Bandbreite Backbone 5G / 4G / UMTS

  • Gibt es Infos darüber, wie die Bandbreite des Backbones einer Basisstation zwischen den einzelnen Technologien aufgeilt wird ?


    Was nützt mir bsp.ein 5G Standort, wenn die Anbindung mit 1Gbit/s eh nur gerade so für 4 G ausreicht ? Angenommen ich kann theoretisch über 5G 1 Gbit/s erreichen, dann spielt es für mich ja nicht so groß die Rolle, wenn die Station nur maximal 1Gbit/s abführen kann.


    Angenommen ich hab einen 50Mbit/s Vertrag und 10 LTE Max Verträge an der Station eingebucht .. wird dann die Bandbreite auf alle gleich aufgeteilt, so dass am Ende jeder z.B. 40 Mbit/s/s bekommt ?


    Oder bekommt der 50 Mbit/s Vertrag nur 20 Mbit/s zugeteilt, damit man die LTE Max Verträge mit "mehr" versorgen kann ? Wäre mal interessant zu erfahren, ob es einen allgemeinen
    Algorithmus für die Aufteilung gibt oder von was das genau abhängt. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass die LTE Max Verträge für etwas zahlen (nämlich dass der 50 Mbit/s Vertrag gedrosselt wird) - was aber am Ende gar nicht durchgeführt wird. Würde wiederum heißen, dass man mit einem 50 Mbit/s Vertrag günstiger wegkommt, weil man das Maxiumum dort häufiger ausreizen kann als bei einem LTE Max. Vertrag.


    Gibt es eigentlich keinen Quality of Service in den Netzen, so dass VolTE gegenüber reinem "Datenverkehr" bevorrechtigt wird ? Also quasi "Sprache" vor "Daten/Youtube/Streamingdiensten" ?

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    Unterwegs in ganz Hamburg u. a. mit Samsung Galaxy S24 FE + Google Pixel 8a und Telekom Unlimited (5G) :). Außerdem ausgestattet mit Vodafone Callya und O2 Prepaid.


    Topspeed im 5G-Netz der DTAG bisher 2.025 Mbit/s ;).

  • Na ja man könnte bei einem Max Vertrag ja schon davon ausgehen, dass dafür ein niedriger Vertrag gedrosselt wird. Das man bei einem shared Medium niemals die Garantie auf das technisch mögliche geben wird ist ja klar.


    Heisst somit, dass bei möglichen 500 Mbit/s der 50er Vertrag "100 %" Leistung bekommt, der LTE Max mit technisch mögichen (nur mal angeommen) 600 Mbit/s nur 550 Mbit/s bekommt, weil er sein Kontingent eben abtreten muss.


    Somit wäre der Algorithmus "vereinfacht" ... was hab ich zur Verfügung am Backbone, welche Verträge habe ich eingebucht ... dann teile ich alles
    erstmal gleich mässig auf. Wenn ich dann bei einem 50er Vertrag auf 70 Mbit/s käme, würde ich dem die 20 Mbit/s praktisch "streichen", damit er nur auf seine 50 kommt und die übrigen 20 Mbit/s den anderen Verträgen wiederum gleichmässig draufschlagen. Unterschiede zwischen UMTS/LTE/5G würden nicht gemacht ... das hieße aber wiederum die durchschnittlichen Datenraten bei UMTS (wo ja nur max. 42 Mbit/s technisch gehen) würden "explodieren, weil die hohen Anbindung für 5G - gleich aufgeteilt auf die Technologien - gerade den schwächeren extrem zu gute kommen würde.


    Wäre mal interessant bei dem Youtuber zu sehen, wie die UMTS / LTE Datenrate bei seinem Speedtest wäre - demnach müssten die Technologien jeweils am Anschlag laufen, wenn er auf mehr als 1Gbit/s auf 5 G kommt.


    Das war übrigens der gleiche Youtuber der am Ende behauptet, wegen des hohen Traffics bei LTE würden VoLTE Telefonate nicht laufen, aber wegen der neuen Downlinkfrequenzen würde es bei 5G wiederum gehen. Widerspricht insofern der Quality of Service Aussage für Sprachtelefonie.

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  • Eine 10 Gigabit Anbindung ist nix besonderes und hat jede größere Firma. Das Backbone ist eher im TBit-Bereich.


    Soweit ich weis schafft aktuelle Glasfasertechnik so 3-4 GBit/s pro Faser.


    Bei "normalen" Glasfaser Businessanschluessen die man "von der Stange" buchen kann, werden Tarife zwischen symetrischen 200 MBit/s und symetrischen 2 GBit/s angeboten. Auch die Glasfasern zur Anbindung von Outdoor-DSLAMs werden nur mit so 1-2 GBit/s beschaltet.


    Natuerlich kann man auch 10 GBit/s und 100 GBit/s bekommen, aber dafuer gibts keine Standardtarife, und technisch wird das dann durch Bonding von mehreren Fasern realisiert. Aber glaube sowas wird nur von Rechenzentren, Animationsstudios, groesseren TV-Studios, etc. gebraucht.


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    Ich erlebe es eher das viele Firmen bequem mit 100/6 MBit/s Kabelinternet auskommen. Denn kleinere innovative Unternehmen haben meist nicht viele Mitarbeiter, und traditionelle Industrieunternehmen haben oft noch einen Maschienenpark wo die meisten Maschienen irgendwas zwischen Baujahr 1960 und 2000 sind und damit oft aelter sind als die Mitarbeiter die sie bedienen. Fuer die 10-15 Bueroarbeitsplaetze und die 2-3 neuen, internetfaehigen Maschienen reicht sowas oft locker.

  • 2012 waren 100GBit je Frequenz üblich damals konnte man 88 Frequenzen gleichzeitig nutzen. Also 8,8TB je Glasfaser.Eine Glasfaser hat eine Bandbreite von rund 60THz kannst mal ja ausrechnen was selbst mit einfacher Modulation möglich ist.


    Bei neueren VDSL-Installationen hat die Anbindung eher >10GBit.


    Selbst bei 1&1 kann man Anbindungen mit 10GBit bestellen.

  • Das laesst sich ganz schwer pauschal beantworten.


    5G ist ja gerade erst im Kommen und hat noch keine nennenswerte Verbreitung. Bei 3G/4G gibts fast Alles, von 20 MBit/s SDSL ueber 155-622 MBit/s STM Links und Ringe bis zu Glasfaser und neuer Richtfunktechnik im GBit/s Bereich.


    Wirklich notwendig ist GBit/s Andinung aber bislang eher selten. Denn ein Standort mit 3 Sektoren mit jeweils GSM, 2 Traeger UMTS und 3CA LTE (10 MHz LTE800, 20 MHz LTE1800 und 10 MHz LTE2100) kommt theoretisch auf bis zu 1,3 GBit/s Kapazitaet.


    In der Praxis kann das aber eh nie erreicht werden, weil die Funkschnittstelle niemals zu allen Teilnehmern so gut ist das 256QAM / 64QAM und die geringste Fehlerkorrektor verwendet werden kann. Ausserdem sind niemals alle Sektoren gleich ausgelastet.


    *****


    VoLTE wird afaik schon priorisiert weil ueber einen eigenstaendigen APN laeuft.


    Aber ansonsten wird VoIP meist nicht gegenueber anderen Diensten priosiert, weil es in den meisten Netzen nicht erkannt wird. Es gaebe zwar Methoden wie Deep Packet Inspection, mit denen das meist gelingen wuerde, ist aber rechtlich umstritten, und wird kaum eingesetzt.

  • 2012 waren 100GBit je Frequenz üblich damals konnte man 88 Frequenzen gleichzeitig nutzen. Also 8,8TB je Glasfaser.Eine Glasfaser hat eine Bandbreite von rund 60THz kannst mal ja ausrechnen was selbst mit einfacher Modulation möglich ist.


    Bei neueren VDSL-Installationen hat die Anbindung eher >10GBit.


    Selbst bei 1&1 kann man Anbindungen mit 10GBit bestellen.


    Eher 100 Gbit/s, wenn man das braucht ;)...

    Unterwegs in ganz Hamburg u. a. mit Samsung Galaxy S24 FE + Google Pixel 8a und Telekom Unlimited (5G) :). Außerdem ausgestattet mit Vodafone Callya und O2 Prepaid.


    Topspeed im 5G-Netz der DTAG bisher 2.025 Mbit/s ;).

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