Was war an BigBrother denn der Reiz?
Wenn man nicht gerade ein Freundin hat, die es aus für mich unerfindlichen Gründen geschaut hat.
Haben es damal irgendwie im Freundeskreis drüber geschaut und geredet, und irgendwie war es schon schön es mitzuverfolgen. Denn einerseits war es leichte Unterhaltung, aber wenn man genauer hinschaut, konnte man dabei durchaus was fürs Leben lernen. Wenn auch nicht unbedingt Gutes.
Nämlich das es am Ende oft ziemlich egal ist wie sehr man sich anstrengt oder nicht anstrengt.
Denn haben die Bewohner z.B. ständig Matches und Wochenaufgaben vergeigt, hat sie BigBrother trotzdem nicht völlig hungern lassen, sondern dann ständig Partys ausgerufen oder kleine Belohnungsmatches die sie fast nicht vermasseln konnten veranstalten.
Umgekehrt hat BigBrother wenn sich die Bewohner bei Matches und Wochenenden richtig angestrengt haben und erfolgreich waren das Niveau so weit angezogen das die Aufgaben fast unmachbar worden. Oder aber man hat angfangen selbst kleinste Regelverstösse wie Mikro ablegen oder beim chillen Augen schliessen zu bestrafen während man vorher viel grössere Regelverstösse nicht bestraft hat. So gab es dann für jede Staffel die obligatorische Woche Kohlsuppendiät.
Oder wie sich Leute die sich gehobenen Kreisen zuordnen würden oder dem Fitness-Bereich, dann wenn z.B. Armen Bereich beim Einkauf entweder das Budget oder die erlaubte Zeit knapp ist, auch nur noch von Toastbrot, Pasta, Lyoner und Ketchup ernähren, obwohl sie es zuvor anderen vorgehalten haben.