Ich habe den Bericht in den letzten beiden Stern-Ausgaben ebenfalls gelesen, und zT hätte ich beim Lesen laut schreien oder losheulen können.
Und ja, ich gehöre zu der Gruppe von Menschen, die solchen Typen die Pest oder schlimmeres an den Hals wünscht und ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Friedfertigkeit und Zurückhaltung behalten könnte (oder wollte), wenn mir ein solches Subjekt (und ja, diese Bezeichnung wähle ich bewusst) jemals über den Weg laufen sollte.
Und wenn ich dann lese, dass entsprechende "Selbsthilfegruppen" allen Ernstes mehr Rechte fordern, mehr öffentliche Anerkennung und Verständnis wollen und etwas von der "sexuellen Selbstbestimmung" von Kindern faseln, dann könnte ich einfach nur noch kotzen. :mad:
Diese Leute reden in einer Art und Weise über Kinder irgendwo zwischen ein paar Monaten und 10-11 Jahren, dass sich mir ernsthaft die Frage aufdrängt, ob diesen [...] in ihrer Kindheit das Hirn rausgeprügelt wurde oder was da sonst schiefgelaufen ist.
Ich selber habe eine Tochter von knapp 2,5 Jahren und alleine schon deshalb werde ich dieses Thema wohl auch nie objektiv diskutieren können.
Der Artikel im Stern jedenfalls war ein erschreckender Blick hinter die Kulissen und man muss dem Reporter wohl zum Einen dankbar sein (Aufgrund seiner Recherchen kam es zu etlichen Razzien und Festnahmen, und alleine die Tatsache, dass die Eltern endlich über die vermeintlichen "Freunde" der Familie aufgeklärt wurden, ist viel wert.), zum anderen muss ich sagen, dass ich ihn ein Stück weit auch bewundere. Denn ich bin mir sicher, dass dieses Jahr im "Untergrund" für ihn eine extrem einschneidende Erahrung gewesen sein dürfte, und das ist noch eine zurückhaltende Formulierung.
So long...