Der N26 Bank Thread / Erfahrungen Number 26

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Kann es sein, dass N26 jetzt das Konto/die Karte dauerhaft in der Schufa speichert? Früher war es doch nur die Anfrage, oder?


    -> Da habe ich dann gar keine Bock mehr drauf (wer denkt sich so einen Quatsch für eine Prepaid-Karte aus?)


    Das ist keine Prepaid Mastercard, das ist ein Girokonto mit offlinefähiger Debit Mastercard. Ziemlich genau so wie man es in Frankreich, Großbritannien, Irland, Polen und weiteren Ländern auch bekommt. Schau mal auf die Karte, da steht Debit drauf. Debit != Prepaid!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69 -> Da habe ich dann gar keine Bock mehr drauf (wer denkt sich so einen Quatsch für eine Prepaid-Karte aus?)


    Ohne Schufa-Eintrag war das Produkt immerhin so toll, dass Du es bestellt hast. Und mit Eintrag ist es nur noch Quatsch? Das verstehe, wer will...

  • Noch habe ich gar nichts bestellt, da hast du scheinbar falsch gelesen...:-)


    Und ja, ein Schufaeintrag für eine "Hinterhof-Händler-ich-muss-mir-keine-Gedanken-über-meine-KreditKarte-machen" Prepaid-Karte" tue ich mir nicht an.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Hallo,


    da kann ich Timba durchaus verstehen. Er möchte eine Kreditkarte ohne Risiko. Soll heißen, wenn er bei einem "unbekannten" Händler was kauft, der böses im Schilde führt, könnte der maximal das aufgeladene Prepaid-Guthaben abräumen, aber nicht mehr.


    Da Schufa und Andere der Öffentlichkeit wenig über ihre Methodik verraten, ranken sich Mythen und Legenden um sie und manchen beschleicht ein klammes Gefühl, wofür das alles Gut sein soll.


    Klar ist auch:
    Die Urform der Number26 (alles kostenlos, inklusive Geldabheben am Automaten) war ein schöner Traum, der sich nicht verwirklich ließ. Ob die Gründer das von Anfang an gewusst haben, who knows.


    Prepaid Kreditkarten bekommt man inzwischen auch bei der eigenen Sparkasse oder Raiffeisen-Volksbank oder einer anderen Old-School Bank. Wenn die einen Kunden schon kennen, geben die diese vermutlich auch ohne Schufa raus.


    Die Sparkassen wollen mit Yomo der N26 Paroli bieten. Im Moment ist Yomo noch eine Großbaustelle. Andere Banken werden folgen.


    Für N26 wird das alles nicht einfacher, da die "Luft" raus ist und viele Gründungskunden langsam wegdriften (entweder ihr Konto nicht mehr nutzen oder sogar regelgerecht kündigen). Neukunden haben heute die Auswahl unter zig Angeboten.


    Im Moment kann ich nicht klagen. Es funktioniert so wie es für mich praktisch ist :-)

  • Für den Hinterhofhändler kann man besser eine echte KK nutzen, deren Verfügungsrahmen auf den minimal möglichen Wert reduziert wurde (z.B. 300€). Minimales Risiko, keine lästige Vorauszahlung/ Aufladung notwendig, gleichzeitig bestmögliche Akzeptanz.


    Obwohl ich eine der ersten Einladungen bekommen habe, war ich nie Kunde bei N26. Sehe keinen Bedarf für dieses Produkt bei mir. Ich möchte auch beim Scoring meines Zahlungsmittels nicht in die Schufatot-Schublade geschoben werden ;) .


  • Revolut ist so eine Prepaid-Karte, die nicht überzogen werden kann. N26 war immer ein Girokonto!

  • Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer Revolut ist so eine Prepaid-Karte, die nicht überzogen werden kann. N26 war immer ein Girokonto!


    Nochmal mein Einwand:
    N26 oder irgendeine Prepaid-Karte, zum Zweck des Bezahlens im Hinterhof bestellt, ist sinnfrei, weil man da erst Geld hin überweisen muss, und dort sinnlos rumliegen hat.


    Ein Kreditkarte, welche automatisch vom Konto abbucht, und welche beim Verfügungsrahmen auf den minimal möglichen Wert runtergesetzt wird, ist oft zweckmäßiger. Auch deshalb, weil man damit beim Zahlungsmittel-Scoring nicht in die Schufatot-Schublade geschoben wird.


    Es gab jedoch Prepaid-Karten, welche vom Herausgeber als Kreditkarte codiert wurden (mit z.B. 1€ Kreditrahmen, welcher durch Guthaben erhöht wurde), damit die Akzeptanz z.B. bei Autovermietungen gegeben war... Das geht jetzt leider nicht mehr so einfach, weil jetzt der Kartentyp auf der Karte stehen muss, und die Bank keine Betrüger anziehen möchte...


    Ein Beispiel für so eine "Kredit"-Prepaid-Karte war angeblich die Neteller Mastercard, als sie noch von der Conister Bank herausgegeben wurde.

  • Nochmal N26 ist keine Prepaid-Karte sondern ein Konto mit Debit Mastercard (steht auch drauf), wie man es auch in einigen anderen Ländern bekommt. Ob eine Kreditkarte mehr Sinn macht ist pure Geschmacksache! Manche Leute stehen auf Push-Benachrichtungen und die so flexibel sperr- und entsperrbare Karte. Außerdem bietet N26 die einzige vollständige 0% AEE Maestro für den deutschen Markt.
    Würdest du auch eine Girocard einer deutschen Bank als Prepaidkarte bezeichnen? Wo liegt der Unterschied?

  • Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer Würdest du auch eine Girocard einer deutschen Bank als Prepaidkarte bezeichnen? Wo liegt der Unterschied?


    Fakt ist, dass eine Girocard nicht zur Stellung einer Kaution geeignet ist. Eine Girocard ist etwas anderes als eine Mastercard Debit, bei der eine Kaution im Guthaben des Kontos und falls vorhanden auch im Dispo geblockt werden kann.


    Wird aber beides offensichtlich als Debit bezeichnet. Sofern kein Kreditrahmen (Dispo) dabei ist, entspricht das aber einer Prepaid-Karte.


    Komplizierte Sache ;).


    Update:
    Das Konto müßte doch im Fall einer Mastercard Debit intern bei der Mastercard Debit liegen, und IBAN wird nur von außen drangeknüpft, oder? Bei Girocard könnte es genau anders herum sein.
    Ist aber letztendlich egal: Entscheidend sind die nach außen kommunizierten Eigenschaften des Produktes.

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