Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ja, ich war vor ein paar Jahren kurz davor einen Dacia zu kaufen.

    Aber Renault Technologie und dann nur 2 Jahre Gewährleistung, schwierig.

    Deshalb wurde es ein Kia Niro Hybrid mit 7 Jahren Werksgarantie, die aber jetzt abgelaufen ist.

    Außer Service ist bislang nichts gewesen, selbst die Bremsen sind bei nun 100.000km noch die ab Werk und gut.
    Das ist der Vorteil wenn er nicht mechanisch bremst, sondern den Akku dabei lädt.

    Also bis hierhin das beste Auto das ich je hatte.

    Freie Werkstätten und Hybrid Technologie wird aber schwierig.

    Ich muss also zum Händler und befürchte, jeder noch so kleine Schaden wird jetzt ohne Garantie richtig ins Geld gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von HavilandTuf ()

  • Für den Gebrauchtwagenmarkt sind 20.000€ ja auch ein solides und sogar leicht gehobenes Budget, dafür bekommt man schon schöne Gebrauchtwagen.

    Aber Neuwagen gibt es dafür noch nicht wirklich es brauchbares.

    Und da finde ich auch einen schönen Gebrauchtwagen viel besser als einen radikal reduzierten Kleinstwagen als Neuwagen nur damit es ein Neuwagen ist.


    Kollege hat vor kurzem nicht aufgepasst und hat seinen Spiegel an der Garagenwand gehimmelt. Neuer Spiegel mit Lackierung 800€, netto.

    Da wünscht man sich doch die Zeiten zurück wo ich einen Golf 2 Spiegel für 20 Mark auf dem Schrott gekriegt habe.

    Für mich persönlich muss so ein Spiegel weder lackiert sein, noch einklappen müssen oder elektrisch verstellbar sein. Auch der Blinker muss da nicht auch noch rein. Nur die Heizung macht Sinn, vor allem aktuell.

    Überhaupt würde ich mir weniger Gimmicks und dafür günstigere Autos und Ersatzteile wünschen.

    Natürlich utopisch.

    Das sind jetzt aber beides Extremfälle die du da vorschlägst. Würde Beides nicht machen. Bzw. Ersteres höchstens bei einem Leasingfahrzeug und zweiteres höchstens bei einer absoluten Schrottlaube die nur noch ein wenig HU-Frist hat und die nächste HU nicht mehr schafft sondern dann entweder in den Afrika-Export oder gleich in die Schrottpresse geht.

    Ansonten kann man einem neuen Spiegel bei jeder Werkstatt mit Lackiererei bekommen, und wenn es ein Nachbauteil sein darf geht es noch etwas billiger. Da wäre es dann sicher auch für so 250€ bis 400€ machbar gewesen.

    Bei einem Auto unter 5.000€ Zeitwert kann man sich natürlich auch ein Nachbauteil oder Schrottteil von eBay besorgen und es einem Lackiererazubi oder Hobbylackierer lackieren lassen so das man es für so 100€ hinbekommt. Auch wenn dann vielleicht die Farbnuance nicht so exakt getroffen wird und es wo ein, zwei Farbnäschen gibt, ist es bei einem Auto unter 5.000€ Zeitwert schon in Ordnung.

    Aber so hässlich das man einfach ein Schrottteil ohne Lackierung dran macht muss es nun wirklich nicht sein.


    Einen funktionierenden Gebrauchtwagenmarkt würden sich wohl auch viele wünschen, da die wenigsten Privatleute Neuwagen kaufen. Da weiß man aber beim E-Auto nicht was man bekommt, will heißen in welchem Zustand der Akku ist. Wenn man da einen erwischt der vom Vorbesitzer "misshandelt" wurde (nur am Schnelllader oder generell bis 100% geladen) hat man unter Umständen nicht viel Spaß.

    Wirklich vorhersehbar ist die Haltbarkeit von Akkus natürlich nicht, aber mit Diagnosegeräten kann man schon relativ viel zur Restkapazität, Spannungsstabilität und Gesundheitszustand des Akkus auslesen. Auch wenn das natürlich keine Garantie ist.


    Aber auch bei Verbrennungsmotoren hat man keine Garantie. Die Fahrweise spielt zwar sicher keine Rolle, aber man kann selbst bei einem Auto das etwas misshandelt wurde oder viel Kurzstrecke ertragen musste Glück haben, und anderseits ohne das das der Fall ist das Pech haben einen absoluten Montagsmotor zu erwischen.

  • Für den Gebrauchtwagenmarkt sind 20.000€ ja auch ein solides und sogar leicht gehobenes Budget, dafür bekommt man schon schöne Gebrauchtwagen.

    Ich meinte damit mein Budget für einen Neuwagen, vor 7,5 Jahren habe ich dafür eine Tageszulassung erhalten.

    Und jetzt nur einen schönen Gebrauchtwagen ;(

  • Ich meinte damit mein Budget für einen Neuwagen, vor 7,5 Jahren habe ich dafür eine Tageszulassung erhalten.

    Und jetzt nur einen schönen Gebrauchtwagen ;(

    Du darfst die Inflation nicht unterschätzen, wenn man für die Jahre 2017-2021 mit jeweils 2,5% und die Jahre 2022-2023 mit jeweils 6,5% rechne kommen da dann auf sieben Jahre schon 28,3% zusammen.

    20.000€ heute entsprechen nur noch ca. 15.558€ damals, und umgekehrt für 20.000€ damals müsstest du heute schon 25.660€ auf den Tische legen.

    Prinzipiell kann man natürlich auch heute noch für 20.000€ einen Neuwagen bekommen, das kannst du dir ganz leicht ausrechnen. Reserviere mal 900€ Überführungskosten und rechne für die verbleibenden 19.100€ mit 13,5% Rabatt dann heisst das du bis 22.080€ Listenpreis konfigurieren darfst.

    Das heisst ein Renault Clio oder Mitsubishi Colt wäre noch drin.

    Allerdings wären die Hybrid-Modelle defintiv raus, den die fangen erst deutlich über 23.000€ an. Ebenfalls raus wäre der Clio als mit stufenlosem X-Tronic CVT-Getriebe denn der fängt auch erst bei 22.450€ an. Beim Colt gibt es diese Motorisierung nicht.

    Bleiben also nur die SCe 65 Modelle mit 49KW/67PS als 5-Gang Handschalter und TCe 90 Modelle mit 67KW/91PS als 6-Gang Handschalter, sowie beim Clio zusätzlich das TCe 100 LPG Modell mit 74KW/101PS ebenfalls als 6-Gang Handschalter. Diese Motorisierung gibt es beim Colt ebenfalls nicht.


    Allerdings liegen die TCe 90 Modelle und der Clio TCe 100 LGP schon recht hart an der Grenze, das es bei der Zusatzausstattung gerade noch für Metallic-Lackierung, Sitzheizung und Infotainment-Paket. Aber bessere Innenausstattung, bessere Felgen, etc. sind da nicht mehr drin. Bei den SCe 65 Modellen gäbe es etwas mehr Spielraum.

    *****

    Wenn ich auf mobile.de schaue bekommt man aber z.B. für 19.950€ ein BMW 218i Cabrio mit 8-Stufen-Automatikgetriebe mit EZ 10/2019 und 49.000km und doch ganz netter Ausstattung wie LED-Scheinwerfer: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=373950325

    Fährt sich schöner und macht auch mehr her als ein neuer Clio oder Colt und mal ehrlich die gut vier Jahre und 49.000km sieht ihm eh niemand an.

  • BTW: Hab gerade im Fernsehen beim durchzappen die Werbung für den Fiat 600 den es jetzt auch als Elektrovariante gibt mit Leonardi DiCaprio gesehen. Eine Mild-Hybridvariante gibt es auch noch, laut Google sogar schon seit ein paar Monaten.



    Finde auf jeden Fall das Desgin sehr chic, egal ob Aussen, das Cockpit oder der Innenraum. Das bietet fast soviel Style wie beim Mini. Und die Materialanmutung sieht zumindest auf dem Video auch ganz ordentlich aus.


    Was die technischen Daten betrifft gehen 54/51 KWh Akkukapazität, 11KW AC- und 100KW CCS-Schnellladung, sowie 9s von 0 auf 100 km/h auch voll in Ordnung! Nur die abgeregelten 150 km/h Vmax sind nur eine Nuance mehr als beim Mini Electric aber trotzdem relativ mager. Die 184 km/h der Mild-Hybridvariante oder wenigstens 170 km/h wie beim Opel Astra Electric wären schon nicer wenn man auch gelegentlich längere Autobahnstrecken damit fahren möchte.

  • In den USA werden gerade Tesla-Ladestationen zu "Autofriedhöfen„.

    Durch die tiefen Temperaturen lassen sich die Autos leider nicht mehr laden, die Akkus sind zu weit entladen.


    Z. B.:

    https://www.the-express.com/ne…t-charge-freezing-weather

     iPhone 16 Pro Max White Titanium
     Apple Watch Ultra 3 Titan Natur Milanaise Armband
     iPad mini Cellular / iPad Wi-Fi & iPad Air Cellular
     iMac 27Zoll 5K mit 2TB Fusion-Drive

     HomePods, HomePod mini & ATVs 4/4k …

  • Mehrere Dinge sind hier passiert, die aber für sich betrachtet/berichtet total unspektakulär wären.


    1. die Tesla Fahrer waren "überrascht", dass die Reichweite bei den Temperaturen so gering ist, weshalb sie die Lademöglichkeit nicht erreicht haben.


    2. Wenn die Fahrzeuge dann am Supercharger angekommen sind war der Akku durchgefroren. Die "Erfahrung", dass der Akku nicht lädt, ist falsch! Wie man letztes Jahr in einem Video sehen konnte. Der Tesla heizt zuerst 45 Minuten den Akku, bis er warm genug ist, um laden zu können. In dieser Zeit zeigt das Auto 0 kW Ladeleistung an. Danach lädt das Auto so mittelmäßig, da er während des gesamten Ladevorgangs noch ziemlich kalt bleibt. Gibt auch den Kommentar eines Betroffenen, dass er fast zwei Stunden geladen hätte. Von daher alles "normal".


    3. auch das wirkliche Problem ist auf die extremen Wetterbedingungen in Chicago zurückzuführen. Wer Chicago im Winter kennt, weiß von was ich spreche. Es ist nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr feucht und ein total vereister Stecker lässt sich nicht stecken! Aber auch das war in den letzten Jahren nirgends ein signifikantes Problem! So ein Stecker zu beheizen wäre kein Problem und schon längst installiert.


    Hätten die Schutzmechanismen nicht funktioniert und die Akkus tatsächlich "zu weit entladen" wären sie tot. Li-Ion Akkus reagieren da extrem empfindlich. Wobei das in Einzelfällen nicht auszuschließen ist, wenn der Akku bei der Kälte wirklich bis zum Ende leer gefahren wurde. Tesla empfiehlt bei strengem Frost schon unter 20 %, den Wagen sofort zu laden und nicht mehr länger abzustellen.

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