1&1 und Rakuten vereinbaren Partnerschaft zum Aufbau des europaweit ersten vollständig virtualisierten Mobilfunknetzes auf Basis der neuen OpenRAN-Technologie | Netzstart 2023

  • Weißte, dann sollen Sie die Frequenzen gleich an Telefonica übergeben und 1&1 wie E-Plus in o2 eingliedern.

    Ich weiss ja nicht wie die Lizenzbedingungen und -auflagen sind. Könnte mir vorstellen, dass der Verkauf der Frequenzen nicht geht, deswegen der Verkauf des Unternehmens. Wenn sowas schon rumgeht, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass da in Montabauer schon einige Szenarien durchgespielt wurden bzw ausgelotet werden.


    Man erwartete die eierlegende Wollmilchsau. Ein neues Netz, ein neuer Anbieter und sinkende Preise. In Monaco und Andorra ist sowas möglich, aber in einem größeren Land wie Deutschland nicht wirklich, irgendwas bleibt auf der Strecke, das Netz oder die günstigen Preise. Es haben sich ja schon größere Playern in Deutschland die Wurstfinger verbrannt (France Telecom bei UMTS).

  • Hahahahaha, ich sagte es schon bei der Auktion und wurde mit Spott überzogen… Ich sagte das TEF 1 u 1 kaufen wird und man sagte, wenn kauft 1 u 1 TEF…


    Hahahahahahahahahaha spannend, bis jetzt scheine ich ja recht zu behalten.


    Genug Schadenfreude. Dürfte TEF überhaupt kaufen? Kundentechnisch und Marktverhältnisse wohl nicht oder? Frequenztechnisch wäre TEF dann in dem Band super ausgestattet. Mal sehen, 1 u 1 wird ein Paar Masten bauen und den Rest TEF erledigen lassen und das Netzwerk wohl teilen.


    Wer kennt die 1 und 1 Standorte? Würden die Sinn machen für TEF und wenn nur für das verdichten?

  • Was für eine Geldvernichtung das wäre, denn das hat ja den Auktionspreis dann völlig unnötig hochgetrieben.

    o2 könnte eigentlich höchstens zusätzliche 30 MHz brauchen, denn 70 MHz haben sie ja schon selbst, und mehr können die aktuellen RRUs und auch Geräte nicht. Abgesehen davon baut o2 ja eh nicht viel n78 sondern nur ein bisschen in den Grosstädten.

    10 MHz an Telekom -> hätte dann 100 MHz
    20 MHz an Vodafone -> hätte dann 110 MHz aber deren unterster Block ist nur eingeschränkt nutzbar
    20 MHz an o2 -> hätte dann 90 MHz

  • Wenn du schon so eine Wunschdenke anstellst...

    Schon einmal daran gedacht, dass, FALLS Telefonica 1&1 übernimmt, einfach ein zweites 50MHz n78 gehostet würde, so wie beim zweiten Telekom B3 Träger?

    Xiaomi Mi 11 Ultra, Nokia 5.3 mit o2 Unlimited Max
    Vorher: Oneplus 3T, Mi 9T Pro

  • Schon einmal daran gedacht, dass, FALLS Telefonica 1&1 übernimmt, einfach ein zweites 50MHz n78 gehostet würde, so wie beim zweiten Telekom B3 Träger?


    Finde ich nicht sinnvoll.

    Bei Band 3 können ja die RRUs 40 MHz, so das es kein Problem ist zwei oder noch mehr Träger aufzuschalten. Und geräteseitig können die meisten Geräte auch mehrere Band 3 Träger aggregieren.

    Aber für mehr als 100 MHz Bandbreie auf Band 78 bräuchte man zusätzliche RRUs, und zumindest aktuell gibt es bei 5G auch noch keine Aggregation von NR-Bändern. Das wird zwar generell irgendwann mal kommen, aber dann wahrscheinlich so Kombinationen wie n3+n7+n38+n78. Ob überhaupt jemals n78 Intraband-Aggregation kommt finde ich höchst fraglich.


  • Aber für mehr als 100 MHz Bandbreie auf Band 78 bräuchte man zusätzliche RRUs


    Ob überhaupt jemals n78 Intraband-Aggregation kommt finde ich höchst fraglich.


    Bei ersterem Smallcells? Bei letzterem: Wozu? Zwei getrennte Blöcke und die User aufteilen, wie bei LTE1800 der Telekom. Und wie o2 bei vollständiger Nutzung von B7 auch machen müsste.

  • Aber für mehr als 100 MHz Bandbreie auf Band 78 bräuchte man zusätzliche RRUs, und zumindest aktuell gibt es bei 5G auch noch keine Aggregation von NR-Bändern. Das wird zwar generell irgendwann mal kommen, aber dann wahrscheinlich so Kombinationen wie n3+n7+n38+n78.

    Also Vodafone aggregiert in Deutschland schon, gemäß Nutzerberichten bei Twitter, bereits seit mindestens März 2022 NR-Bänder bei 5G-SA miteinander :)

  • Zwei getrennte Blöcke und die User aufteilen, wie bei LTE1800 der Telekom.

    Bei der der Telekom wird sind es zwar zwei 1800 MHz Träger mit 20 MHz und 10 MHz, aber die werden nicht aufgeteilt, ausser bei uraltgeräten die kein CA können.

    So kommen beide 1800 MHz Träger an der Basisstation von der gleichen RRU und werden vom Endgerät wieder aggregiert.


    Und wie o2 bei vollständiger Nutzung von B7 auch machen müsste.

    Das stimmt nicht! Bei Band 7 gibt es nur bei LTE eine Begrenzung auf 20 MHz. Die RRUs können 40 MHz, und der Spezifikation nach sind bei NR sogar 50 MHz erlaubt: https://en.wikipedia.org/wiki/5G_NR_frequency_bands

    Es gibt schon etliche Netze die n7 mit 25-35 MHz laufen haben.

  • Das stimmt nicht! Bei Band 7 gibt es nur bei LTE eine Begrenzung auf 20 MHz.
    Es gibt schon etliche Netze die n7 mit 25-35 MHz laufen haben.



    Ich schrieb von B7, nicht n7, und bezog mich analog auf den zweiten B3 Block. Es müsste als B7 aggregiert werden, bzw. wie ich bei B3 schrieb, eben aufgeteilt werden. Kann man bei n78 dann auch machen. Wenn man mehr als 100 MHz hat, wird man nen Weg finden, oder wie es alle drei bislang machen: Teile eben nicht nutzen. Sprich o2 könnte dann 100 MHz nutzen und 20 brach liegen lassen, oder lokal vermieten. Aber im brach liegen lassen sind alle drei ja Meister. Ich sagen nur die extrem dünne Nutzung von B32 bei TK und VF und die wenige Nutzung von B38 bei VF und o2. Die Telekom kann man mit ihren 5 MHz mal rauslassen.

  • Die RRUs können eben nur eine begrenzte Zahl von Bändern, und jede BBU kann nur eine begrenzte Zahl von RRUs ansteuern.

    Ein Ausbau aller Bänder wäre eben entsprechend teuer und bringt relativ wenig, ausser an extremen Hotspots.

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