ZitatOriginal geschrieben von speakers
Es scheint ein Naturgesetz zu sein: in Deutschland sind sachliche Diskussionen einfach nicht möglich.
Ich glaube nicht, dass das in anderen Ländern so viel anders ist...
ZitatEs ist fast wie zwischen den Parteien im Bundestag oder bei Christiansen in der ARD.
Tja, wie hat's mal irgendein grüner Politiker (sinngemäß) gesagt: "Es gibt ein eisernes Gesetz für jeden Politiker: Die eigene Partei hat immer Recht, und die Opposition immer Unrecht." Scheint wohl nicht nur für Abgeordnete zu gelten... ![]()
ZitatWer allen ernstes glaubt, nur die Gewerkschaft würden derzeit Müll produzieren, sollte sich mal etwas intensiver mit den sonstigen Interessensverbänden auseinandersetzen.
Wer hat das denn behauptet? Aber in diesem Thread ging es (ursprünglich
) halt um die Gewerkschaften...
ZitatEinstellungen wie "aha, attac hab ichs doch gleich gewußt" oder "jungliberale Nachwuchsmanager" helfen niemandem.
Jepp. Wobei hier scheinbar auch das "das eigene Lager hat immer Recht" zutrifft. Werden den die Aussagen von attac oder der FDP nur dadurch wahr/falsch, dass sie von eben jenen publiziert wurden? Oder steckt vielleicht bei allen ein bisschen "subjektive Wahrheit" drin?
ZitatVorallem sollte man sich den Anlass des Ganzen Theaters nochmals verdeutlichen: es geht um DREI STUNDEN in der Woche.
Für die eben hunderte von Arbeitsplätzen riskiert werden...
Die gesamte Gewerkschafts-/Arbeitgeber-Kultur ist hierzulande wohl "etwas" aus dem Lot gekommen. Streik sollte ein "letztes Mittel" sein, denn er kostet nicht nur die bestreikten Arbeitgeber 'ne Menge Kohle, sondern macht u.a. auch den "Standort Deutschland" unattraktiv. Statt dessen gehört er mittlerweile zur Routine: Die Gewerkschaft x stellt überhöhte Forderungen, Arbeitgeber y bietet fast nichts, keiner kommt dem anderen entgegen, Streik, und endlich wird mal ein Kompromiss eingegangen... *kopfschüttel*
ZitatZehn bis fünfzehn Stunden würden evtl. helfen - vorausgesetzt es gibt genug Lagerflächen, wo man die BMWs stapeln könnte.
Auch das nicht. Im Endeffekt müsste ja auch jeder Arbeiter deutlich weniger Gehalt/Lohn bekommen, damit die Firma wieder halbwegs rentabel arbeiten kann (die evtl. zusätzlich nötigen Kräfte in der Personalabteilung/Finanzbuchhaltung wollen ja auch bezahlt werden). D.h. im Endeffekt dann wohl nur, dass die Frau dann noch halbtags im Büro schaffen muss (wenn sie überhaupt einen Job findet), damit die Famlilie sich durchschlagen kann.
Toll. Weniger Arbeitslose in der Statistik, und doch genauso wenig finanziell ausreichend versorgte Familien... Der Traum aller Regierungen...