Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • werden die häufig gar nicht erst errichtet.

    Da Reisende häufig Fernverkehrsstraßen nutzen, gibt es dort schon mehr als genug Stationen! Was fehlt, dass man auch, wenn man die Fernstraßen verlässt, am Ziel gute Lademöglichkeiten vorfindet.


    Ist jetzt nicht ideal, aber in solchen Fällen lade ich nochmal, bevor ich ins Nirgendwo abfahre.


    Allerdings Martyns Wunsch, dass man ländliche Gegenden mit vorwiegend Einfamilienhäusern mit HPC zupflastert, wird sich nicht erfüllen, weil eine Person nach 300 km Pendeln, noch 300 km Feierabend Reichweite in 20 Minuten in Laufnähe zur Wohnung nachladen muss.

  • darf ich fragen bei welchem Supermarkt? 19 Cent klingt mir zu billig.

    Laut deinem Zitat schrieb er "pro Minute", nicht "pro kwh". Da die meisten E-Autos AC-Ladungen bis 11 kW unterstützen wären das 11,40€ für 11 kwh, beim Dacia Spring 11,40€ für 3,7 kwh. Zu Billig?


    Allerdings Martyns Wunsch, dass man ländliche Gegenden mit vorwiegend Einfamilienhäusern mit HPC zupflastert, wird sich nicht erfüllen, weil eine Person nach 300 km Pendeln, noch 300 km Feierabend Reichweite in 20 Minuten in Laufnähe zur Wohnung nachladen muss.

    Und wie willst du die als potentielle E-Autofahrer erreichen die keinen Zugang zu einer eigenen Wallbox haben? Mit öffentlichen AC-Ladern an denen der Strom doppelt so viel kostet wie zu Hause zu wohl kaum.

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank73 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Frank73 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Die werden während des Einkaufs laden.

    Also HPC-Only. Der Akku wird sich irgendwann dafür bedanken.


    "Häufiges Schnellladen mit 50 bis 350 kW (je nach Fahrzeug) kann sich negativ auf die Lebensdauer auswirken. Daher empfiehlt es sich, nur während längerer Trips an der DC-Schnellladesäule Strom zu "tanken", im normalen Alltag sollte man möglichst mit AC-Wechselstrom laden."


    Quelle: Elektroauto: So schonen Sie den Akku am besten

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Klar schont das den Akku und verlängert ggf. dessen Lebensdauer. Es bedeutet allerdings nicht, dass der Akku bei regelmäßiger Schnellladung ruckzuck hinüber ist.


    Auch bei Smartphones gibt es die Verfechter des möglichst schonenden Ladens. Ich habe für meinen Gebrauch festgestellt, dass das irrelevant ist. Ich habe zwei iPhones parallel in Betrieb, die ich ähnlich intensiv nutze. Das Eine habe ich bewusst schonend geladen, das Andere regelmäßig bewusst mit möglichst hoher Ladeleistung und induktiv. Das Ergebnis für mich: es gibt zwar einen messbaren Unterschied (habe die Werte nach 3 Jahren und jeweils fast 1.000 Ladezyklen mit „Coconut Battery“ ausgelesen) hinsichtlich der Restkapazität, dieser ist jedoch so gering, dass er für mich in der Praxis unerheblich ist.


    Akkus und deren Ladelogik sind nicht 1990 stehen geblieben, sondern inzwischen hart im Nehmen. Mein Fazit: man kann sich mit Akkupflege beschäftigen und nahezu beliebig viel Aufwand und Gedanken rein stecken - muss es aber nicht.

  • Akkus und deren Ladelogik sind nicht 1990 stehen geblieben, sondern inzwischen hart im Nehmen. Mein Fazit: man kann sich mit Akkupflege beschäftigen und nahezu beliebig viel Aufwand und Gedanken rein stecken - muss es aber nicht.

    Mein jetziges Auto ist Bj. 2009, also 15 Jahre alt. Wenn man will dass E-Autos und die darin enthaltenen Akkus auch mal dieses Alter erreichen, wird man, um einen wirtschaftlichen Totalschaden durch den Ausfall des Akkus zu vermeiden, an dem Thema nicht vorbei kommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Totalschaden durch den Ausfall des Akkus zu vermeiden, an dem Thema nicht vorbei kommen.

    Die Frage ist nur, was genau ist gut für den Akku? In dem Video des Lackierers sagt Vanja Katic klar, die meisten Akkuprobleme entstehen durch Feuchtigkeit in Akkupacks, die nur/viel AC geladen wurden.

  • Mein jetziges Auto ist Bj. 2009, also 15 Jahre alt. Wenn man will dass E-Autos und die darin enthaltenen Akkus auch mal dieses Alter erreichen, wird man, um einen wirtschaftlichen Totalschaden durch den Ausfall des Akkus zu vermeiden, an dem Thema nicht vorbei kommen.

    Wer sagt, dass die Akkus nicht so lange leben? Und wer sagt, dass ein Austausch der Akkus ist 10, 15, 20 oder 30 Jahren noch so teuer sein wird wie bisher?

  • BTW: Meine Mutter hat ein Mercedes eBike, das inzwischen deutlich über 20 Jahre alt ist. Der Akku funktioniert noch. Und das noch ohne ausgeklügeltes BMS, Heizung oder Kühlung.


    Ich würde mir nicht so viele Sorgen über ungelegte Eier machen.

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