Ausbauverpflichtungen 31.12.2019 Telekom, Vodafone, Telefonica

  • Wenn das wirklich stimmen wuerde waere das echt traurig, denn dann wuerde es auch die naechsten Jahre keinen nennenswerten Ausbau geben. :(


    Ueber 12 / 15 / 18 Monate Gnadenfrist koennte man ja noch reden, aber Ende 2022 bzw. Ende 2024 ist ja eine Ewigkeit.


    *****


    Wenn es nach mir gegangen waere haette ich eher folgende Fristen gesetzt:


    Wenn keine ausreichende Versorgung bis 31.12.2017 -> 1. Konsequenz: Strafzahlung


    Wenn keine ausreichende Versorgung bis 31.3.2019 -> 2. Konsequenz: Keine Zulassung zur naechsten Frequenzauktion


    Wenn keine ausreichende Versorgung bis 30.6.2020 -> 3. Konsequenz: Entzug und Neuversteigerungen der 700 MHz Frequenzen

  • Ich gehe eher davon aus, dass der Author hier die Auflagen für die beiden Auktionen durcheinander gewürfelt hat und da jetzt eine Fristverlängerung draus meint ablesen zu können.


    Das könnte gut sein. Zumal andere Portale noch nichts dazu geschrieben haben. Warten wir mal ab.

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  • Solange es keine weiteren Quellen gibt sollten man den Text nicht zu ernst nehmen, aber moeglich waere es durchaus.


    Glaube bei diesem politischen "Mobilfunk-Pakt" war auch die Rede von 2022 und im letzten Telefonica Ausblick kam auch das Jahr 2022 haeufig vor.


  • Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert so eine Fristverlängerung eigentlich :confused:


    das Zauberwort heißt „Alternativlos“. Als Gutsherr entscheidest du selbst, was in deinem Hinterhof passiert oder eben nicht.


    Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Leute sollen doch nicht mehr Auto fahren und am besten im Betrieb schlafen. Da macht es keinen Sinn, Autobahnen und Bahnstrecken mit LTE oder gar 5G zu versorgen. Erst wird bestellt, dann wird geliefert. Der eine oder die andere sind dann eben geliefert. Na und. Es geht um das Große und Ganze, da ist auf das flache Land ge***.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • Oh man, dröseln wir das Ganze mal auf: Der Schreiberling des Artikels bezieht sich auf Heise. Die wiederum auf die Bundesregierung, in der bezüglich resultierender Versorgungsauflagen aus der 5G Frequenzauktion die entsprechende Antwort gegeben wird. Warum sollten die Auflagen aus der Frequenzauktion von 2015 durch diese Maßnahme ad absurdum geführt werden? Die Vermutung, es gäbe eine "Fristverschiebung", entbehrt jeglicher Grundlage.


    Und weil es in diesem Thread fehlt: Hier noch mal alle Versorgungsauflagen im Abschlussbericht zur Versorgungs- und Kostenstudie Mobilfunk (Punkt A.2 Versorgungsauflagen).


    https://www.bmvi.de/SharedDocs…df?__blob=publicationFile


  • Warum sollten die Auflagen aus der Frequenzauktion von 2015 durch diese Maßnahme ad absurdum geführt werden? Die Vermutung, es gäbe eine "Fristverschiebung", entbehrt jeglicher Grundlage.


    Die Fristen werden gerissen werden und trotzdem wird bezüglich Sanktionen etc. genau nichts passieren. Wie auch. Sollte denn der Regulierer einen der Netzbetreiber als Abschreckung vom Markt nehmen? Zahnlose Tiger sind Witzfiguren und werden als solche behandelt. Immer. Überall.


    Telefonica schafft die Auflagen definitiv nicht. Vodafone auch nicht. Sogar die Telekom vermutlich nicht. Ergo wird man ignorieren oder den NBs Steuergelder in den Rachen werfen. Mehr wird nicht passieren. Auch bei der Behörde, die die unwirksamen Spielregeln entwarf, wird vermutlich zumindest auf Leitungsebene nicht passieren. Warum auch, solange Herr Löw weiter "Die Mannschaft" trainieren darf, haben wir einen wunderbaren, zum gefeierten Mittelmaß passenden Präzedenzfall. Über Luschen an anderen Stellen muss man da gar nicht erst reden.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Die Telekom ist den anderen beiden dafür aber schon einiges voraus.
    Die anderen beiden sollten erstmal den Rückstand an Standorten in Angriff nehmen.
    Ist aber ja auch immer subjektiv, da jeder in seinem Aufenthaltsraum schaut, welches Netz gut ist.
    Bei mir im Norden, inkl. Nordseeküste, ist Vodafone einwandfrei, und oft besser als die Telekom.
    In anderen Gebieten mag es dann wieder anders aussehen.

    Festnetz: Telekom Glasfaser 300 mit 300/150Mbit/s (45€ p.M.)

    Mobilfunk: MagentaMobil Prepaid Jahrestarif for Friends mit 34GB (6,25€ p.M.)

  • Und weil es in diesem Thread fehlt: Hier noch mal alle Versorgungsauflagen im Abschlussbericht zur Versorgungs- und Kostenstudie Mobilfunk (Punkt A.2 Versorgungsauflagen).


    https://www.bmvi.de/SharedDocs…df?__blob=publicationFile


    Sehr interessante Auswertung! :top: Allerdings wird dort, wie sollte es auch anders gehen, schon extrem extrapoliert.


    Und wegen der indoor-Thematik muss man die Zahlen eh' noch mit 0,5..0,75 multiplizieren. Wäre schön fürs nächste Jahrzehnt, wenn sich die Politiker jetzt mal zum Thema "Repeater-Freiheit" beraten lassen würden...

    🎖️ Inoffizieller TT-Klugscheißer und Allesbesserwisser 🎖️


  • Die anderen beiden sollten erstmal den Rückstand an Standorten in Angriff nehmen.


    Komplett neue Standorte sind aber der groesste Aufwand ueberhaupt.


    Erstmal Standorte auf denen schon GSM und/oder UMTS laeuft um LTE erweitern ist da schon einfacher, auch da gaebe es genug zu tun, vorallem bei den GSMonly Standorten.


    Wenn wirklich nahezu jeder Standort LTE bekommen wuerde, dann denke ich waeren Vodafone und o2 durchaus ganz passabel.

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