Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • So, seit eben wieder mit dem Vollelektro unterwegs - endlich. Der Wagen wurde zur Firma geliefert, leider dreckig und nur mit 9% übergeben worden. Das lag aber nicht an Tesla, sondern an dem Dienstleister der Leasinggesellschaft (nicht direkt Tesla).


    Kurz an die Säule gehangen und Nachmittags mit einem sehr, sehr breiten Grinsen nach Hause.

  • VDA-E-Ladenetz-Ranking: Delta zwischen Ladeinfrastruktur und Bedarf erneut gewachsen


    Key-Takeaways:

    - wenn es so weitergeht, gibt es 2030 von den geplanten 1 Mio. Ladepunkten nicht mal jeden dritten

    - ausgerechnet in den AfD-affinen Ländern sieht es am besten aus :/


    In der Realität sind die zwei Ladepunkte bei mir in der Nähe aber immer frei. Wenn der Strom 40% teurer ist als entsprechendes Benzin auch kein Wunder... ^^

    🎖️ Inoffizieller TT-Klugscheißer und Allesbesserwisser 🎖️

  • In der Realität sind die zwei Ladepunkte bei mir in der Nähe aber immer frei.

    Die Deutschen sind halt immer im Panikmodus! Die Realität ist jedoch, entweder gibt es gar keinen Lader, oder sie sind nicht überfüllt. Besonders die angeblich so nötigen Typ 2 Stationen sind meistens leer, wenn nicht zufällig ein Car Sharing Auto dran hängt.


    Sicher gibt es neuralgische Punkte an den Hauptreiseadern. Speziell wenn man sein billiges Elli oder OEM Abo an den wenigen ionity Ladepunkten nutzen will.

  • Die Deutschen sind halt immer im Panikmodus!

    Warum wohl?

    Die wachsende Elektroauto-Flotte kann zum Problem fürs Stromnetz werden, wie jetzt zum Beispiel in der Schweiz: Wenn Strom knapp wird, müssen sich Fahrer auf Einschränkungen einstellen. Die Branche sucht nach Auswegen.

    und

    Wallboxen und Wärmepumpen strapazieren das Verteilnetz. Die Politik arbeitet an Lösungen für den Ernstfall.

    Probleme fürs Stromnetz und Einschränkungen E-Auto Fahrer also, und man sucht nach Auswegen (d.h. man hat noch keinen!), und es droht auch ein "Ernstfall" fürs Verteilnetz.

    Die Realität ist jedoch, entweder gibt es gar keinen Lader

    Dieser Punkt verhindert bei vielen (und auch bei mir) zuverlässig die Anschaffung eines E-Autos. - Und das könnte auch so gewollt sein. Oder es ist zumindest ein günstiger Umstand, der sol beliben sollte, weil so eine schnelle Verschärfung von Problemen verhindert wird.


    Die Politik sucht Lösungen? Die Problemlösungskompetenz der Politik hat man bei Covid-19 gesehen. Manchen fiel nix besseres ein, als Lockdown und 24/7 Ausgangsperre. Als Ultima Ratio dürfen wir wohl mit (wahrscheinlich lokal begrenzten) E-Auto Fahrverboten zur Stabilisierung des Stromnetzes rechnen.


    Das E-Auto-Laden zu steuern wäre wohl deutlich eleganter, aber auch unendlich schwieriger. Zumal viele Anlagen gleich komplett illegal betrieben werden und wohl auch jeglichem Steuerungsversuch entzogen würden.

    Längst nicht jeder Autofahrer meldet die neue Wallbox auch an. Manche Mitgliedsunternehmen berichten von einer Dunkelziffer von bis zu 50 Prozent, die ohne Anschlussgenehmigung ans Netz gehen

    Einmal editiert, zuletzt von tobmobile ()

  • Probleme fürs Stromnetz und Einschränkungen E-Auto Fahrer also, und man sucht nach Auswegen (d.h. man hat noch keinen!), und es droht auch ein "Ernstfall" fürs Verteilnetz.

    Ein möglicher Ausweg wäre das Verbrennerverbot zu kippen, so dass die E-Autoquote langsamer steigen würde. Dazu müsste die Politik zugeben dass das Verbot ein Fehler war, und Fehler zugeben ist das letzte das die Politik kann, siehe "Umweltzonen". Inzwischen dürfte die Zahl der Autos die man da aussperren kann im Grundrauschen versinken. Dennoch werden sie (aus Prinzip?) nicht abgeschafft.

  • Dennoch werden sie (aus Prinzip?) nicht abgeschafft.

    Man könnte zum Beispiel in Innenstädten nur noch Zero Emission Fahrzeuge zulassen. Das E kann man allerdings auch nicht nehmen, weil die Lobby durchgedrückt hat, dass das auch Pseudos bekommen.

  • Man könnte zum Beispiel in Innenstädten nur noch Zero Emission Fahrzeuge zulassen.

    Das wird auf absehbare Zeit nicht kommen. Man müsste dazu eine neue Plakette einführen. Dazu sehe ich im Bundestag keine politische Mehrheit. Auf kommunaler Ebene würde der Versuch Verbrenner (deutlich über 90% des Fahrzeugbestandes) auszusperren einem politischen Suizid gleich kommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Man könnte zum Beispiel in Innenstädten nur noch Zero Emission Fahrzeuge zulassen. Das E kann man allerdings auch nicht nehmen, weil die Lobby durchgedrückt hat, dass das auch Pseudos bekommen.

    Wobei sich das das Thema NOx bis auf wenige Großstädte weitgehend erledigt hat, und das verbleibende Problem Feinstaub auch mit E-Autos nicht aus der Welt ist.

    Die EU7 wird da eine erhebliche Verschärfung auch für Reifen und Bremsenabrieb bringen, dann sind E-Auto Besitzer mit älterer Norm aber genauo betroffen wenn Fahrzeuge älterer Zulassungsnormen augesperrt werden.

  • EU7

    Im Stadtverkehr kannst Du die ganzen Normen eh in die Tonne treten.


    Also befassen wir uns mit der Realität. Im Stop and Go verbraucht ein Verbrenner irgendwas ab 10 Liter Kraftstoff. Und das bei unwirksamer Abgasnachbehandlung. Start-Stop verschärft die Problematik. Sieht aber bei CO2 auf dem Papier gut aus.


    Ein BEV verbraucht bei diesem Szenario irgendwas knapp über 100 Wh/km. Lokale Emissionen nicht vorhanden. Globale Emissionen sind abhängig vom Strommix. Aber egal immer mit optimaler Abgasnachbehandlung.


    Bremsen beim BEV unnötig, zumindest bei gescheiten Fahrzeugen. Der Verbrenner muss die viele unnötige Energie an den Bremsen los werden. Besonders in der City.


    Bleibt Reifenabrieb. Aber auch hier bleibt bislang unklar, ob Elektrofahrzeuge so schlecht sind. Denn durch das gleichmäßige Drehmoment an der Antriebsachse zeigt sich, dass die Reifen nicht schneller verschleißen, als bei anderen Autos.

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