Immobilie zur Altersvorsorge?

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale

    Habe gerade gesehen, dass ein anderer Käuder desselben Gerätes beide Schäuche aus dem Fenster führt:
    https://images-na.ssl-images-a…/images/I/81sIVdKAvWL.jpg


    Natürlich, denn das ist die bestimmungsgemäße Verwendung.
    Der starke Abluftstrom zieht dir über deine "Ritzen" ständig warme Außenluft in den Raum, die Luftwechselrate in dem Rsum ist enorm bei der Luftmenge. All diese Luft musst du wieder abkühlen. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung (beide Schläuche nach draußen) findet nahezu kein Luftaustauch innen-außen statt und du musst nicht jede Menge warme Außenluft abkühlen.


    Genau dieser unerwünschte Luftsustauch innen-außen sorgt bei den üblichen 1 Schlauch Monoblocks für einen katastrophalen Wirkungsgrad.

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Der starke Abluftstrom zieht dir über deine "Ritzen" ständig warme Außenluft in den Raum, die Luftwechselrate in dem Rsum ist enorm bei der Luftmenge. All diese Luft musst du wieder abkühlen.


    Wenn ich beide Schläuche nach außen führe, wird genau dieselbe Menge Außenluft wie bei meiner Lösung angesaugt (und gekühlt), diesmal allerdings direkt ins Klimagerät.
    Klar strömt Luft nach, aber das Kühlgerät hat bei meiner Lösung schon vorgekühlte Luft ( Raumluft) zum runterkühlen; im Gegensatz zur heißeren Luft beim Ansaugen von außen. Im Ergebnis pustet das Klimagerät bei meiner Lösung kältere Luft vorn raus.
    Ich habe bei nahe beieinander liegenden Schlauchöffnungen übrigens den Nachteil, dass ich evtl. die heiße rausgepustete Luft zum Teil gleich wieder mit dem Ansaugschlauch ins Gerät sauge.


    Wenn ich es dann noch schaffe, Luft aus dem kühleren Keller über das Treppenhaus anzusaugen, oder wie geschrieben vom Fenster an der kühlsten Hausseite, kühlt meine Lösung evtl. besser.


    Aber probieren geht über studieren. Wenn es heiß wird, teste ich beide Varianten nochmal :top: .

  • Richtig und die Menge die eingesaugt wird entspricht genau der Menge die ausgeblasen wird. Folge: Kein Luftaustausch innen-außen. Der Verdampfer bekommt so schön gekühlte Innenluft ab die nicht ständig mit zuströmender wärmerer Außenluft vermischt wird. Ist doch eigentlich vollkommen logisch, oder?


    Natürlich ist es von Vorteil beide Schläuche so zu drehen, dass nicht gerade alles was aus einem rauskommt wieder eingesaugt wird.

    Viele Grüße
    Martin

  • Der Verdampfer bekommt dann heissere, von aussen angesaugte Luft.
    Bei meiner Lösung hat das Klimagerät keinen Kontakt zur heisseren Aussenluft, sondern zur kühleren Raumluft.


    Das sind alles Effekte, welche die Kühlleistung beeinflussen.


    Hmm, wenn ich es schaffe, zu kühlende Luft geordnet aus dem Keller hochzusaugen, wäre das natürlich der Brüller... Mal schauen :-).

  • Nein der Verdampfer bekommt immer Raumluft. Der Kondensator wird jedoch dann mit wärmerer Außenluft gekühlt was seine Effizienz ersteinmal sinken lässt. Im gesamten verbessert sich der Wirkungsgrad mit beiden Schläuchen außen dennoch deutlich.
    Bei deiner Lösung wird die Raumluft nämlich ständig durch zuströmende Außenluft aufgeheizt.


    Luft aus dem kalten Keller abzusaugen (und Außenluft in den Keller nachströmen zu lassen) ist eine äußerst schlechte Idee sofern man keinen nassen Keller möchte. Beachte die absolute Luftfeuchtigkeit warmer Sommerluft und überlege was passiert wenn man diese abkühlt...


    Vielleicht kann ja mal ein Mod die Klimadiskussion abtrennen, mit Immobilien hat das ja nix mehr zu tun...

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von kaputer
    Wo lebst Du? Das Eine ist doch nicht die Alternative zum Anderen. Wenn ich ein MFH mit Wohnungen bauen möchte bzw. eine Wohnung mieten möchte, ist es doch keine Alternative mehrere Häuser zu bauen oder ein Haus zu mieten.

    Wenn man jetzt fünf Haushalte unterbringen will dann stellt sich schon die Frage: Fuenf freistehende Einfamilienhaeuser oder ein Mini-Wohnblack mit fuenf Wohnungen.


    Zitat

    Original geschrieben von kaputer
    Eine PV-Anlage zu bauen um den Strom dann sinnfrei in Klimatisierung zu verballern. Wer eine PV-Anlage plant, wird die Dimensionierung anhand des Verbrauchs dimensionieren um die 70%-Regelung möglichst effektiv zu nutzen. Aber solche Ideen habe ich schon öfters gehört: "Plan doch einen 600L Pufferspeicher ein, den kannste tagsüber kostenlos heizen weil Einspeisung nicht lohnt..."

    Eine Photovoltaikanlage bringt aber wegen dem Sonnenstand ihre Peakleistung so von 10-17 Uhr, aber wenn man da in der Arbeit ist, dann hat man nicht viele Moeglichkeiten den Strom zu mnutzen. Anlage mehr nach Westen drehen bringt auch nur hoechstens 1-2 Stunden Verschiebung, kostet aber Gesamtwirkungsgrad.


    Sinnlos ist eine Klimaanalge nicht, weil die die Wohnqualitaet schon deutlich erhoeht. Und weil eine Klimaanlage nicht auf einen Schlag die Temperatur um 10°C senken kann, vorallem nicht wenn sich Waende und Moebel schon aufgeheizt haben, ist es schon sinnvoll schon am Nachmittag wenn man noch in der Arbeit ist mit dem vorkuehlen anzufangen damit es dann am Feierabend max. 25° C im Wohnzimmer und max. 22° C im Schlafzimmer hat.

  • Wenn man unten drunter nicht gerade eine Brauereikeller, eine Tropfsteinhöhle oder einen Bergwerksschacht hat, dann wird man da nicht lange kühle Luft heraussaugen können, bevor dort den anderen Etagen ähnliche Temperaturen erreicht werden. Kellermauern und umgebende Erde liefern ja keinen steten Abkühlungszustrom.


    Die unkontrollierte Warmluftzufuhr über Ritzen, gekippte, nicht dichtzubekommende Fenster und so weiter erscheint reichlich suboptimal. Wenn das Potential hätte, dann würde man in klimatisierten Fahrzeugen die leicht Öffnung von Fenstern ja ebenfalls erwägen. Wenn man den zweiten, luftzuführenden Schlauch an eine weniger erhitzte Stelle legen kann, umso besser. Aber ohne ihn wird man sich niemals besser stellen als mit ihm.

    Je suis Charlie

  • Optimal ist natürlich ein Klimagerät mit Kompressor außerhalb, im 100% abgedichteten Raum. Dann darf ich natürlich keine Luft durch Fenster etc. reinlassen.
    Aber wenn ich schon Luft ansaugen muss, dann optimiert.


    Die Variante "beide Schläuche ans Fenster angeschlossen" hatte ich getestet, und schlechtere Ergebnisse als bei meiner aktuellen Variante gemessen. Ich kann das sonst 40° warme Zimmer mit meiner Lösung immerhin auf unter 25° kühlen. Es ist also nicht so, dass ich völlig erfolglos wäre.


    Die Kommentare hier sagen mir, dass es Zeit für einen neuen Test ist :top:.

  • In unserer Altbauwohnung hatten wir auch einen Monoblock, aber mit original Textiltrapez, daher keine Handtücher notwendig. Hat super funktioniert, die Außenluft kam unter det Wohnungstür durch aus dem recht kühlen Treppenhaus.


    Nur die direkten Nachbarn hatten nichts zu lachen. Nen knappen Meter neben unserem "Klima-Fenster" hatten die ihren Balkon. War uns aber wurst. Wenn die bei 30 Grad in der prallen Sonne braten kommt's auf die paar Grad Warmluft auch nicht an :D

  • Zitat

    Original geschrieben von xpop
    In unserer Altbauwohnung hatten wir auch einen Monoblock, aber mit original Textiltrapez, daher keine Handtücher notwendig.


    BTW: Eine professionelle Klimagerät-Abdichtung aus Textilien mit Klebeband habe ich hier auch rumliegen (http://www.amazon.de/dp/B001V7RL4Y).
    Jedoch komme ich mit den Handtüchern als Abdichtung besser klar (auch wegen des sehr kleinen Fensters). Ich kann bei längerer Abwesenheit auch das Fenster unkompliziert schließen, indem ich die Handtücher entferne. Im Gegensatz dazu waren die Klebestreifen der professionellen Abdichtung nach jedem Rumfummeln hinüber.

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