Telekom Umstellung auf "POTS"

  • Die Frage hatte wir vor ein paar Tagen schon mal…

    Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Ist es möglich einen POTS Anschluss geschaltet zu bekommen?

    Dein „POTS“ bekommst Du nur dann, wenn Du kein Internet auf dem Amtsanschluss gebucht hast. Jedenfalls lese ich das so aus den Pressemitteilungen. Aber … ich weiß von Keinem, der bereits „POTS“ bekommen hat. Ich habe vor wenigen Monaten einen Analog+VDSL auf Analog-only umschalten lassen (müssen) und der Anschluss ist weiterhin Analog – wird also bisher nicht ins All-IP-Netz der Telekom umgesetzt. Willst Du also einen reinen Analog-Anschluss und Internet, wüsste ich keine Alternative als:
    A) zweiten Amtsanschluss oder
    B) Internet über andere Technologie (Mobilfunk, Breitbandkabel, …)
    Was in Zukunft passiert, ist wirklich eine Frage an einen Telekom-Insider. Aber warum fragst Du überhaupt?

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Und fuer so sachen wie Hausnotruf gibt es dann sicher auch Loesungen, das der Hausnotruf auch einen Router mit Notfallaccu laeuft.


    Ganz einfach: Es gibt keinen Router beim Kunden!

  • Zitat

    Original geschrieben von amerin
    Ganz einfach: Es gibt keinen Router beim Kunden!

    Bei POTS und vPOTS nicht


    Aber denke die meisten Kunden wollen schon lieber einen Anschluss mit mindestens Festnetzflat und Internetzugang (selbst wenn es nur fuers Fernsehprogramm nachschlafen und damit sich die Enkel beim Besuch nicht langweilen ist)

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Und fuer so sachen wie Hausnotruf gibt es dann sicher auch Loesungen, das der Hausnotruf auch einen Router mit Notfallaccu laeuft.


    Es gibt sicherlich verschiedene Lösungen, aber die meisten benötigen Strom aus einer Steckdose um zu funktionieren. Einfach gesagt, fällt der Strom aus wird auch vielfach kein Alarm ausgelöst.
    Auf das Thema Stromausfall geht keiner der drei großen Anbieter (DRK, Johanniter und Malteser) auf den Internetseiten ein. Viel öfter liest man das die Geräte mit dem Stromnetz verbunden werden müssen.


    Gruß
    Thomas

  • POTS rettet halt noch die gute, alte Zeit in die Jetztwelt hinüber. Als man beim telefonieren noch auf die Uhr geschaut hat und der Rufaufbau geschätze 30 Sekunden gedauert hat.


    Die IP Technik hat halt auch Nachteile, von denen man nie liest. Neben dem Bereitstellungszwang einer Stromversorgung muss man sich auch mit der IT Technik auseinandersetzten. Wenn gerade auf dem Land Telefonanschlüsse (und vielleicht noch der ein oder andere Modemanschluss) ausreichen, dann will man nicht unbedingt irgend ein Pad oder Laptop bereithalten, nur um diesen blöden Router zu konfigurieren.


    <<<<Spaetestens wenn du mal irgendwo anrufen muss wo es ein Auswahlmenue gibt, kommst du ohne MFV nicht weiter.


    Das mag sein, aber nicht für alles braucht man ein Auswahlmenü bzw. es gibt ja auch noch
    "Spracherkennung".


    Auf dem entlegenen Bauernhof wird die Telekom nicht um POTS herumkommen, und wenn sie sich der Versorgungspflicht mit der Bereitstellung eines kostenlosen GSM Gateways stellen muss.


    In Rosenberg (Osterburken) in Baden Würrtemberg gibt es nach wie vor einen Notrufanschluss der Jürgen Pegler Stiftung, der von einem Bauernhof aus über 2 Kilometer
    Freileitung versorgt wird (Notrufsystem 73 - Notrufanschluss an Strassen). Die Anschlüsse werden zwar ebenfalls zurückgebaut, aber es wird sie sicher noch die nächsten paar Jahre zumindest in Baden Württemberg geben.

  • Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Die IP Technik hat halt auch Nachteile, von denen man nie liest. Neben dem Bereitstellungszwang einer Stromversorgung muss man sich auch mit der IT Technik auseinandersetzten. Wenn gerade auf dem Land Telefonanschlüsse (und vielleicht noch der ein oder andere Modemanschluss) ausreichen, dann will man nicht unbedingt irgend ein Pad oder Laptop bereithalten, nur um diesen blöden Router zu konfigurieren.

    Konfiguration muss heute garnicht mehr zwingend sein, weil aktuelle Router unterstützen Autokonfiguration, somit kann man z.B. Senioren die sich nicht grossartig damit beschäftigen wollen die Konfiguration ersparen.


    Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Auf dem entlegenen Bauernhof wird die Telekom nicht um POTS herumkommen, und wenn sie sich der Versorgungspflicht mit der Bereitstellung eines kostenlosen GSM Gateways stellen muss.

    Einen POTS Anschluss wird man aber heute nichtmal mehr einen abgelegenen Bauern andrehen koennen, denn bevor ein Bauer Geld für einen fast unbrauchbaren POTS Anschluss ausgibt, wird er notfalls noch auf Mobilfunk oder falls das auch nicht geht auf Satellitenversorgung setzen mussen.


    Aber die Verfuegbarkeit von mindestens DSL 3000IP auch auf abgelegenen Bauernhoefen ist schon zu schaffen.


    Weil man will ja moeglichst viele Haushalte mit VDSL versorgen. Bei abgelegenen Bauernhoefen wird es dann zwar nicht fuer VDSL reichen, aber so DSL 3000IP ... DSL 10000IP ist dann schon noch drin.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Einen POTS Anschluss wird man aber heute nichtmal mehr einen abgelegenen Bauern andrehen koennen, denn bevor ein Bauer Geld für einen fast unbrauchbaren POTS Anschluss ausgibt, wird er notfalls noch auf Mobilfunk oder falls das auch nicht geht auf Satellitenversorgung setzen mussen.


    Aber die Verfuegbarkeit von mindestens DSL 3000IP auch auf abgelegenen Bauernhoefen ist schon zu schaffen.


    Bei abgelegenen Bauernhoefen wird es dann zwar nicht fuer VDSL reichen, aber so DSL 3000IP ... DSL 10000IP ist dann schon noch drin.


    Woher nimmst du eigentlich immer deine ganzen "Fakten"? Denkst du dir das aus, oder gibt es dafür irgendwelche Studien / Informationen / Belege?

    Langer Vokal => kein "ss" => groß, größer, am größten!

  • Anja Terchova denkt sich das aus! :apaul:


    Jeder weiß doch, dass die Telekom überhaupt keine Single Play Anschlüsse mehr betreibt. Ist alles mit Internet Double Play und jeder Bauer hat Entertain TV und Entertain mobil Quadruple Play. ;)

  • Meiner Meinung nach ist das Marktpotential fuer Single-Play Anschluesse heutzutage generell <5%, und selbst dass waere nur zu erreichen wenn es den einfachen byCall Anschluss fuer max. 8€ im Monat und mit Festnetz-Flat fuer max. 15€ gaebe. Dann koennte man damit die paar verbliebenen "Offliner" versorgen.


    Aber bei den 19,95€ den die Telekom fuer einen byCall Single-Play Anschluss verlangt sinkt das Marktpotential in den Promilliebereich.

  • Konfiguration muss heute garnicht mehr zwingend sein, weil aktuelle Router unterstützen Autokonfiguration, somit kann man z.B. Senioren die sich nicht grossartig damit beschäftigen wollen die Konfiguration ersparen.


    >> Soweit die Theorie. Meiner Tante wurde auch so ein toller ALL IP Router verordnet. Mit dem Erfolg - dass immer das Freizeichen ertönte, auch wenn sie telefonierte. Es war ja nur so eine kleine Konfiguration, dass sie jetzt automatisch 3 Nummern zugewiesen bekam und das Freizeichen standartmässig ertönte, wenn die anderen beiden Nummern "frei" waren.


    Hört mir auf von wegen alles Standart und alles funktioniert. Telefon in TAE einstöpseln und sonst nix machen - das ist einfach und sonst gar nix !


    >>Einen POTS Anschluss wird man aber heute nichtmal mehr einen abgelegenen Bauern andrehen koennen, denn bevor ein Bauer Geld für einen fast unbrauchbaren POTS Anschluss ausgibt, wird er notfalls noch auf Mobilfunk oder falls das auch nicht geht auf Satellitenversorgung setzen mussen.


    Es geht nicht um andrehen sondern um Bestandschutz. Dem Bauern würde die Telekom am liebsten ganz die Leitung verweigern - wie sie auch sonst alle öffentlichen Fernsprecher auf dem Land abbauen wollen würde und die Notrufanschlüsse an Bundesstrassen eher heute als morgen aufgäbe.


    >>denn bevor ein Bauer Geld für einen fast unbrauchbaren POTS Anschluss ausgibt


    Das ist Deine Meinung. Es gibt genügend Leute, die wollen das es "einfach nur funktioniert" und sind dafür bereit, einen entsprechenden Preis zu zahlen. Wohin das ganze Preisdumping führt sieht man doch. Überlastetete Vodafone DSL Anschlüsse, abgeschalteter Email Support,
    automatisierte Hotlines, wo man nach einer halben Stunde Warteschleifenmusik mit jemandem spricht, der einem die Standartantworten vom PC Bildschirm runterrattert aber sonst 0.0 Ahnung hat.

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