Wegen ausgeleierter Ladebuchsen wurden bei uns mehrere Smartphones und Tablets schrottreif. Besonders bei Bekannten, welche nicht die nötige Feinfühligkeit angewendet haben.
Kult, Kritik, Kommerz und Markt - wie geht es weiter mit Apple?
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Passt irgendwie nicht ganz dazu:
Es gibt sicherlich nicht nur diese Einschätzung von Beobachtern. Oder verarbeiten wir Nachrichten doch selektiv?

Alle Kabel wegzulassen, halte ich für eine super Idee.
Auch weil die Fehlerquelle Verschleiß der Buchsen wegfällt.Die Frage ist nur, ob es Apple auf die Reihe bekommt, alles drahtlos zu übertragen (z.B. auch hochauflösende Videos). Sollte aber über WLAN möglich sein.
Ich denke, das ist der springende Punkt. Die Idee an sich ist folgerichtig, vgl. mit der Erwägung bei der Apple Watch, Haptic Feedback statt mechanische Tasten einsetzen zu wollen. Die Umsetzung ist schlecht, da es noch nicht mit einer zufriedenstellenden Leistung einhergeht. Deswegen halte ich es ja als aktuell 'nicht brauchbar'. Wenn Apple es jedoch schafft, die Ladezeiten (nahezu) an die Ladezeiten des kabelgebundenen Ladens heranzuführen (ggf. mit dem Ausgleich eines größeren Akkus, der über Nacht zusätzliche Ressourcen ermöglicht, und einem energieeffizienteren Chipsatz), dann ist es gutes Design (im Sinne von 'brauchbar'). Das ist aktuell jedoch (leider) nicht der Fall.
Und ich wage zu bezweifeln, dass das bereits 2018/2019 der Fall sein wird. Perspektivisch sehe ich das eher 2020/21.
Weshalb haben wir die (wenig brauchbare) Funktion aber heute schon verbaut. Gefühlt wird da der Nutzen der Modellpflege für den User fehlgeleitet. Man hätte ich auf andere Dinge konzentrieren können (zumindest für die 2017er Generation). Auch ist es doch peinlich, wenn US-Tech-Medien ein Samsung Charging Pad als Top 1 Wahl für das iPhone-Laden küren, während Apple selbst nach Monaten kein eigenes liefern kann.
Edit: Hier noch eine Umfrage von 9to5Mac https://9to5mac.com/2018/06/21…ysical-ports-iphone-poll/
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Gestern habe ich irgendwo gelesen, dass Apple sich wieder vom kabellosen Laden verabschieden könnte. Es dauert einfach zu lange. Wenn man ein paar mal das Haus/Büro verlässt und dann feststellt, dass man nur 65-70% kabellos geladen hat, dann greift man doch wieder zum USB-C-Lightning-Power-Ladegerät. Und das entspricht nicht den Grundsätzen von gutem Design (... macht ein Produkt -eine Funktion im engeren Sinne- brauchbar). Der Unterschied zwischen unserer Bewertung: Du freust Dich über ein verändertes Design (Glas, langsames kabelloses Laden um den Preis, dass die Chassis sturzempfindlicher wird); ich halte das noch nicht zu Ende gedacht (zu langsam, kein Saphirglas). Da hätte ich lieber bevorzugt, man hätte auf kabelloses Laden verzichtet und den Akku weiter optimiert (z. B Lücken nutzen wie beim MacBook; fehlender Lautsprecheranschluss bietet Raum), um mehr Kapazität bei gleichzeitig noch energieeffizienteren Chips darzustellen. Die Folge wäre längere Power trotz weiterer Performance-/Leistungssteigerung. Das wäre mMn mehr Apple-esk als nicht zu Ende gedachte oder ineffiziente (unfertige?) Funktionen einzubauen, weil der Markt mit den Mitbewerbern wedelt.
Apple hat scheinbar auch so seine Schwierigkeiten mit der Air/PowerPlate (soll beim Laden zu heiß werden). Deshalb ist es immer noch nicht auf dem Markt erhältlich, obwohl schon lange angekündigt (hat hier fast schon die Züge von Nokia Produktankündigungen damals).
Finde beim Qi-Ladung kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an. Normal nutzt man das Qi-Ladepad ja eh nur im Buero oder Schlafzimmer wo es dann ueber Nacht laden kann.
Aber trotzde ist es praktischer wenn man es bei einem Anruf oder wenn man schnell was nachschauen moechte einfach vom Ladepad nehmen und wieder drauflegen kann, als wie wenn man mit dem Kabel hantieren muss.
Unterwegs, wo es schnell gehen muss, nimmt man das Ladepad ja eh nicht mit, sondern schliesst dann direkt das Lightning-Kabel an.
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... Unterwegs, wo es schnell gehen muss, nimmt man das Ladepad ja eh nicht mit, sondern schliesst dann direkt das Lightning-Kabel an.
Und wie soll das dann gehen, wenn es keinen Lightning-Anschluss mehr gibt und die kabellose Technik weiter zu langsam ist? Zweit-iPhone? Ein schweres mobiles Akku-Power-Plate?
Was für ein Nutzen; aber Hauptsache, das Gerät sieht anders aus als das Vormodell ... :p -
Und wie soll das dann gehen, wenn es keinen Lightning-Anschluss mehr gibt und die kabellose Technik weiter zu langsam ist? Zweit-iPhone? Ein schweres mobiles Akku-Power-Plate? Was für ein Nutzen; aber Hauptsache, das Gerät sieht anders aus als das Vormodell ... :pNatuerlich soll der Lightning-Port trotzdem bleiben, fuer manche Zwecke ist der dann doch unentbehrlich, zum Beispiel auch im im Notfall das iPhone im DFU-Mode wiederherstellen zu koennen.
Den Begriff "PowerPlate" von Apple find ich uebrigend verwirrend weil Power-Plate ist naemlich das:

Vielleicht hat Apple da ja nur wegen dem Namen ein Problem?

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Auf der gleichen Seite heißt es auch, dass die im September 2017 angekündigte Apple Air-Power QI-Ladeplatte erst im September 2018 erscheinen soll.
Ernsthaft Apple? Da hatte ich echt mehr erwartet. So seid ihr sogar noch langsamer als Microsoft oder Nokia.
Und müsst euch jetzt sogar den Vorwurf überzogener Versprechungen gefallen lassen.
MS hat seine HoloLens geliefert, während ihr nicht einmal eine einfache Ladematte hinbekommt.Weiterhin kann ich mir das gänzliche Weglassen eines Kabel gebundenen Anschlusses nicht so richtig vorstellen.
Das Energieproblem ließe sich zwar dann über QI lösen, aber der Datentransfer ist über WLAN, Bluetooth o.ä. eher nicht zukunftsweisend.
Ein Magnetischen Anschluss hingegen würde ich sehr begrüßen, auch wenn ich 2018 und in den kommenden Jahren nicht auf ein neues iPhone umsteigen werde. -
.......während ihr nicht einmal eine einfache Ladematte hinbekommt. .
Was den Zeitpunkt der Ankündigung der "Ladematte" angeht, stimme ich mit Dir überein.
Deine oben zitierte Aussage bitte ich zu erläutern !!!! Ist die Entwicklung so einer "Matte" wirklich leicht ???
Arbeiten bei Apple nur Doofe ? Warum hast Du nicht so eine Matte entwickelt, wenn es doch so einfach ist ? -
Komische Fragen.
Willst du gerne solche Fragen gestellt bekommen?Induktive Ladesysteme gibt es nicht erst seit gestern und auch nicht erst seit Apples Ankündigung.
Apple dürfte es im Grunde wie so oft zuvor auch schon, nicht so sonderlich schwer haben. Notfalls müssen sie ein bereits entwickeltes System lizensiert erwerben.
Im Endeffekt sind es 3 parallel geschaltete Induktionsspulen. Kann man sich sogar selber bauen.
Iduktionsspulen (als Bauteil) gibt’s für wenig Geld im Netz.Die restlichen Fragen ergeben noch weniger Sinn.
Ich bin kein Millionenschwerer Konzern.
Aber wenn du meinst - vielleicht sind Apples Mitarbeiter auch einfach nicht sehr talentiert. -
So trivial ist es nun auch wieder nicht.
Die Ladestation soll ja in Abhängigkeit von der Geräteanzahl unabhängig von der Platzierung genau so viel Energie abgeben, dass das/die Gerät(e) in akzeptabler Geschwindigkeit gleichzeitig geladen werden können. Etliche Spulen also, die technisch mit dem jeweiligen bzw. mit mehreren Gerät(n) gleichzeitig und untereinander kommunizieren. Liegt kein Gerät auf, soll es die Versorgung partiell abschalten, also ein aktives Energiemanagement betreiben. Von einer ggf. geräteabhängigen partiell unterschiedlichen Energieabgabe ganz zu schweigen.
Und das hat -aktuell- noch keiner - offenbar gibt es nirgendwo Talente dafür, nicht mal bei Oral B - oder kann man da drei Akkuzahnbürsten gleichzeitig schnell mit nur einem induktiven Ladegerät aufladen?
Mich erinnert das an den Apple Pencil. Jeder hat gelästert, dass Apple keinen liefert. Dann brachte Apple einen, der mit dem Bildschirm kommuniziert. Alle anderen Pencils haben sich bezüglich der schwächeren Latenzwerte im Nachgang blamiert. Apple hat es gemacht und alle vorgeführt. Die Folge: Adobes Pen (im Grunde ein gelabelter Adonit-Stift), der vorher über 150 EUR kostete, war nach wenigen Wochen selbst für 40 EUR ein Ladenhüter.
Apple brachte formal aus der Consumersicht keine Innovation, aber technisch einen Meilenstein, kurzfristig unerreichbar für die Mitbewerber.
Edit: Das, was man Apple in dem Fall ankreiden kann, ist die hohe Diskrepanz zwischen Ankündigung und Lieferung bzw. der Tatbestand einer sehr verfrühten Ankündigung an sich.
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Ich würde mich selbst erst gar nicht in die Verlegenheit bringen das man mir so eine Frage stellt.
Wie ich bereits an anderer Stelle ausführte, man hat den Eindruck.........ist auch egal
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