Neulich beim Italiener - 'Wir akzeptieren kein Bargeld'

  • Im Nicht-€-Ausland zahle ich alles mit Karte. Zum Glück gibt es genügend Kreditkarten, die kein separates Auslandseinsatzentgelt verlangen. In der €-Zone aber am liebsten in bar. Sonst erhalte ich ja keine Scheine für mein Hobby Eurobilltracker. :)


    Generell denke ich, dass wir in spätestens 5 Jahren überall in Deutschland mit Karte zahlen kann. Nur noch vereinzelt wird dann auf Bargeld gesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lehrer in der Grundschule mit einem Zahlterminal rumlaufen und jeder Erstklässler seine Frühstücksmilch mit Mastercard bezahlt...

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  • Auf der anderen Seite gibt es aber noch genug Imbissbuden und Co., die immer noch auf Bargeld bestehen.


    Über die Gründe kann man spekulieren.

    Beste Grüße
    W.

  • Geschäfte die kein Bargeld wollen sind mir noch nie begegnet, und ich reche auch nicht damit. Die großen Discounter waren natürlich die ersten, die Schild wie "Kontaktloses Zahlen bevorzugt" aufhingen, aber Barzahlung ging zu jeder Zeit. Die Metzgerei und erstaunlicherweise auch die unter 30 jährige Friseurmeisterin, die erst letztes Jahr neu eröffnet hat, haben auch weiterhin die Schilder mit den durchgestrichenen Kartensymbolen im Laden hängen. Die Bäckerei bietet inzwischen auch zögerlich Kartenzahlung an, aber erst ab 5€, eine Summe die ich mit wenigen Brötchen oder einem Brot selten bis nie erreiche.


  • Es gibt Geschäfte und Restaurants in Deutschland, die kein Bargeld akzeptieren und das ist rechtlich zulässig. Die haben das juristisch überprüfen lassen (Vertragsfreiheit). In einem anderen Forum stand, dass es sogar Bürgerämter gibt, die nur die Girokarte zum Bezahlen akzeptieren. Wenn das nicht zulässig wäre, hätten die schon längst Ärger.

    Von mir aus, denn dann werden die eben gemieden. Und sollte ich erst beim bezahlen davon erfahren, ist das nicht mein Problem. Ich würde trotzdem nicht mit Karte zahlen. ich habe meine Karte sogar eher selten mit und mit dem Smartphone zahle ich grundsätzlich nicht.


    Die Bäckerei bietet inzwischen auch zögerlich Kartenzahlung an, aber erst ab 5€, eine Summe die ich mit wenigen Brötchen oder einem Brot selten bis nie erreiche.

    Gerne ab 10€ inkl. teure Gebühren.

    Einmal editiert, zuletzt von CH76 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von CH76 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Siehe Video im Eingangsposting, Minute 7:15 ff..

    Nun ja... Kernaussage ist der letzte Satz bei DM an der Kasse: "Die Daten werden nicht an einen Dritten weitergegeben."

    Wer ist denn der zweite ? Also fallen Daten an. Müssen ja. Eine Erklärung wer wie wann von wem was erfährt habe ich nicht gehört. Zumindest einer könnte wissen, dass ich mit dem verschlüsselten Barcode im Puff bezahlt habe :D

    Dass Daten an sich anfallen ist nicht das Problem, zum Problem wird es wenn sie einer zusammenführt. Bisher weiss z.B. Visa auch nur dass ich beim Edeka eingekauft habe, und für wie viel. Und wie oft. Und in welchem. Und ob meistens am gleichen Wochentag und zu welcher Uhrzeit. Bisher. Das dürfte bei der Barcodegeschichte ähnlich sein, denn irgendwoher muss der Barcode ja kommen und irgendwie will DM an seine Kohle.


    Mit Bargeld passiert mir das nicht.

  • Die Idee mit dem Datenschutz ist ja prinzipiell eine feine Sache ;-) Aber das Kind ist doch schon lange in den Brunnen gefallen und ertrunken...

    Wo genau entsteht jetzt ein _neues_ Problem wenn ich beim Bäcker 3euro55 Montags um 6:30 mit Karte/Smartphone/Smartwatch bezahle? Diese Info gebe ich mit dem Smartphone doch auf viefältige Weise an Provider, Hersteller, Bluetooth Beacons,... wenns hart auf hart kommt erinnert sich auch der Verkäufer an mich...

    Wenn, dann macht Barzahlung Sinn bei Geräten die eine Seriennummer haben welche bei Bezahlung mit deinen Daten verknüpft werden würden. Allerdings dürfen dieses Geräte dann nie nach Hause telefonieren, denn mit akutellen Fingerprinting Methoden findet der Hersteller mit Hilfe von Google etc. auch so raus dass du es bist...

  • Finanzamt...! ;)

    Aber hat das Bargeld im Kontext Finanzamt nicht ohnehin ein weiteres 'Stück weit' mit der Kassenbonpflicht an Bedeutung verloren? Wo Gesetze da sind, gibt es handwerklich oftmals unsaubere Lücken, die dann als Schlupflöcher genutzt werden. Auch hier?

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