Bargeldlos vs. Barzahlung

  • Das sollte mit einem Erbschein funktionieren, den du beim Standesamt bekommst.

    So ein Erbschein ist recht teuer. Deshalb ist es sinnvoll, zu Lebzeiten eine Bankvollmacht zu erteilen.

    Zitat

    Mal ne Frage: Wie läuft das bei ner Onlinebank mit dem Erben?

    Als mein Vater starb, hatte ich Online-Zugriff auf sein Konto bei der hiesigen Volksbank. So konnte ich alles regeln. In eine Filiale mußte ich nie.

  • Falls das jemand bei der Postbank interessiert, oder bearbeitet oder ...


    Alles jenseits von Standard Tagesgeschäft, kann da schnell zum Spießrutenlauf ausarten und viele Wochen Nerven kosten und Handlungsunfähigkeit bedeuten. Sagt jemand, dem sie über Wochen das Hauptgeschäftskonto gesperrt haben und sie keine funktionierenden Prozesse haben, um eine solche Ausnahmesituation zügig und kundenfreundlich zu beenden.


    uwest


    Eine Vollmacht erlischt mit dem Tod des Kontoinhabers. Da hattest Du Glück, dass sich die Volksbank gegen geltendes Recht verhalten hat. Nur ein Gemeinschaftskonto erlaubt weiteren Zugriff. Das erfahren manche Ehepaare schmerzlich, wenn der/die Hinterbliebene nur Vollmacht für das Haushaltskonto hatte.

  • Aber nicht beim Bankkonto, AFAIK. Die Banken müssen Erbansprüche sichern, daher dürfen Sie ohne Nachweis, dass die Ausgaben direkt mit dem Tod des Kontoinhabers zusammenhängen, kein Geld herausgeben. Auch nicht an zu Lebzeiten Bevollmächtigte. Ich kenne auch keine Bank, die ohne Erbschein Veränderungen am Konto zulässt.

  • Solange die Postbank nichts vom Tod meiner Mutter wusste, konnte ich das Konto leeren und dieses sowie alle anderen Konten, außer ein Sparcard-Konto, kündigen. Bei diesem letzten Sparcard-Konto war die Karte als verloren gemeldet, was dazu führte, dass man dieses Konto nicht online kündigen konnte, weil man dazu die Kartennummer eingeben muss. Ich hatte zwar die Karte, diese war aber im Konto nicht mehr hinterlegt. Deshalb habe ich der Postbank dann einen Scan der Sterbeurkunde zukommen lassen.


    Ich habe übrigens einen Erbschein, mit dem konnte ich auch das Sparkassenbuch auflösen. Ich werde aber diesen Erbschein nicht aus der Hand geben, und eine Reise zum nächsten übriggebliebenen Postbank-Schalter wegen 0 Euro, wie man per Mail vorschlug, werde ich definitiv nicht unternehmen.


    Deshalb die Frage, wie legt man einer Direktbank einen Erbschein vor?

    Galaxy A53, Magenta Prepaid, GMX Freephone, Ay Yildiz u.a.

  • Girocard würde 6–12 Euro im Jahr zusätzlich kosten. Holt sich dann natürlich keiner.

    Was soll ich damit?

    Da es kein Maestro mehr gibt und man als deutscher trotzdem gerne im Ausland zahlen möchte, braucht man so oder so eine Kreditkarte, also verzichte ich auf eine Girocard und lass mit direkt eine kostenlose Kreditkarte geben.

    Wobei ich jetzt sowieso komplett zu BBVA wechsele und da gibt es eh keine Girocard mehr und ich werde sie auch nicht vermissen.

  • Einscannen und dem Kundenservice schicken.

    Die Sparkasse war nicht mal mit der beglaubigten Abschrift zufrieden, die wollten eine Ausfertigung sehen. Ein Scan wird keiner Bank reichen.


    das Konto einfach bestehen lassen.

    So mache ich das nun auch. Aber was, wenn es wirklich mal um ein Konto bei einer Direktbank geht, wo richtig Geld drauf ist? Nach Frankfurt, Berlin oder München reisen, je nachdem wo die Bank sitzt? Einen Erbschein per Post versenden ist ja wohl keine gute Idee! Ich hätte gedacht, eine beglaubigte Kopie würde reichen, und das Einwohnermeldeamt beglaubigt ja sowas, aber die Sparkasse war nicht mal mit der vom Nachlassgericht mitgelieferten beglaubigten Abschrift des Erbscheins zufrieden.

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