Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Ich dachte ja immer, dass es bei Argumenten um...
    Aber das sei jedem selbst überlassen.


    Das war ja auch kein Argument. Die Feststellung, dass du hier mit Killerphrasen und Totschlagargumenten ankamst, ist nicht mehr als... eine Feststellung eben.


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    ...die Qualität und nicht um die Schnelligkeit geht.


    Vielleicht solltest du - im Sinne der "Qualität" dann nicht anderen (mir) wiederholt unspezifische persönliche Vorwürfe machen (dass sie hier anderen die Worte im Mund verdrehten), sondern auf die Inhalte eingehen.


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Grundsätzlich bin ich ja offen für gegenläufige Positionen, wenn sie mich denn überzeugen.


    Aha. Und wenn sie dich "nicht überzeugen", bist du nicht mehr "offen"?


    (...sondern greifst andere persönlich an?)

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Verdrängt? Eigentlich werbe ich dafür, endlich wieder zum Grundthema zurückzukehren und hier nicht wieder die x-te Flüchtlingsdiskussion aufzumachen.


    Das Flüchtlingsthema ist allerdings nunmal ein sehr wesentlicher Bestandteil der Diskussion "Wie seht ihr die Zukunft in Deutschland?"


    Schliesslich hat auch die Kanzlerin "die Flüchtlingskrise als größte Aufgabe seit der Deutschen Einheit und "historische Bewährungsprobe"" bezeichnet. Und das meines Erachtens zurecht.

  • Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Jay


    mich würde interessieren, wie Ihr Eure Zukunft in Deutschland seht? Seht Ihr langfristig ein lebenswertes Deutschland, in dem man gerne alt werden möchte?


    Deutschland hat ewigen Bestand! Es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden , werd ich es immer wieder finden! :D


    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Oder denkt Ihr, falls Ihr jünger seid oder über die Mittel verfügt, über eine Abkehr von Deutschland nach, also ein Auslandsaufenthalt bzw. eine Auswanderung?


    Ich will auf jeden Fall einen längeren Lebensabschnitt im Ausland verbringen. Die Sache ist leider nicht immer so einfach im Ausland Fuß zu fassen. Geld ist immer ein entscheidender Faktor, ohne dieses, kommt man schlecht ins Ausland.


    Beispielsweise wollte ich eigentlich demnächst ein Auslandssemester antreten, bis ich schnell gemerkt habe, wie teuer das ganze eigentlich ist. Deshalb muss ich nun schauen, ob ich nicht irgendeine Förderung für Normalos in Anspruch nehmen kann. Leider ist es oft ein langwieriges Bewerbungsverfahren für interessante Auslandspraktikas. Dabei reizen mich eigentlich jene Regionen, welche nicht gerade unserer Lebensqualität nahe kommen. Ich möchte gerne für einige Zeit nach Zentral oder Ost-Afrika, auch die Region Indien reizt mich. In den Regionen kann ich mir also gut vorstellen, ein paar Jahre zu verbringen.



    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Seid Ihr noch optimistisch genug, langfristige Pläne (Familie/Job...) für ein Leben in Deutschland zu schmieden?


    Deutschland wird auch in Zukunft sehr lebenswert, hier gibt es alles was man braucht. Ich könnte mir auch vorstellen hier alt zu werden.


    Deutschland bietet alles für die familäre Existenzgründung. Hier fehlt es Kindern an gar nichts, Arbeit und Freizeit lassen sich gut vereinen, Bildungs und Gesundheitssystem sind top! Da stehen keine Hindernisse im Weg. Trotzdem weiß man ja nicht, wo einen die Liebe (der Job?) hinführt.


    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Diese Fragen resultieren natürlich aus der Flüchtlingsproblematik und begründen sich auf die vielen Aussagen von Menschen, die im täglichen Leben ihre Sorgen, Ängste und Befürchtungen zum Besten geben.


    Es ist keine einfache Situation, ich kann manche Ängste verstehen, aber es wird niemals soweit kommen, dass der persönliche Wohlstand des Einzelnen (einheimischen) wirklich dadurch eingeschränkt wird. Die Situation wird momentan sehr instrumentalisiert, um Kasse zu machen oder politisch Stimmung zu erzeugen.

    Vier Dinge die größer sind als alle anderen:


    Frauen und Pferde und Macht und Krieg

  • Re: Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    aber es wird niemals soweit kommen, dass der persönliche Wohlstand des Einzelnen (einheimischen) wirklich dadurch eingeschränkt wird


    Mit Verlaub, aber ich finde diese Aussage irgendwie etwas naiv.
    Dafür eine einfache Überschlagsrechnung: Bis zur nächsten Bundestagswahl kommen (ohne gravierende rechtliche und auch faktische Änderung des status quo) 3-4 Mio. Flüchtlinge, die bleiben dürfen. Je eine Million pro Jahr. Das erscheint hoch, aber durchaus nicht unrealistisch. Im September wurden beispielsweise 164.000 Asylsuchende registriert, das sind aufs Jahr gerechnet 2 Mio. Wenn davon die Hälfte bleiben darf. Dann scheint es auch möglich, dass dank des Familiennachzugs noch einmal 3 nachzugsberechtigte Personen kommen. Da schafft Deutschland allein bis zur nächsten Bundestagswahl das Potential für 10 Mio. aufgenommene Migranten auf kurzfristige Sicht.


    Mal abgesehen von der Unterbringungsproblematik könnten das in nicht allzu langer 5 Mio. Arbeitslose sein. Dazu noch der bisherige Arbeitslosenbestand... damit hätte Deutschland schon weit mehr (!) Arbeitslose als jemals zuvor in seiner Geschichte. Das muss jemand finanzieren. Meinst du, das schränke den Wohlstand des einzelnen nicht (potentiell) ein?


    Ich will nicht mal behaupten oder beschwören, dass es "wahrscheinlich" so kommt. Aber ausschliessen im Sinne von "es wird niemals soweit kommen" würde ich das jetzt sicher auch nicht. Wer hätte 1984 in der DDR den Fall der Mauer vorausgesehen? Ich bin mir sicher, dass da viele der festen Überzeugung waren, die habe noch lang Bestand.


    PS: Deutschland hat sich in den letzten Jahren auch ökonomisch relativ stark entwickelt - aber auch das ist nicht in Stein gemeisselt. Eine Wirtschaftskrise kann plötzlich kommen - und aufgrund der Lage der Staatsfinanzen und des Zinsniveaus sind den Zentralbanken dann zumindest klassisch bekannte Stimuli verunmöglicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    Beispielsweise wollte ich eigentlich demnächst ein Auslandssemester antreten, bis ich schnell gemerkt habe, wie teuer das ganze eigentlich ist. Deshalb muss ich nun schauen, ob ich nicht irgendeine Förderung für Normalos in Anspruch nehmen kann. Leider ist es oft ein langwieriges Bewerbungsverfahren für interessante Auslandspraktikas.


    Die veröffentlichten bzw. berechneten Lebenshaltungskosten für klassische Auslandssemester verhalten sich allerdings teilweise analog dem klassischen Expat-Phänomen: Stark überdurchschnittlich. Mit einem lokalen Lebensstandard kann man auch in vielen Gegenden teils sehr deutlich sparen. Ebenso muss man sich ggf. auch nicht auf die vorgegebenen Austausch-/Partnerhochschulen der eigenen Hochschule halten, sondern kann mit etwas Glück und Eigeninitiative - bspw. als studentischer "Freemover" - über diesen "Tellerrand" hinweg "auf das Wunschland sehen".


    Ich interessiere mich so bspw. momentan für einen Auslandsaufenthalt u.a. in Jordanien oder dem Libanon.

  • Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    Es ist keine einfache Situation, ich kann manche Ängste verstehen, aber es wird niemals soweit kommen, dass der persönliche Wohlstand des Einzelnen (einheimischen) wirklich dadurch eingeschränkt wird. Die Situation wird momentan sehr instrumentalisiert, um Kasse zu machen oder politisch Stimmung zu erzeugen.


    Irgendwer wird die Rechnung aber zahlen muessen - und die Asylbewerber kosten in jedem Fall Geld


    Sind sie nicht qualifiziert und werden auch nicht qualifiziert dan sind sie auf Sozialhilfe angewiesen die dan auf Kosten der Steuerzahler geht


    Sind sie qualifiziert oder werden nachqualfiziert dan werden sie zu einer Konkurrenz auf dem Arbeitsmart oder als Kleinunternehmer und werden dan das Lohnniveau druecken


    In jedem Fall werden sie aber zur Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt und die Mieten hoch treiben


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Die veröffentlichten bzw. berechneten Lebenshaltungskosten für klassische Auslandssemester verhalten sich allerdings teilweise analog dem klassischen Expat-Phänomen: Stark überdurchschnittlich. Mit einem lokalen Lebensstandard kann man auch in vielen Gegenden teils sehr deutlich sparen. Ebenso muss man sich ggf. auch nicht auf die vorgegebenen Austausch-/Partnerhochschulen der eigenen Hochschule halten, sondern kann mit etwas Glück und Eigeninitiative - bspw. als studentischer "Freemover" - über diesen "Tellerrand" hinweg "auf das Wunschland sehen".


    Ich interessiere mich so bspw. momentan für einen Auslandsaufenthalt u.a. in Jordanien oder dem Libanon.

    Libanon oder auch Brasilien, Mexico und Suedafrika sind afaik sehr gespaltene Laender. Da kan man zwar billig ueberleben wenn man bereit ist auf Slumniveau zu leben. Aber wen man EU-Standard will dann ist das Leben dort kaum guenstiger. Vorallem wenn es dann eine Kuestenstadt sein soll.

  • Hier wurde schon einiges gesagt, was ich auch so sehe.


    Ich bin auch froh in Deutschland geboren zu sein, eine vernünftige kostenlose Schulbildung erhalten zu haben. Die soziale Absicherung zu haben und so weiter. Probleme aufzuzeigen hat nicht unbedingt was mit nörgeln zu tun, denn es muss doch bei egal welcher Wohlstandsstufe zulässig sein sich noch weiter verbessern zu wollen und Misstände beseitigen zu wollen.


    Auch sehe ich es nicht ein, dass ich die Schuld von getätigter Poltik oder von Wirtschaftsunternehmen übernehmen soll. Ich habe mich da nie schuldig gemacht, da ich nie für eine regierende Partei gestimmt habe.


    Und wie von mir bereits geschrieben ist es ein Problem, wenn die Bundesregierung Politik betreibt, bei der offensichtlich gegen geltendes Recht gehandelt wird und Auswirkungen auf Mietpreise, den Arbeitsmarkt, die Gesundheitsvorsorge, die sozialen Kassen und vieles mehr absehbar sind.


    Um nun auf das Ausgangsthema umzuschwenken muss man sich eben fragen, ab wann wiegen die Nachteile, welche sich in Zukunft wahrscheinlich vermehren, die Vorteile aufwiegen und welche Länder eine Ausreise aus Deutschland in ihr Land überhaupt zulassen und welche Bedingungen man dort vorfindet sowie wie hoch die Hürden sind sich dort anzupassen.


    Und im Gegensatz zu Deutschland ist es nun mal so, dass viele Länder strenge Hürden für Migration aufstellen (Kanada, Australien, USA, Schweiz, etc.).

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  • Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Ich bin auch froh in Deutschland geboren zu sein, eine vernünftige kostenlose Schulbildung erhalten zu haben. Die soziale Absicherung zu haben und so weiter. Probleme aufzuzeigen hat nicht unbedingt was mit nörgeln zu tun, denn es muss doch bei egal welcher Wohlstandsstufe zulässig sein sich noch weiter verbessern zu wollen und Misstände beseitigen zu wollen.

    Kommt darauf an wie man es sieht


    Natuerlich gibt es Laender wie Afghanistan, Kambodscha oder in Schwarafrika wo Schulbildung nicht selbstverstaendlich ist und wo Menschen noch an behandelbaren Krankheiten sterben.


    Aber innerhalb der Industrie und Schwellenlaender ist das eigentlich Standard und ueberall so.


    Auch in Spanien, Portugal, Russland, Mexico, Brasilien ist die Schulbildung heute wohl nicht mehr viel schlechter. Smartphones und Autos haben die Leute dort auch. Nur die Haueser sind von aussen meist nicht ganz so schoen.

  • Ich kann es kaum mehr glauben, was diese Koalition veranstaltet?


    Hören die Politiker eigentlich nicht mehr auf das Volk?
    Überall höre ich nur von Sorgen & Ängste über diese Zustände und die künftigen vorhersehbaren Entwicklungen in D!
    Sind unsere Politiker taub???
    WO bleibt das eindeutige Signal, um den Strom zu verringern?


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    BTW:
    Bevor hier Jemand rumbrüllt, dass ich rechts oder sonst etwas bin...nein, ich sehe die Lage nur realistisch!!!
    Wir schaffen es nicht mehr und werden es auch zukünftig kaum schaffen! - Dies ist mehr als eindeutig!


    - Ende -

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren. Zitat:Andre Kostolany

    Gruss
    beugelbuddel

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Brasilien, Mexico und Suedafrika sind afaik sehr gespaltene Laender. Da kan man zwar billig ueberleben wenn man bereit ist auf Slumniveau zu leben. Aber wen man EU-Standard will dann ist das Leben dort kaum guenstiger. Vorallem wenn es dann eine Kuestenstadt sein soll.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Auch in Spanien, Portugal, Russland, Mexico, Brasilien ist die Schulbildung heute wohl nicht mehr viel schlechter. Smartphones und Autos haben die Leute dort auch. Nur die Haueser sind von aussen meist nicht ganz so schoen.


    Für Brasilien biste aber mit den zwei Aussagen auf dem Holzweg

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