Ich weiß, das minimalistische des Tesla stößt bei manchen auf Ablehnung. Nur auch bei denen, die ihn selbst fahren?
Schwarzweiß-Denke! Minimalistisch finden wir einerseits super, andererseits aber nur bis zu einem gewissen Grad...
Zum positiven: Minimalistisch, das System ist gut, ordentlich aufgebaut, schön einfach, es funktioniert, ich vermisse den Tacho keineswegs... Cool ist auch der Handyschlüssel. Ging das rauskramen und nicht vergessen auf den Sack. Licht: Tiptop, Abblendautomatik, edel.
Sitze fahren auf Position, das passt alles supergut, aber: 2 M3, einmal LR, einmal AWD. Ca. 1 Jahr auseinander. Sitzposition ist anders. D.h. ich sitze mit meinem Profil in die eine Karre, dann in die andere: er fährt zwar, aber total unterschiedlich.
Zum Thema minimalistisch: Anderes Extrem: Der Regen"sensor". Das ist und bleibt der größte Scheiß, den wir je gesehen haben. Kannste fragen wen du willst. Das ist einfach Bockmist. Angefangen vom Trockenwischen bis hin zur Hyperaktivität und dann wieder Dienstverweigerung wenns mal einen Schnee/Regenladung von einem LKW gab. Den Schrott kannste nur noch manuell bedienen. Traurig. Die Einparkassi ist seit dem Vision-only-Scheiß auch nur noch ein grobes Schätzeisen. Kannste mit dem Regensensor vergleichen. Zuverlässig ist das nicht. Mal werden Gullydeckel und ebene Parkplatzeinfassungen als "Hindernis" erkannt, reale Gegenstände/Abständen dann wiederum teils nicht oder mit falschem Abstand. Führt dazu, dass du im Parkhaus aussteigen musst und immer nochmal schauen. Prima. Auch der Spurhalteassi ist teils lebensgefährlich. Und dann noch kurz das Thema Phantombremsungen angeschnitten.
Viel Licht, aber auch viel viel Schatten!
Tesla war auf einem guten Weg, ist aber solide falsch abgebogen. Genauso wie VW halt wieder das ewig gestrige Klientel bedienen will.
Wenn bei einer Kiste das Leasing ausläuft wars das mit Tesla. Und zwar dauerhaft. Dafür ist zuviel vorgefallen. Dann wirds Skoda oder Seat, bzw. Cupra.
Ein Mittelweg wärs halt.