek: Das macht den Artikel ja noch peinlicher... :rolleyes:

    „Nichts können ist noch lange keine neue Richtung!“ – Arnold Böcklin

  • Warum gibt es eigentlich bei uns eine Islam - , aber keine Hinduismus -, Buddhismus - und Judentumkonferenz und im Gegenzug in der Türkei, Saudi - Arabien etc. keine Christentumkonferenz ... :confused:


    Weil der Islam angeblich zu Deutschland gehört?


    Nur mal so zum An - Denken ...

  • Zitat

    Original geschrieben von jockelomat
    Der Autor soll Islamwissenschaften studiert haben. :eek: ...


    Wie bitte?


    Dann stellt sich die Frage, warum jemand, der es eigentlich besser wissen müsste, eine derart simplifizierte Halbwahrheit unter die Leute streut. :confused:


    Und das in Anbetracht des Umstands, dass viele Leser geneigt sind, Aussagen von Personen mit solchem Hintergrund als gegeben hinzunehmen. Ich mag jetzt aber nicht darüber nachdenken, warum der Autor die öffentliche Meinung in eine bestimmte Richtung zu lenken versucht.


    Wenn der Autor im Koran kein Abbildungsverbot erkennt, darf er das doch nicht als gegeben hinstellen, wenn viele andere das tun! Sowohl im Koran als auch in der Bibel (war es das zweite Gebot?) ist der Götzendienst verboten. Und Abbildungen von Propheten als Götzendienst einzustufen, ist weiß Gott nicht vollkommen abwegig.


    Und auch die (besonders im Christentum des Mittelalters) vorgenommene Unterscheidung in figürliche (Jesus am Kreuz) und bildliche Darstellungen (Ikonen) ist lediglich eine ebenfalls umstrittene Nuance derselben Problematik, die keinesfalls offensichtlich in die eine oder andere Richtung gelöst werden kann.


    Sehr schwach, Herr Wissenschaftler ... und das schon aufgrund der Kenntnisse von "Durchschnittsgläubigen". Auch Bilder können im Übrigen Schatten werfen ... was jeder bestätigen kann, der hinter einer Plakatwand schon ein schattiges Plätzchen gefunden hat. :p

  • Ist vllt. einer der "höher Qualifizierten", von denen TT'ler FRANKFURT eine Seite vorher schon schrieb.

    Zitat

    Original geschrieben von FRANKFURT am 25.01.2015 17:25 Uhr
    ... Ist denn das Bildungsniveau überhaupt vergleichbar? Kenne einige deren Studium hier in Deutschland nix Wert ist, da es nicht anerkannt wird und wenn man sich mit ihnen über die Details unterhält weiß man auch schnell warum das so ist. Die fallen aber vermutlich trotzdem in die Kategorie "höher Qualifiziert". Macht sich einfach besser.

  • Hi


    der SPIEGEL verkauft abermals arglose Konzertbesucher als Anti-Pegida-Aktivisten.


    Zwar ist korrekt, daß die Veranstaltung für mehr Toleranz warb ("Offen und bunt"), aber nicht explizit gegen Pegida. Auch sind die Teilnehmer nicht zwangsläufig Pegidagegner - sondern teilweise auch Pegida-Sympathisanten.



    Insofern ist diese Titel falsch und irreführend:

    Anti-Pegida-Konzerte in Dresden: Mit Musik gegen den Muff
    Anti-Pegida-Konzert in Dresden: Zehntausende demonstrieren für Toleranz



    Man kann ja Pegida schon fast dankbar sein: so viele tolle kostenlose Konzerte.


    Hoffentlich dehnen die das auf die Filmnächte am Elbufer im Sommer aus....


    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

  • Zitat

    Original geschrieben von beesdo77
    Ist vllt. einer der "höher Qualifizierten", von denen TT'ler FRANKFURT eine Seite vorher schon schrieb.

    Naja, er soll ja in Deutschland studiert haben. Aber hierzulande ist es ja auch nicht so, daß sich jemand mit einem Thema auskennt, nur weil er es studiert hat (Ärzte, Juristen, Ingenieure und andere "handwerkliche" Studien vielleicht mal ausgenommen, aber auch da...). Manches vergißt man mit der Zeit einfach, anderes hat einen vielleicht nie interessiert. Was ich aus eigenen Beobachtungen so mitbekommen habe, ist es bei Geisteswissenschaftlern oft so, daß die sich auf einem recht kleinen Spezialgebiet sehr gut auskennen, aber überhaupt keinen Überblick haben. Deswegen wirkt deren Wissen im Gespräch mit einem interessierten Laien meist arg dünne...

    „Nichts können ist noch lange keine neue Richtung!“ – Arnold Böcklin

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