Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Muss ich vor der Kündigung noch was machen oder bedenken

    Ich habe den schon mehrfach gebucht. Einfach vor Ablauf in der App wieder in den S wechseln. Du kannst dann aber auch den S wieder frühestens nach einem Monat verlassen. Das musst Du beachten. Danach kannst Du wieder täglich den Tarif ändern.

  • KfW-Programme wurden vom gleichen Minister in eben dieser unwiderstehlichen Manier gekillt: https://www.zeit.de/news/2022-…nergieeffiziente-gebaeude


    Es hat also Tradition.

    Der Unterschied ist aber eben, wer schon seinen Bescheid hatte, der hat auch seine zugesagte Förderung bekommen. Und den Antrag kann man nur mit Kostenvoranschlag/-plan, ohne schon Aufträge vergeben zu haben, stellen. Bei der e-Auto Förderung konnte man den Antrag ja erst stellen, wenn das Auto schon geliefert/zugelassen war.

    Und die KfW/BAFA Programme sind wie angekündigt kurzfristig wieder aufgenommen worden. Nur sinnvollerweise eben nicht für den alten KfW55 Standard im Neubau. Mal ab davon, dass es sowieso bei den KfW/BAFA Programm auch immer schon Budgetgrenzen gab, die öfter im laufe eines Kalender-/Haushaltsjahres ausgeschöpft sind.

  • Es bleibt, wie es immer war: Jede Anschaffung bzw. jedes Projekt muss sich von allein rechnen. Subventionen greift man dann zusätzlich ab und erfreut sich am Gestaltungswahn des Staates, sobald man die Kohle hat. Verlässt man sich auf staatliches Sponsoring, ist man u.U. verlassen.


    KfW für Gebäude bedurften vor dem Antrag entsprechenden Planungen. Die gabs auch nicht kostenlos, also ging man auch da in Vorleistung, wenn auch nur anteilig.

  • Und dann wundern sich die Politiker über mangelndes Vertrauen der Bevölkerung :/

    Man kann leicht recherchieren, dass sowohl Habeck als auch Baerbock die Meinung der deutschen Wähler vollkommen egal ist. Die sind nun für 4 Jahre im Amt, ziehen ihren Stiefel durch und werden ab Ende 2024 beginnen, für 2025 Mehrheiten zu kaufen. Wie immer. So machten es schon Kohl und Merkel. Wenn ich meine alten Bilanzen raushole, kann ich Vorwahl- und Wahljahre deutlich an den Umsätze erkennen.

  • Man kann leicht recherchieren, dass sowohl Habeck als auch Baerbock die Meinung der deutschen Wähler vollkommen egal ist.

    Ich kann nicht erkennen, dass das bei Merkel, Schröder oder Kohl signifikant anders gewesen wäre.

  • Und dann wundern sich die Politiker über mangelndes Vertrauen der Bevölkerung :/

    Ich war zwar noch nie ein Fan der Umweltprämie und finde es garnich so schlecht das die eingestellt wird, aber trotzdem empfinde ich es als grossen Fehler die Umweltpräme einfach von heute auf morgen zu beenden. Das erinnert mich fast an die Willkür-Herrschäft während des Corona-Lockdowns. Oder aus den Geschichtsbüchern und Filmen an den Bau der Mauer.

    Es wäre ja nichts dagegen einzuwenden gewesen das Ende der Umweltpräme vom 31. Dezember 2024 auf den 31. Januar 2024 vorzuziehen.

    Dann hätten die Intressenten Zeit gehabt Angebote einzuholen und zu entscheiden, und auch die Hersteller die Preislisten anzupassen Senderaktionen und Sonderfinanzierungen als teilweisen Ausgleich zu ermöglichen.

    Aber so gibts erstmal nur Chaos, Verwirrung und Defacto-Bestellstopp weil wohl niemand zum bisherigen Preis ohne Förderung bestellt, sondern dann zumindest auf einen teilweisen Ausgleich durch Rabatt, Sonderaktionen und Sonderfinanzierungen hoft.


    Ich kann nicht erkennen, dass das bei Merkel, Schröder oder Kohl signifikant anders gewesen wäre.

    Unter Schröder war es schon noch wesentlich besser um die Demokratie bestellt. Der erste Teil der Aufweichung der Demokratie passierte durch die Merkel-Steinmeier-Steinbrück Regierung durch so Dinge wie Förderalismusreform und Schuldenbremse, der zweite und noch weitaus einschneidendere Teil unter Corona als Deckmantel bei der Corona-Politik.

  • Unter Schröder war es schon noch wesentlich besser um die Demokratie bestellt.

    Nein, denn als er den Rückhalt für seine Robin Hood-Reverse-Politik, nehmt es den Armen und gebt es den Reichen, diese Kombination von Sozialabbau und Spitzensteuersatzsenkungen, auch Agendapolitik genannt, verloren hat, zuerst in der Bevölkerung, dann in der Partei und Bundestagsfraktion, hat er mit dem Mittel der Erpressung regiert und mit Rücktritt gedroht. Der schnelle Wechsel kurz nach seiner inszenierten Vertrauensfrage zu Gazprom hatte auch ein "Geschmäckle".

  • Fairerweise muss man aber sagen das Hartz IV eigentlich garnicht geplant war, sondern auch damals die Union im Bundesrat die ursprünglichen Pläne blockiert hat, und erst nach Verschärfungen und Einsparungen dann im Vermittlungsausschuss zugestimmt hat.

    Da gibt es jetzt durchaus Parallelen zwischen 2004/2005 und 2023/2024.


    Auch diesmal war die Union dafür verantwortlich das sich das Bundesverfassungsgericht überhaupt mit dem Thema befassen musste. Und die Konsequenz trifft jetzt die Ampelregierung.

    Nicht auszuschliessen, vorallem wenn sich zeigt das das Geld noch knapper wird und doch irgendwie entweder Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge erhöht werden mussen, oder die Ampel bei der Europawahl im Juni komplett unter geht, das es dann wie 2005 zur Vertrauensfrage und Neuwahlen kommt.

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