Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?

  • Also wer ein offenes Wesen hat und bereit ist das neue kennenzulernen der kann das mit dem Auswandern ja mal wagen. Ich würde hier wohl nur wegziehen wenn die wirtschaftlichen und Sozialen Bedingungen auf einem Level angelangt sind welcher erheblich an der Lebensqualität einbüßt.


    Aber auch wenn man zum jetzigen Zeitpunkt gut Situiert ist kann das dann in Zukunft irgendwann auch mal ganz anders ausschauen. Dann hat hier auch die jetzige Mittel und obere Mittelschicht ihre Probleme überhaupt einen Ort zu finden und sich dort selbst zu versorgen. Stellt euch das dann mal nicht so einfach vor wenn der Baum am brennen ist.


    Ich mache mir im Moment jedenfalls nur Sorgen und muss halt erst einmal mit den offensichtlichen Tatsachen die jetzt hier vor Ort geschaffen sind (und welche ich nicht aus den Medien konsumiere) leben.

  • Re: Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Unsere Vorstellung: Wir wollen zwei Wohnungen MIETEN (z. B. Berlin/München/Hamburg im Inland und im Ausland z. B. in Nizza/Barcelona/Palma (Mallorca)/oder Vergleichbares.


    Unsere Rücklagen wie unsere Vorsorgen sollen es uns ermöglichen, mit beiden Standorten ein gutes Leben führen zu können. Am besten so, dass wir jeweils eine flexible Haushaltshilfe haben, die unsere jeweilige Wohnung auf unser angekündigtes Kommen vorbereitet, regelmäßig während unserer Abwesenheit vorbei schaut und uns bei Bedarf unterstützt. Und wir wollen alles doppelt (Klamotten/sonstige Dinge), damit wir ohne lästiges Packen oder ohne nennenswertes Gepäck relativ schnell den Standort wechseln können.


    Und hier ist Deutschland, das wir als absolut lebenswert bewerten und auch für die Zukunft sehr optimistisch einschätzen, fester Bestandteil unserer Planung, die sich in 20-25 Jahren erfüllen soll.

    Das klingt ja alles ganz schoen und nett - nur fuer Normalbuerger mit so einem 2.000-2.300 EUR brutto Job voellig utopisch


    Klar wen man so reich ist das man sich zwei Wohnungen mit Haushaltshilfen leisten kan, dan muss man sich weder vor der Zukunft noch fuer den Fluechtlingsstroemen fuerchten.

  • Hier ging es doch um die Frage, wie die Zukunft in Deutschland gesehen wird und wie dabei die langfristige persönliche Lebensplanung ist, oder?


    Und dazu habe ich mich geäußert. Was meine Frau und ich vor haben und was wir dafür tun (Sparen).


    Hier geht es nicht darum, ob das nun gut oder schlecht ist und wieviel man verdient oder davon zurücklegt. Oder habe ich das falsch verstanden?


    Auch ein Bürger mit 2.300 EUR Brutto kann regelmäßig sparen und sich Möglichkeiten für die Zukunft schaffen. Sparen, Zukunftsvorsorge und das Investieren in die eigene Fortbildung = Konsumverzicht. Letztlich ist das eine individuelle Entscheidung. Der eine spart relativ zum Einkommen mehr und der andere weniger. Der eine tätigt mal mehr unnötige Ausgaben, der andere halt weniger. Der eine gönnt sich mehr, der andere weniger. Der eine investiert in die Fortbildung, der andere nicht. Es bleibt eine individuelle Entscheidung. Wie auch die Folgen/Konsequenzen individuell bleiben.


    Aber das hat mit der Eingangsfrage wenig zu tun. Oder?

  • Natuerlich kann und sollte man ein bisschen was zuruecklegen, keine Frage. Aber soviel das es fuer zwei Wohnungen samt Haushaltshilfen reicht wird man da nie zusammenbringen.

  • Re: Re: Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Das klingt ja alles ganz schoen und nett - nur fuer Normalbuerger mit so einem 2.000-2.300 EUR brutto Job voellig utopisch


    .



    Selbst beim 5-fachen Wert (10.000€) netto klingt das utopisch,schließlich wird man im Ruhestand (etwas) weniger haben und die Erparnisse müssen gut eingeteilt werden,denn keiner von uns kennt seine Lebensuhr.


    Wenn wir nur als Beispiel von den heutigen Mietpreisen ausgehen,dann müsste der Al 1500€,eher 2000€, im Monat z.B. in München für eine Wohnung ausgeben und dasselbe nochmal von mir aus in Nizza.


    Dazu kommt noch "Taschengeld" für die Pendlerei......
    ......mit 10.000€ im Monat dürfte man aber damit klarkommen. ;)

  • Wieso utopisch?


    Du sparst seit Deiner Ausbildung regelmäßig einen in Abhängigkeit vom Einkommen regelmäßigen Betrag. Steigt Dein Einkommen, erhöhst Du Deine Sparrate. Bekommst Du einen Tariferhöhung, erhöhst Du die Sparrate ebenfalls. Du schaust, dass Dein Einkommen steigt. Versuchst, Dich zu qualifizieren, Du nutzt Steuervorteile. Du kaufst was, wenn es günstig ist und verkaufst was, wenn es teuer ist. Irgendwann kommt noch jemand dazu und macht auch mit. Und nach 35-40 Jahren schaust Du, was da ist, verkaufst ggfs. noch Sachwerte und danach überlegst Du Dir, wie weit Du damit neben Deinen Ersparnissen, Renteneinkünften, Vorsorgeleistungen usw. kommst.


    Ich hab nie verstanden, weshalb Leute am Freitagabend in die Disco rennen und am Samstag feststellen, dass 100 EUR weg sind oder sich jeden Tag bei Starbucks einen Kaffee für 3 EUR holen oder eine Packung Zigaretten verpaffen. Und sich gleichzeitig darüber beklagen, dass sie keine Mittel hätten, um zu sparen. Und wenn dann einmal im Jahr Tantiemen kommen, dann alles sofort verpulvern, als wäre das Geld im nächsten Monat nichts mehr wert.. Das bedeutet nicht, dass man in Askese leben muss. Auch wir gehen schick essen, fahren oft in den Urlaub, genießen das Leben und kaufen Gadgets und gönnen uns andere Dinge. Aber insgesamt glaube ich, dass viele Menschen den Bezug zu Geld verloren haben, gerne mit Plastik bezahlen, um dann nachgelagert zu sparen, hohe Zinsen blechen, sich Dinge kaufen, die sie nicht brauchen usw..

  • Du bist ja nur wenige Jahre älter als ich und deshalb ist es zu vernachlässigen:


    Je nachdem welche Quelle man bemüht liegt unsere Lebenserwartung,natürlich wenn alles gut geht,jenseits der 80 Lebensjahre z.T. sogar zu den 90 tendierend,wobei die Kosten aufgrund von Erkrankungen und Co. stetig steigen.


    Wenn man mit 60,65 oder 67 aus dem Berufsleben aussteigen möchte und so einen Lebenstil führen möchte,dann muss man sehr ordentlich etwas auf die hohe Kante gelegt haben,sonst ist es nuneinmal utopisch.

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