Zukunft Vodafone Group Plc: Restrukturierung | Teilzerschlagung | Jahresabschluss | Bilanz| Entlassungen

  • Das Problem dabei ist nicht die Technik selbst, sondern dass der Mensch immer mehr in den Hintergrund rückt und vor allem nicht wirklich davon profitiert.

    Ja genau das ist der Punkt.


    Das liegt aber an der Einstellung der Menschen/Unternehmrn.


    Die ganze Telekommunikstionsbranche ist doch jetzt nicht gerade eine Vorbildbrachne im menschlichen miteinander.

    Dennoch stimme ich dir zu, dass es letztlich an uns liegt, ob wir da mitmachen und genau das thematisiert Leberkas, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

    ja, ich find so Themen wie Datenschutz und Co. auch sehr wichtig. Sollten da noch objektive Missstände sein, sollten die auch berücksichtigt werden.

    Die Freiheit des einzeln hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und das ist schon wichtig das es da fair zugeht.

  • wenn das die künstliche Intelligenz übernehmen kann ist dies doch wunderbar,dann steht Zeit zur Verfügung für andere Dinge.

    ...

    Nur leider kein Geld dafür. Es entstehen dann ein paar wenige Arbeitsplätze in der IT um die KI und die Hardware worauf die läuft zu betreuen, der entlassene Hotlinemitarbeiter kann sich da aber wenig für kaufen.

  • Also ich meine die künstliche Intelligenz ist noch nicht auf dem Level einen Mitarbeiter zu ersetzen. Aber sehr gut das Vodafone das Thema jetzt schon angeht.


    Deswegen sehe ich so Chatboots eher noch als Expermientiersache.

    Aber sowas wird bestimmt in der Zukunft kommen, bin ich mir sicher.


    Auch wenn der Chatboot vieles übernimmt braucht man dennoch den Mitarbeiter, Vodafone spricht ja davon das durch den Chatboit die Mitarbeiter mehr Zeit für die Kunden haben, auf der anderen Seite aber auch Arbeitsplatzabbau, wobei das mehr in den Artikeln der Presse ist: widersprüchliche Botschaften also.


    Wir warten einfach ma ab, wie es kommt.


    Wenn Vodafone der Meinung ist Ausbau Chatboot und parallel besser qualifizierte Mitarbeiter find ichs gut.

    Wenn der Gedanke ist Arbeitsplatzabbau und dafür Chatboit find ich das falsch.

  • Bestimmte Standardvorgänge wie: Opt-In setzen, Adresse ändern, IBAN anpassen, nach Störungen im System suchen, etc. kann ja die KI problemlos übernehmen.


    Aber sobald es komplexer wird: Portierungsprobleme z.B. braucht es wieder Fachpersonal.


    Bin mir bei dem Lidl Connect bzw. dem SIMon mobile Mail-/Kontaktformular Support auch nicht so ganz sicher, ob da nicht schon teils mit Ki gearbeitet wird. Beispielsweise kommt eine Opt-In Freigabe innerhalb weniger Minuten.

  • Natürlich ersetzt KI jetzt schon Arbeitsplätze.

    Ein Arbeitsplatz besteht aus einem Mix an anspruchsvollen und einfachen Tätigkeiten und allem möglichen dazwischen. Diese Abwechslung ist auch wichtig für Menschen.


    Wenn ein Unternehmen im Kundenservice jetzt monatlich die Arbeitszeit im Umfang X spart die bisher für Tätigkeiten notwendig war die jetzt die KI macht, dann summiert sich das bei großen Unternehmen auf Vollzeitstellen. Und zwar schnell.


    Eine KI muss daher nicht 100% menschliche Fähigkeiten haben um bereits jetzt Menschen und ihre Arbeitsplätze zu ersetzen.

    Und da wir im Kapitalismus leben haben diese Menschen dann nicht etwa Zeit Gemälde zu entwerfen sondern werden von Politikern in Talkshows als Drückeberger bezeichnet und vom Jobcenter in Maßnahmen verpflichtet usw.

    Und wie bei der Reise nach Jerusalem gibt's dann immer weniger Stellen für einen Teil der Bevölkerung.

    Da Intelligenz der Normalverteilung folgt kann man auch nicht jeden Menschen unbegrenzt weiterbilden. Es wird Massenarbeitslosigkeit geben und die Effizienzgewinne stecken sich die Kapitaleigner ein.

    Das ist im Kapitalismus auch so gewollt, das ist keine komische Verschwörungstheorie aus meinem Kopf.


    Und das kombiniert mit Allwissen an Schnittstellen wie einem Telekommunikationsunternehmen ist wirklich genug Stoff für dunkle Zukunftsvisionen.


    Ich möchte nicht dass Vodafone meine Kundendaten mit einer KI verarbeitet, für gar nichts.

    Auch wenn man's so harmlos vermenschlicht wie Tobi nennt.

    Wenn da aber fast alle unkritisch mitmachen gibt's langfristig vielleicht nicht einmal mehr die menschliche Alternative, zumindest nicht gleichwertig einfach zugänglich.

    Und den Datenverkauf könnten Telkos langfristig auch als Geschäftsmodell erkennen, sogar die aus Millionen Kundenservicedialogen per KI zu gewinnenden Erkenntnisse könnten vermarktet werden. Computer erkennen ja Zusammenhänge (big data) die im menschlichen Maßstab niemand aufgefallen wären.


    Und das ist gut so! Es muss nicht jedes Aspekt unseres Lebens vermessen, bewertet und verarbeitet werden. Ich will von Vodafone einfach nur, dass meine Daten und Telefonate weitertransportiert werden, sonst nichts. Dazu brauche ich keine KI.

    Einmal editiert, zuletzt von Leberkas ()

  • Ich glaube das alle Anbieter (nicht nur Vodafone) mittlerweile irgendwo mit KI und Automatisierungen arbeiten. Mittlerweile werkeln bei eigentlich allen Anbietern schon automatische Prozesse die schon bei der Bestellung Kunden ablehnen, annehmen und je nachdem eine physische SIM Produktion in Auftrag geben oder eine eSIM. Und noch viel mehr Prozesse passieren jetzt schon automatisch und sicherlich kommt da auch bei Telekom, Telefónica und Drillisch etc. KI zum Einsatz. Wichtig ist nur, dass da die Daten im Unternehmen bleiben und nicht z.B. an Google oder Microsoft für Ki Training verkauft werden.


    Vodafone ist eben in Geldnot und versucht mit KI Geld einzusparen. Sofern das eingesparte Geld zusätzlich in den Netzausbau gehen würde, wäre da wenig auszusetzen. Nur ist dies bei Aktienunternehmen meistens nicht der Fall.

  • Also der Einsatz von KI ist definitiv ein kritisches Thema, ganz generell. In Bezug auf Vodafone DE könnte das aber zumindest dazu führen, dass weniger untergeschobene Verträge verkauft werden und der Kunde schneller zur Lösung kommt bei Standard-Anliegen.


    Insgesamt bin ich trotzdem gespannt, wie es langfristig weitergeht. Ab 2025 gibt es einen neuen Firmenkunden-Chef und der kommt von der Telekom.

    Bis dahin muss das Netz noch deutlich verbessert werden, ansonsten tut sich das doch keine Firma an, wenn sie deutlich günstigere o2-Verträge oder eben die beste Qualität bei der Telekom bekommen kann. Wobei ich Vodafone mit rund 27.000 Sendern und dem zuletzt angezogenen Ausbau auf einem guten Weg sehe.

    Auch hier in meiner Region haben sie eigentlich genug Sender, aber dann teilweise nur eine Antenne zur Versorgung der Bundesstraße. Es sollte aber leicht sein, genau diese Stationen schnell aufzurüsten mit weiteren Antennen.

  • Es wird Massenarbeitslosigkeit geben und die Effizienzgewinne stecken sich die Kapitaleigner ein.

    Das ist im Kapitalismus auch so gewollt, das ist keine komische Verschwörungstheorie aus meinem Kopf.


    Und das kombiniert mit Allwissen an Schnittstellen wie einem Telekommunikationsunternehmen ist wirklich genug Stoff für dunkle Zukunftsvisionen.

    Karl Marx und Friedrich Engels haben damals in der industriellen Revolution im kommunistischen Manifest schon die wichtige soziale Frage aufgeworfen.


    Der Begriff Kapitalist kommt ja von Marx.

    Das waren damals enorme Zustände, die auch untragbar waren.


    Allerdings ist der Kommunismus ja auch gescheitert.

    Wir haben aber diese berechtigten Punkte durchaus aufgegriffen und heute eine soziale Marktwirtschaft.


    Die Unternehmer von heute sind auch viel sozialer, als die Unternehmer während der industriellen Revolution.

    Folgedessen hat dort auch ein Lernprozess stattgefunden.


    Einige reden ja davon das jetzt die digitale Revolution kommt.


    Die ganze Wirtschaft könnte aber noch viel sozialer werden und ethischer, da stimme ich Dir zu. Da gibt es noch viel Luft nach oben. Die Unternehmer sperren sich noch bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen, die in der Gesellschaft schon lange vollzogen sind umzusetzen.

    Z. B. eine Frauenquote.


    Damit sind teilweise noch Zustände in Firmen wie im Mittelalter.


    Allgemein erkennst Du aber anscheint gar nicht an das Unternehmen deine Punkte im Umgang mit Mitarbeitern schon aufgegriffen haben.

    Das Bild das Du malst ist mir ein bisschen zu düster.


    Die industrielle Revolution war schon echt heftig.

    Bin nur froh das ich nicht in dieser Zeit leben musste.


    Irgendwie wäre es mir sehr lieb, wenn diese nun wohl anstehende digitale Revolution milder ausfallen würde.


    Da die Unternehmer damals in der industriellen Revolution jegliche Gespräche und Kompromisse mit Mitarbeitern/Leuten ablehnten könnte es doch vielleicht so Streitschlichter wie bei Tarifverhandlungen geben, so daß es nicht zu Gewalt auf der Strasse oder andere unschöne Formen geben muss.


    Auf jedenfall sollten die unterschiedlichen Gruppen das Gespräch suchen.

    Aber vielleicht gibt es ja gar keine Revolution, sondern ein Revolutiönchen.


    Aber in Geschichtssendungen ist wirklich immer die Rede von der digitalen Revolution. :| oha

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von gts mit diesem Beitrag zusammengefügt.

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    Wenn Vodafone der Meinung ist Ausbau Chatboot und parallel besser qualifizierte Mitarbeiter find ichs gut.

    Wenn der Gedanke ist Arbeitsplatzabbau und dafür Chatboit find ich das falsch.

    Die müssen vor allem beim Mobilfunk die kleinteiligen Zuständigkeiten zwischen Verkauf, Rechnungsstellung und Störung auflösen, egal ob KI oder Mensch.

    Der VF Kundenabwehrcomputer beim Mobilfunk hat es dagegen bisher bei mir in den seltensten Fällen geschafft mich überhaupt zur zuständigen Hotline zu verbinden, das gab außer bei der Kundenrückgewinnung fast jedesmal munteres Stichwortraten mit 1-3 Fehlversuchen.

    Beim Kabel funktioniert das dagegen interessanterweise relativ problemlos.

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