Telekom - MagentaEINS 10.0

  • Zitat

    Original geschrieben von carljiri


    Das stimmt doch überhaupt nicht. Woher kommt die info dass nicht teilnehmende dienste auf 1,7 mbit gedrosselt werden... ?


    Was soll daran nicht stimmen? :confused:


    Die Info kommt von der Telekom selbst.


    https://telekomhilft.telekom.d…Videogenuss/ba-p/2549403/


    Zitat

    Ihr verbraucht durch Video-Streaming in Summe weniger Datenvolumen, weil die mobil-optimierte Übertragungsqualität nicht nur für teilnehmende Partner gilt, sondern auch für nicht teilnehmende Anbieter.

  • Zitat

    Original geschrieben von carljiri


    Man kann wunderbar vodafone giga tv in HD schauen ?!


    Damit ist nicht die Option "MagentaEINS StreamOn Music&Video Max" gemeint.
    "StreamOn Music&Video" reduziert die Bandbreite auf 1,7 MBit/s!


  • Du glaubst nicht, welche Leute draussen rumlaufen, die wollen zwar Musik hören, doch dafür einfach nicht zahlen! Das ist einfach so, habe auch Freunde die zwar gerne mal die eine und andere Musik immer wieder hören möchten, doch kaufen oder gegen Gebühr streamen kommt nicht in Frage, so einen hohen Stellenwert hat die Musik dann doch nicht für die. Da genügen halt Youtube und Spotify kostenlos, dann kann man halt nur 5 mal überspringen, das juckt die nicht.

    Zitat

    Der ganze Netzausbau kostet Geld. Die Kunden wollen es nicht bezahlen, die "Inhaltanbieter" auch nicht, das ist am Ende ziemlich ungesund, an den Übergabepunkten "knirscht" es doch heute schon gewaltig.


    Da hört ihr es von HRGAJEK der in diesem Buisness unterwegs ist, wenn es bei der Telekom schon knirscht, will ich nicht wissen wie es bei Vodafone oder o2 ist, speziell o2 hat ja gar keine Lastprobleme im Netz, wenn man die Threads zur o2 Kündigung usw liest, da sind die Nutzer taub auf den Ohren und unterstellen einem Propaganda.

    Die Paula ist ne Kuh, die macht nicht einfach Muh, die macht nen Pudding, der hat Flecken, Vanille Schoko, Schoko Vanille, nur echt von Paula mit der Brille!
    Ich liebe Hausmeister Krause - Ordnung muss sein!

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Dann kann Telekom eigentlich nur damit reagieren, dass sie die angebotenen Datenpakete sofort aufweiten. Beispielsweise beim Magenta L sind es derzeit 6 GB im Monat, künftig könnten dann vielleicht 12 oder 24 GB im Paket enthalten sein. Damit wäre den meisten Usern geholfen :-)

    Auch wenn man mehr Datenvolumen anbieten fehlt dann aber einfach der "Flat-Gedanke" und wenn jemand wirklich haeufiger Video-Streaming nutzt koennte es dann doch wieder knapp werden.


    Am Besten gefallen wuerde mir eigentlich eine "2-APN-Loesung" nur wird das von den Betriebsystemen nicht richtig unterstuetzt.


    Ein APN mit Highspeed-Volumen und einen zweiten APN mit einer unbegrenzten 384/32 KBit/s Flat fuer alle Inhalte faende ich gut.

  • Gemessen an der Gesamtzahl der Mobilfunkkunden bei der Telekom, ist Zahl der StreamOn Nutzer noch verschwindend gering. Die letzte Meldung lag irgendwo bei 200.000 die diese Option nutzen. Schwer vorstellbar, daß die Telekom das Datenvolumen insgesamt erhöht.


    Sollte die Bundesnetzagentur StreamOn tatsächlich verbieten, wäre die Telekom auf der sicheren Seite. Für den Kunden läuft der Vertrag weiter, während die kostenlose Zusatzoption ohne Mindestvertragslaufzeit einfach abgeschaltet wird.


    Es sind jetzt schon ein paar Monate vergangen. Die Prüfung wird hoffentlich bald abgeschlossen sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von HDTV
    Sollte die Bundesnetzagentur StreamOn tatsächlich verbieten, wäre die Telekom auf der sicheren Seite. Für den Kunden läuft der Vertrag weiter, während die kostenlose Zusatzoption ohne Mindestvertragslaufzeit einfach abgeschaltet wird.


    Formal ja. Psychologisch wäre es für "T" schon "bitter", sie müssten dann irgendwie reagieren ;-)


    Seien wir realistisch: Vermutlich wird's ein paar Feinkorrekturen geben, vielleicht ein automatisiertes Anmelde-Verfahren (z.B. User können Seiten/Anbieter anmelden, die dann ohne große Formalitäten "integriert" werden), transparentere Information - irgendwas in der Art.


    In den USA ist T-Mobile längst bei der All inkl. Flatrate angekommen.


    Das Schweizer Modell wäre auch ok:


    Geschwindigkeit drosseln, die Datenmenge aber nicht (oder in Bereichen, wo es den "normalen Nutzer" nicht wirklich weh tut)

  • Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Der ganze Netzausbau kostet Geld. Die Kunden wollen es nicht bezahlen, die "Inhaltanbieter" auch nicht, das ist am Ende ziemlich ungesund, an den Übergabepunkten "knirscht" es doch heute schon gewaltig.
    Das gesamte Internet-Traffic-Kosten-Verteilung-Modell muss wohl auf den Prüfstand. Das wird nicht einfach.


    Ich denke, genau das ist der Punkt. Nahezu ausschließlich wird immer mehr Leistung gefordert, aber fast keiner entwickelt in den Threads mal nachhaltige Ideen, wie ein NB das umsetzen kann. Und dabei ist zu berücksichtigen dass ein Kernziel des NB das Geldverdienen ist. Ich kenne keine sozialpolitische Vorgabe, dass die neuesten Trendfeatures mit höchstens 3% Marge angeboten werden müssen. Und nahezu keiner setzt nach dem Jammern und Aussagen wie schlecht und überteuert alles ist die unbeschränkte Kundenmacht um, nämlich Kündigung. Die große Mehrheit hier bleibt unverändert dabei. Das ist dann nicht stimmig.
    Und nach den umfänglichen Diskussionen was man nun mit Roamingkarten aus anderen EU Ländern so zwingend machen müsste ist es plötzlich auch ganz still geworden ;)

    Hardware: Samsung S20 Ultra 5G, Samsung Tab S6 LTE
    Tarif: Telekom Magenta Mobil XL Premium und o2 Free S

  • Thema Netzneutralität:


    Gibt sogar ein konkretes Beispiel, wo sich die Telekom durchsetzen konnte. "Datavrije Muziek" (Zero-Rating Angebot für bestimmte Musikdienste: https://www.t-mobile.nl/datavrije-muziek) wurde von der Regulierungsbehörde ACM verboten. T-Mobile hat dagegen Klage eingereicht und gewonnen.


    Falls wirklich Korrektur-Forderungen seitens der Bundesnetzagentur auf die Telekom zukommen sollten: Der Klageweg ist auch in Deutschland eine mögliche Option.

  • In den Niederlanden wurde auch schon zugunsten einer Zero Rating Option entschieden:


    https://netzpolitik.org/2017/n…gen-die-netzneutralitaet/


    Die Netzneutralität ist eh ein Zweischneidiges Schwert:
    Einerseits soll sie Innovationen fördern, andererseits blockiert sie Innovationen wie StreamON und Co.


    EDIT:
    Zu langsam ;) :p

    Die globale Erwaermung verursacht stark statistisch variierende thermale Kontraktionen, welche wiederum temperaturinduzierte Bewegungen hervorruft, deren Reibungskoeffizienten zu Adhaesion am Plastikteilen fuehren kann...

  • Übrigens: Bei "Datavrije Muziek" ist Spotify dabei.
    Warum das in Deutschland mit StreamOn nicht funktionieren soll, ist mir ein Rätsel. :confused:

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