Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Was denn für Abonnenten? ...

    Kunden mit einem kostenpflichtigen Tarif. Franks Befürchtung war ja wenn gegen Bargeld oder Bankkarte nicht teurer sein darf als der kostenlose Tarif der Kundenkarte dass die Anbieter dann die Preise dafür exorbitant erhöhen.

  • Ich hoffe der Gesetzgeber wird da langsam mal einschreitet um Ladesäulenbetreiber zur Annahme gesetzlicher Zahlungsmittel zu verpflichten womit man zum Preis des grundgebührenfreien Tarif des jeweiligen Anbieters laden kann.

    Was ziemliche Kosten verursachen würde, und wahrscheinlich kaum genutzt, da die Leute lieber sowas wie App, Kreditkarte, oder Girocard nutzen, die gerade eben alle kein gesetzliches Zahlungsmittel sind.


    Und ich denke, du meintest auch etwas anderes: Bezahlen ohne vorherige Registrierung in einer App oder Ladekarte, sondern einfach nur mit KK oder Girocard.

    Einmal editiert, zuletzt von tobmobile ()

  • Die 5 Euro sind gut investiert! Kommt nicht oft vor, aber wenn man nur einmal mit Karte laden kann, mit App aber nicht, hat sich's schon gelohnt. Kannst aber auch, wenn Du Mal mehr Strom brauchst, für einen Monat einen Tarif mit Karte buchen und die dann bestellen. Die funktioniert auch, wenn Du im nächsten Monat wieder auf S zurück gehst.


    Beim App Laden muss halt viel mehr Kommunikation stattfinden, als mit der Karte. Da muss die Säule nur die Info haben "Karte ist bekannt und darf laden!"

    Ich sehe in der Funktionsweise zwischen App und Karte keinen wirklichen Unterschied, wenn dann könnte ich mir höchstens vorstellen das mal das Roaming mit bestimmten Anbietern nicht funktioniert mit anderen Anbietern aber schon. Aber ob man App oder Karte benutzt dürfte keinen Unterschied machen.

    Denn egal ob man App oder Karte bentutzt muss die Ladesäulde dann ja mindestens die bezogene Strommmenge und die Verweildauer nach Abschluss des Ladevorgangs übermitteln, damit der Anbieter dann abrechnen kann.

    Eine Freigabe nach dem Motto "Karte ist bekannt und darf laden" würde ja nur bei Flatrates ohne Blockiergebühr funktionieren.


    Was denn für Abonnenten? Die meisten Karten ohne Grundgebühr funktionieren an fast allen Säulen in Europa! Ich bin immer "Laufkundschaft", weil ich da lade, wo ich gerade bin und Strom brauche! Ist doch sch...egal, ob ich die Girocard, Visa KK oder die Ladekarte verwende. Alle befinden sich friedlich nebeneinander.


    Was ist daran so schwer zu verstehen? Abos bezahlt man nur, wenn man glaubt, das Tarifmodell wäre vorteilhaft. Am Zugang zu Ladesäulen ändert sich dadurch absolut gar nichts!


    Aber im Roaming bei fremden Ladesäulenbetreiber und vorallem im Ausland wird man schnell abgezockt wenn man nicht aufpasst. Da kann es schnell mal sein das zwar Ladeapp A und B funktionieren, aber man mit Ladeapp A wucherhafte 1,29 €/KWh zahlen müsste während mit Ladeapp B nur 0,64 €/KWh berechnet werden. Und man könnte vielleicht auch einen lokalen by Use Tarif für 0,62 €/KWh abschliessen, aber die App dafür findet man nicht im deutschen Apple-App-Store und Google-Play-Store sondern müsste bei Android erst die passende .apk finden und installieren. Dann müsste man noch die Kreditkarte hinzufüngen, und wenn man da dann das Dritthandy für die 2FA-Authentifizierung nicht bei hat müsste man erst jemanden daheim anrufen der dann telefonisch die TAN durchgeben kann. Das ist nichts was man bei Bedarf machen möchte.

  • Da spricht der Martyn, wie immer. Mit 0 Erfahrung aber viel Meinung.


    Zum Beispiel wird bei RfId Chip nicht in Realtime abgerechnet. Warum auch? Die Ladedaten können auch später "batched" an Hubject übertragen werden.

  • Aber im Roaming bei fremden Ladesäulenbetreiber und vorallem im Ausland wird man schnell abgezockt wenn man nicht aufpasst. Da kann es schnell mal sein das zwar Ladeapp A und B funktionieren, aber man mit Ladeapp A wucherhafte 1,29 €/KWh zahlen müsste während mit Ladeapp B nur 0,64 €/KWh berechnet werden. Und man könnte vielleicht auch einen lokalen by Use Tarif für 0,62 €/KWh abschliessen, aber die App dafür findet man nicht im deutschen Apple-App-Store und Google-Play-Store sondern müsste bei Android erst die passende .apk finden und installieren. Dann müsste man noch die Kreditkarte hinzufüngen, und wenn man da dann das Dritthandy für die 2FA-Authentifizierung nicht bei hat müsste man erst jemanden daheim anrufen der dann telefonisch die TAN durchgeben kann. Das ist nichts was man bei Bedarf machen möchte.

    Was du alles erledigen könntest, wenn du nur halb so viel Kreativität und Einsatz im echten Leben zeigen würdest - statt all die Energie in die Erfindung möglichst abstruser Situationen zu stecken.

  • Und wenn die ad hoc mit Girocard 2,50 Euro/kWh nähmen. Das interessiert niemanden.

    Bisher nicht, Early Adopter akzeptieren halt halbgare Zeug zu überhöhten Preisen.

    Es heißt aber E-Mobilität soll die Zukunft sein, dazu müssen irgendwann auch mal normale Menschen für die ein Auto einfach nur ein Transport- und Fortbewegungsmittel ist umsteigen, und das ist halt eine große Mehrheit.

    Die 10 oder 20% Petrolheads wird man nie überzeugen und die 2% die schon eins haben (und vielelicht 10%-20% die eher positiv eingestellt sind und es sich bisher nur nicht leisten können) braucht man nicht überzegen, aber die große Mehrheit eben.

    An der Technik tut sich bis Ende der Jahrzehnts noch einiges, aber um jemanden ohne die Möglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit zu laden ist eine flächendeckende und niederschwellig nutzbare Ladeinfrastruktur Grundvoraussetzung.

  • niederschwellig nutzbare

    Auch wenn Du Deine Meinung dogmatisch verteidigst.


    Jeder, der im Internet für ein paar Euro einkaufen will, schafft es einen PayPal Account oder ne Kreditkarte zu besorgen.


    Aber ne Ladekarte fürs Elektroauto, das wird zum unüberwindbaren Hindernis. So wird das nie was, ganz sicher! :P

  • Aber ne Ladekarte fürs Elektroauto, das wird zum unüberwindbaren Hindernis. So wird das nie was, ganz sicher! :P

    Es ist ein erhebliches Hindernis.

    Erstmal muss man schauen welche Karte man am Besten nimmt,dann regelmäßige Tarifvergleiche, extra Kosten für die Karte, nachher hat man doch wieder mehrere Karten weil ein Anbieter bei AC günstig ist und der Andere bei DC, oder ien Anbieter Preise erhöht hat usw.

    Wer nicht E-Auto Fahren als Hobby betreibt tut sich den Sheiß nicht freiwillig an.

  • Es ist ein erhebliches Hindernis.

    Erstmal muss man schauen welche Karte man am Besten nimmt,dann regelmäßige Tarifvergleiche, extra Kosten für die Karte, nachher hat man doch wieder mehrere Karten weil ein Anbieter bei AC günstig ist und der Andere bei DC, oder ien Anbieter Preise erhöht hat usw.

    Wer nicht E-Auto Fahren als Hobby betreibt tut sich den Sheiß nicht freiwillig an.

    Kann ich aus meiner Praxis als regelmäßiger Nutzer von Miet-Elektroautos so nicht nachvollziehen. Bisher hat (k)eine Ladekarte auf tausenden Kilometern in verschiedenen Ländern Europas gereicht.


    (K), weil ich bei gemieteten Teslas gar keine Karte benötigt habe.


    Und sollte ich nach ein, zwei Jahren feststellen, dass eine bestimmte Karte besser geeignet wäre, dann ist das für mich ein genauso großes (kleines) Problem, wie gelegentlich den Handytarif zu wechseln. Da bekomme ich das seit fast drei Jahrzehnten auch recht problemlos und entspannt hin 8o

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