Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Und noch was: was soll eigentlich die Entschuldigung, die Einwanderer hätten die gleiche Strafquote wie die Deutschen? Selbst, wenn es so wäre (und es nicht so): als Flüchtlinge erwarte ich von denen eine Strafquote von NULL!


    Wenn es nach TM1 und der A.L. geht, dann ist "ein bißchen kriminell" nicht weiter schlimm. In ihrer grenzenlosen Humanität sind sie bereit, einige wenige Morde, etwas mehr Vergewaltigungen und sehr, sehr viele Diebstähle zu tolerieren.


    Wenn wir uns jährlich 1.000.000 ins Land holen, dann sind darunter auch mindestens 1.000 potentielle Terroristen.


    Und wenn sich die Wohlstandshoffnungen der Wirtschaftsflüchtlinge nicht erfüllen, dann könnte (!) sich ein sehr kleiner Prozentsatz der Einwanderer ebenfalls radikalisieren.


    Die o.g. Gutmenschen ignorieren dieses Szenario.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Der französische Staatspräsident gesteht inzwischen zu, dass die Anschläge nicht einfach ein terroristischer Akt sind, sondern Kriegshandlungen.


    Soweit er allerdings den NATO-Bündnisfall bejaht, bin ich mir nicht sicher, ob das Verteidigungsbündnis auch dann einstehen muss, wenn die kriegerischen Akte Folge der Auswirkungen einer Beteiligung des betroffenen NATO-Mitglieds an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg (u.a. gegen den Irak) sind. Ich hoffe, dass das Deutsche Parlament im Falle einer offiziellen Anfrage diesen Gesichtspunkt ausreichend würdigt.


    Das wird sehr interessant, da die IS zwar ein Staatsgebilde aufgebaut hat, aber als solcher international nicht anerkannt ist. Deshalb würde glaube ich nach NATO Statuen kein Bündnisfall eintreten, was sowieso keine Rolle spielt, da sich Frankreich auch selbst sehr gut verteidigen könnte. Die Frage ist, was man mit zusätzlichen Luftangriffen bezwecken will. Syrien ist schon in Schutt und Asche bombardiert worden, die IS weiß aber besser als die NATO wie man in dieser Schutt und Asche agiert. Es führt an sich kein Weg vorbei, als mit Assad erst einmal einen Waffenstillstand zu verhandeln, paar Monate Pause um einfach zu sehen, was passiert, wenn alle Waffen still stehen, außer die der IS, danach ließe sich herauslesen, wie man weiter vorgehen könnte. Die Frage ist, ob man für einen vorläufigen Stillstand alle gewinnen könnte, also alle moderat-islamischen Milizen, alle kurdischen Milizen, alle iranischen und irakischen Anstrengungen und die der Türkei und Russland.


    Waffenstillstand wäre schon ein riesen Schritt, hat in der Ukraine auch mit biegen und brechen geklappt.


    Und genauso wichtig wäre, bevor man wieder mal Bomben abwirft, eher zu analysieren und zu erörtern: Wo kommt denn nun konkret das Geld her? Wie schafft es die IS es mit professioneller Logistik solche Aktionen auf die Beine zu stellen? Das klappt nicht einfach so durch das einschleusen eines Flüchtlings, da steckt eine gewaltige Manpower und Expertise dahinter, von der zumindest einige unserer Freunde wissen müssten.

    Vier Dinge die größer sind als alle anderen:


    Frauen und Pferde und Macht und Krieg

  • Zitat

    Original geschrieben von Frank
    ... gelöscht da wohl ein Missverständnis zwischen derAL und mir vorlag.


    Ich bedanke mich bei Dir, dass Du Deinen Beitrag nach einem klärenden Austausch über PN zurückgenommen hast.


    Deshalb möchte ich auch nochmals in aller Deutlichkeit öffentlich klarstellen:


    Zu keinem Zeitpunkt habe ich Frank konkret persönlich gemeint, ihm persönlich etwas zum Vorwurf gemacht und/oder in irgendeiner Form diskreditieren wollen. Sofern daraus der Eindruck entstanden ist -auch wenn das nicht in meiner Absicht stand- bedaure ich dies.


    Gleiches gilt im übrigen auch für Applied und einige andere, jedoch nicht uneingeschränkt für alle.



    Dazu noch abschließende Gedankengänge, von denen ich hoffe, Frank, dass Du sie annehmen und mit einem guten Gefühl mittragen kannst:


    Man kann unterschiedlichster Meinung sein und dabei auch sehr konträre Positionen vertreten. Es dient der anregenden Diskussion manchmal mehr als eine bloße konsensuale Debatte. Jedes Argument sollte dabei die Gedanken des anderen ergänzen und/oder dabei helfen, diese abwägend weiterzuentwickeln. Man könnte es auch 'reflektieren' nennen. Und dazu ist sowohl Zustimmung, Ablehnung oder die Infragestellung hilfreich.


    Gleichwohl sollte die Diskussionen dabei keinen Ton annehmen, der 'Klischees bedient', die nicht mehr tragbar sind. Deshalb sollten alle Diskussionsteilnehmer penibel darauf achten, keine Klischees derer zu bedienen, die wir vermutlich (und hoffentlich auch) alle ablehnen. Das gelingt umso besser, je weniger man sich deren Argumente oder Argumentationsmuster bedient. Natürlich kann das auch unbewusst entstehen, obwohl man das gar nicht möchte oder im Sinn hatte.


    Ich kann verstehen, dass viele unter Euch Ängste vor dem Fremden haben, gerade angesichts des hohen Zustroms entwicklen oder aus persönlichen Erfahrungen im privaten/beruflichen Umfeld, welche man als negativ bezeichnen kann. Auch die Terrorakte in Paris tragen dazu bei und es werden wohl auch nicht die letzten Anschläge in diesem asymmetrischen über die Landesgrenzen hinausgehenden Krieges sein. Dennoch sollte man diese nicht zum Anlass nehmen, Generalisierungen, Tilgungen oder Überzeichnungen im Sinne der Verzerrung bewusst oder unbewusst anzuwenden, welche die Situation derer zusätzlich belasten, die tatsächlich Not und Leid erfahren haben. Das kann nicht im Sinne einer modernen Humanität sein.


    Die durch uns geführte Diskussion soll dabei helfen, auch diese völlig normalen Verhaltensmuster und psychologisch individuellen Strategien gemeinsam im Sinne einer Community zu reflektieren. Um letztlich alle gemeinsam zu der Erkenntnis zu kommen, dass die Wahrheit irgendwo zwischen den beiden konträren Positionen liegt.


    Ich wünsche uns daher allen, dass wir sachlich, ernsthaft aber auch frei von Ideologien oder bewusst/unbewusst 'geliehenen Ideologien' anderer diskutieren. Und, dass wir uns gegenseitig darauf ebenso konstruktiv hinweisen, wenn dadurch Missverständnisse entstehen. Damit wir sie ausräumen können und uns keine ungewollten persönlichen Wunden zufügen. Nur so können wir hier meiner Meinung nach sachgerecht diskutieren. Und genau so sollten wir auch weiter diskutieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von TM1
    Leute wie Du und andere, die Flüchtlingen permanent eine sozusagen immanente Krinimalität unterstellen sind Rassisten. Punkt.


    Dieser Satz ist vom ersten bis letzten Wort Schwachsinn und Leute wie Sie, die so etwas behaupten, sind Demagogen. Punkt. Ihre Behauptung ist zu dämlich, um überhaupt weiter darauf einzugehen, zumal Sie bisher auch zu feige waren, um auch nur die bisher gestellten Fragen und Fakten zu beantworten. Ihr Weltbild könnte ja Risse bekommen.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Ich kann verstehen, dass viele unter Euch Ängste vor dem Fremden haben, ...


    Ich frage Sie jetzt mal ganz höflich. Atmen Sie einmal durch und fragen sich selbst: Ist obiger Satz geeignet, tatsächlich zwischen den Positionen zu vermitteln - oder ist nicht schon wieder ein mehr ode weniger subtiler Versuch, andere in eine Schublade zu schieben und als moralisch mindewertig abzustempeln? Und: woher wollen Sie wissen, dass "Angst vor dem Fremden" bei irgend jemandem hier ein tatsächliches Motiv ist - oder unterstellen Sie das nur, weil es Sie dadurch vermeintlich um so heller strahlen lässt?


    Von mir aus schlafen Sie einmal drüber und antworten dann.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL


  • Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie seit meinem Beitrag nichts mehr zu meinen Argumenten gesagt haben. Eigentlich glaube ich aber nicht, dass ich Ihr Weltbild verändern konnte.


    Im übrigen ist die ganze Diskussion hier von ALLEN Beteiligten (mich selbstverständlich eingeschlossen) sowieso nichts als verbales auskotzen. Es ist absolut ausgeschlossen, dass hier jemand seine Meinung ändert. Wer zu sich selbst ehrlich ist, gibt das zu. Diese massenhafte Einwanderung betrifft den absoluten Kernbereich des politischen linken Weltbilds. Absolut ausgeschlossen, dass Menschen, die so lange daran geglabut haben, jetzt ihr Weltbild ändern. So funktionieren Menschen einfach nicht.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Ich kann verstehen, dass viele unter Euch Ängste vor dem Fremden haben, gerade angesichts des hohen Zustroms entwicklen oder aus persönlichen Erfahrungen im privaten/beruflichen Umfeld, welche man als negativ bezeichnen kann. Auch die Terrorakte in Paris tragen dazu bei und es werden wohl auch nicht die letzten Anschläge in diesem asymmetrischen über die Landesgrenzen hinausgehenden Krieges sein. Dennoch sollte man diese nicht zum Anlass nehmen, Generalisierungen, Tilgungen oder Überzeichnungen im Sinne der Verzerrung bewusst oder unbewusst anzuwenden, welche die Situation derer zusätzlich belasten, die tatsächlich Not und Leid erfahren haben. Das kann nicht im Sinne einer modernen Humanität sein.


    Das Wort "Angst" trifft es meiner Meinung nach aber nicht richtig. Wer Angst hat, der verkriecht sich. Er wird aber nicht klar und deutlich seine Meinung sagen. Insofern dürfte es Befürchtungen von vielen Menschen vor politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen eher treffen meiner Meinung nach. Eben auch weil einiges sagen wir mal nicht immer ganz nachvollziehbar ist und man überspitzt außer "Wir schaffen das" nicht sehr viel zu hören bekommt. Vieles was die Menschen bewegt wird nur kaum oder unzureichend thematisiert. Ich hatte dazu auch mal etwas von ich glaube Welt Online verlinkt. Das es grob 2 Lager gibt, zwischen denen der Ton immer rauer wird. Wen wundert es, wenn die eigentlichen Anliegen einfach weg gewischt werden oder man sich dazu treffend im Kern nicht äußert ?


    Edit: An dieser Stelle sei nochmal der besagte Artikel verlinkt: http://www.welt.de/debatte/kom…gskrise-ist-zu-wenig.html

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  • Mehr Menschen, mehr Straftaten. Das ist eine ganz normale Entwicklung.


    In meiner grenzenlosen Humanität habe ich beispielsweise auch akzeptiert, dass durch die Wiedervereinigung einige Straftaten proportional und andere Straftaten signifikant gestiegen sind.


    Auch habe ich in meiner grenzenlosen Humanität akzeptiert, dass dort viele Leute aufgenommen wurden, die ihren Nachbarn, Eltern oder Freunde jahrelang bespitzelt haben, was zum Teil sehr unangenehme Folgen für die Opfer dieses Unrechtsstaates hatte.


    In Summe kann ich aber kein zusätzliches wesentliches Gefährdungspotenzial daraus erkennen.
    Es passt also. Auch passt es, das daraus entstandene 'bisschen (mehr) kriminell' zu tragen. Trotz der einigen wenigen Spinnern, die wir quasi 'dazubekommen' haben.



    Mehr Menschen bedeutet auch mehr Straftaten. Das ist nun mal so. Aber die Argumentation, dass von Flüchtlingen in besonderer Weise eine exorbitante Gefahr ausgeht, weise ich deutlich zurück.


    Auch kann ich nicht nachvollziehen, wo Du das Verhältnis 1.000 zu 1.000.000 Menschen entnimmst.
    Das entspricht 0,1% Gefährdungspotenzial auf 100%.


    Bezogen auf den dann bestehenden gesamten Bevölkerungsanteil (81,2 Mio. Deutsche + 1,0 Mio. Flüchtlinge =82,2 Mio. würde das Verhältnis dann 1.000 zu 82.200.000 Menschen entsprechen.
    Das entspricht 0,0012165% Gefährdungspotenzial auf 100%.


    Und diese niedrigen Prozentzahlen sollten wir als starker Staat doch souverän schultern können, oder?

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ich frage Sie jetzt mal ganz höflich. Atmen Sie einmal durch und fragen sich selbst: Ist obiger Satz geeignet, tatsächlich zwischen den Positionen zu vermitteln - oder ist nicht schon wieder ein mehr ode weniger subtiler Versuch, andere in eine Schublade zu schieben und als moralisch mindewertig abzustempeln? Und: woher wollen Sie wissen, dass "Angst vor dem Fremden" bei irgend jemandem hier ein tatsächliches Motiv ist - oder unterstellen Sie das nur, weil es Sie dadurch vermeintlich um so heller strahlen lässt?


    Von mir aus schlafen Sie einmal drüber und antworten dann.

    'Angst' ist ein menschliche Motiv unter vielen. Sie dürfen es durch andere Motive gerne ersetzen.

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