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  • hört sich sehr einfach an. Aber der Preis dafür ist viel zu hoch. Unzählige unschuldige Menschen werden sterben, höchstwahrscheinlich wird es eskalieren. Schon mal was von der Spirale der Gewalt gehört? Gewalt erzeugt Gegegengewalt.


    Ich mein wir können uns den Krieg von der Zuschauertribüne anschauen, sehr bequem, kriegen noch nicht mal nen blauen Fleck. Wer geht freiwillig dorthin und riskiert sein Leben, würdest Du da auch mitkämpfen?

    Es sind einfach Leute tot, die leben könnten. Man sollte einfach ma verhandeln, es wird höchstwahrscheinlich kein Ergebnis rauskommen, aber in der Zwischenzeit sterben keine Menschen, dadurch ist schon viel gewonnen.

    Wer weiss was die Zukunft bringt.

    Vielleicht gibt es ja auch Proteste von der Bevölkerung in der Ukraine oder Russland, wenn der Krieg nach einer Feuerpause wieder angefahren werden soll....

    Die Leute wolln den Krieg nicht, momentan schweigt die Masse aber noch.

  • hört sich sehr einfach an. Aber der Preis dafür ist viel zu hoch.

    Der Preis wenn Russland gewinnen sollte, und dann vor der NATO-Grenze aufrüstet, ist für uns viel viel höher, aber das erwähnte ich bereits mehrfach. Dann ist auch unsere Sicherheit massiv bedroht. Daher muss Russland diesen Krieg verlieren. Verhandlungsergebnisse mit Russland haben übrigens den Gegenwert von Klopapier. Ich sage ja nur "Budapester Memoradum"

  • Das ist mir bewusst und Putin wird sich auch nicht daran halten. Der einzige Gewinn ist Zeit und das keine Menschen sterben.


    Gäbe, es die Aussicht auf schnellen militärischen Erfolg wäre die Lage anders.

    Russland ist eben nicht im Handumdrehen zu besiegen und meine persönliche Meinung ist das Putin bis zum äußersten gehen wird, deine Hoffnung das er vielleicht schnell aufgibt wird nicht eintreten.

    Deswegen erstmal Dampf aus dem Kessel ablassen und Zeit sich kaufen.

    Verhandeln kann man doch ewig, das tut noch nicht mal weh. Putin ist es sehr wichtig Rückhalt in der Bevölkerung zu haben, ja den hat er bisher. Wenn dieser aber schwindet und nach einer Weile werden die Leute kriegsmüde werden sieht es anders aus. Kommt Zeit, kommt Rat.

  • Das ist mir bewusst und Putin wird sich auch nicht daran halten. Der einzige Gewinn ist Zeit und das keine Menschen sterben.

    Nicht mal diesen Gewinn gibt es, da Russland die Verhandlungspause nutzen wird um aufzurüsten, und dann nach der Verhandlungspause noch härter Angreifen kann und auch wird.

  • Ich meine dass wir die Ukraine befähigen müssen den russischen Müll außer Landes zu schaffen, damit man im Kreml lernt dass sich Krieg in Europa nicht lohnt.

    Das wäre aber trotzdem noch lange kein Frieden und kein Sieg für die Ukraine!

    Unterstellen wir mal die Ukraine hätte es geschafft die Russischen Soldaten komplett vom ukrainischen Territorium inklusive der Krim zu vertreiben. Was denkst du das Russland dann machen würde?


    Ich würde davon ausgehen das Russland dann einfach vom Russischen Territorium massenhaft Raketen auf diese Gebiete feuert und so den Wiederaufbau und die Rückkehr der Menschen zu verhindern. Selbst Angrife auf Kiev und Odessa und noch weiter westlich gelegene Städte sind auch von Russischem Territorium aus möglich.

  • Unterstellen wir mal die Ukraine hätte es geschafft die Russischen Soldaten komplett vom ukrainischen Territorium inklusive der Krim zu vertreiben. Was denkst du das Russland dann machen würde?

    Vermutlich Putin und seinem Umfeld den Hals umdrehen, als Quittung für die ausweglose Lage in der er Russland mit seinem Wahnsinn gebracht hat.

  • Man sollte einfach ma verhandeln, es wird höchstwahrscheinlich kein Ergebnis rauskommen, aber in der Zwischenzeit sterben keine Menschen, dadurch ist schon viel gewonnen.

    „Einfach mal verhandeln“ :/ Mit wem? Russland ist doch gar nicht bereit, um des Friedens Willens zu verhandeln. Russlands Ziele sind klar. Ich weiß auch nicht, wie du darauf kommst Klein-Wladi sei unberechenbar. Er tut bislang das, was von ihm erwartet wurde. Ok, das wurde nicht von allen erwartet. Wagenknecht und andere von Russland eingelullte Personen mögen das alles für überraschend halten. Andere warnen seit Jahren vor der jetzt eingetretenen Situation.


    Du träumst dir eine Handlungsoption herbei, die es gar nicht gibt.

  • So sieht es leider aus, das ganze endet nur, wenn Russland meint seine Ziele erreicht zu haben oder sich zurückziehen muss.

    Ersteres lässt man nicht zu und zweiteres erreicht man auch nicht mit der zögerlichen Waffenhilfe oder Sanktionen.

    Hier wird das finde ich gut zusammengefasst und die Optionen für 2024 benannt:

  • Es sind einfach Leute tot, die leben könnten. Man sollte einfach ma verhandeln, es wird höchstwahrscheinlich kein Ergebnis rauskommen, aber in der Zwischenzeit sterben keine Menschen, dadurch ist schon viel gewonnen.

    Das wäre schön, wenn Verhandlungen mit einem Waffenstillstand einher gehen würden. Das ist nur leider selten der der Fall. War es schon 2022 nach dem Angriff Russlands nicht, als Russland und die Ukraine in der Türkei verhandelt haben. Russland hat währenddessen weiter angegriffen. Und in vielen anderen Kriegen und Konflikten haben Verhandlungen erst nach längerer Zeit überhaupt zu einem Waffenstillstand geführt.

    Und offensichtlich erwägt Russland, wenn nur eine Teilkapitulation seitens der Ukraine. In dieser Weise ist z.B. die erfolgreiche Offensive Aserbaidschans gegen Berg-Karabach/Armenien mit einer als Waffenstillstandsabkommen benannter Teilkapitulation Bergkarachs beendet worden. Bei passender Gelegenheit (Russland war als Garantiemacht des Abkommens von 2020 weitgehend handlungsunfähig aufgrund des Krieges gegen die Ukraine) hat Aserbaidschan dann (natürlich unter Bruch des Abkommens von 2020) den Sack komplett zugemacht- zuerst Blockade der einzigen Versorgungsberbindung Bergkarabachs nach/von Armenien und dann eine erneute Militäroffensive. Bergkarabach musste kapitulieren, fast die gesamte verbliebene Bevölkerung ist nach Armenien geflohen. Und selbst jetzt wo Aserbaidschan die Kontrolle über sein gesamtes Staatsgebiet wiedererlangt hat, ist der Konflikt mit Armenien nicht beigelegt. Es steht immer noch im Raum, dass Aserbaidschan jetzt, da es offensichtlich militärisch Armenien weit überlegen ist, versuchen könnte sich Teile des südlichen armenischen Staatsgebiets einzuverleiben, um eine Landverbindung zu seiner Exklave Nachitschewan zu kontrollieren. Nicht ohne Grund empfängt das deutsche Aussenministerium gerade Besuch aus Armenien und Aserbaidschan.


    Auch der Krieg im Donbas von 2014 bis 2022 hat zwei große Waffenstillstandsverträge und über zwanzig kleinere Vereinbarungen gesehen. Geführt hat es letztlich zum umfassenden Angriff Russlands auf die Ukraine. Anscheinend zu einem Zeitpunkt wo Putin glaubte, dass es schnell möglich wäre die gesamte Ukraine (oder zumindest die wesentlichen Teile inklusive Kiev, Kharkiv und Odessa) einnehmen zu können. Insofern stellt sich schon die Frage, welchen mittelfristigen Vorteil die ukrainische Bevölkerung von einem Waffenstillstand hätte, der absehbar zu einem erneuten Angriff Russlands bei ‚passender‘ Gelegenheit führen würde- egal ob die Waffenstillstandgrenze nun beim status quo, 1991 oder status quo ante 24.02.22 gezogen würde. Und die Bevölkerung in den besetzten Gebieten der Ukraine, welche offensichtlich massiver Willkür (bis zur Tötung) und der Auslöschung ukrainischer Sprache und Kultur ausgesetzt ist, sollte nicht vergessen werden.

    Die Ukraine muss so oder so massiv mit Waffen aller Art beliefert werden, um sich im Krieg oder bei Waffenstillstand verteidigen und Wirtschaft und Zivilbevölkerung auch im Hinterland wirksam gegen Angriffe schützen zu können. Erst wenn die Ukraine so verteidiungsfähig ist, wird Russland vielleicht einer wirklich dauerhaften Verhandlungslösung zustimmen.

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