1&1 Diskussionsthread

  • Aus Verbrauchersicht ist der 4.Netzbetreiber natürlich begrüssenswert.

    Sehe ich nicht so. Die fehlende Kapazität die nun unter 4 Betreibern aufgeteilt werden muss fehlt. Hart getroffen hat es das o2 Netz.

    o2 Kunde seit 2007.

  • Hart getroffen hat es das o2 Netz.

    Eigentlich nicht, man hat 12 Millionen Kunden abgegeben und 10MHz abgegeben, im Endeffekt hat o2 sogar Geschwindigkeit gewonnen wenn man mal das verbleibende Spektrum auf die Kundenzahl hochrechnet.

    Aber es reicht halt nicht nur mit B20 und n28 irgendwelche Landstraßen zu versorgen man muss auch dort investieren wo die Kunden wohnen und das sind nun mal die Städte.

  • Die fehlende Kapazität die nun unter 4 Betreibern aufgeteilt werden muss fehlt.

    Ander Länder schaffen es auch die Kapazitäten zu verteilen, z.B. Frankreich. Da hat aber nicht jeder Anbieter in jedem Band Spektrum. Z.B. free keines im B20 (sofern sich das nicht geändert hat in der Zwischenzeit).


    Zitat

    Hart getroffen hat es das o2 Netz.

    Nunja, man hat 30 MHz B/N7, 10 MHz an 1und1 vermietet, also hätte man schon lange überalle wo B1 ist B7 dazugeben können, gleiches für N38 und N78.

    Bei uns, 25k Einwohner Kreisstadt, verstorgt o2 die Kernstadt mit fünf Türmen, drei haben B1+B20, einer B1+B3+B20 und einer B1+B3+B8+B20. Von letzterem geht auch bislang als einzigem 5G aus mit B28 aus, durch die Positionierung und die Ausrichtung der Antennen, versorgt eine der drei Zellen gut 2/3 des Stadtgebietes und die anderen zwei den Rest, Bahn und viel Feld.


    Und das ist nicht nur hier so, das gibts tausendfach in der Republik. Wenn man ersteigerte Kapazität nicht nutzt, gibt es für mich kein Argument, warum ein vierter Anbieter keinen Platz haben sollte, unabhängig von der dilletantischen Aufbauweise des aktuell Vierten.

  • Hart getroffen hat es das o2 Netz.

    ja das stimmt.

    Telefonica hat sich einfach darauf verlassen das 1&1 eben fester Vertragspartner ist und Herr Dommermuth verhandelt hinter deren Rücken mit Vodafone, obwohl er ja doch eigentlich mit Vodafone zerstritten war?!

    Das war ganzschön füchsisch von Ihm.:/


    Menschlich find ich sowieso diese dauernde Konkurrenzsituation, in die man hier Menschen hineingibt schwierig.

    Schöner wäre es doch, wenn alle irgendwie was gemeinsam machen könnten, schon teilweise ein grausames Spiel.=O


    Es soll halt dem Wettbewerb dienen diese Konkurrenzsituation, trotzdem unschön.


    Herr Dommermuth kriegtst aber selber auch ganz schön ab, deswegen agiert er wohl auch so.

    Im Prinzip war er mit seinen Dingen ja clever und erfolgreich, wenn man mal ehrlich ist.

    Richtig anerkannt wurde es aber trotzdem nicht. Die Aussage z.B.von Herr Höttges war

    im Prinzip sei er doch nur Schmarotzer der Netzbetreiber gewesen, somit die Unterstellung das wäre doch gar nicht sein eigener Erfolg. Netzbetreiber, sowas würde er doch gar nicht hinbekommen.

    Was versucht jetzt Herr Dommermuth?- Netzbetreiber.


    Er ist im Rentenalter, hat genug Geld und könnte gerade mit einem Cocktail in der Hand unter Palemen an einem Strand in der Südsee liegen und seine Rente genießen.

    Stattdessen macht er als fast Rentner noch ein quasi Startup.....ein neuer Netzbetreiber.


    Warum tut er sich das überhaupt an?

    -Glaube einfach aus dem Grund, damit wenn er dann auch irgendwann mal in Rente ist er die Anerkennung von anderen Marktteilnehmern bekommt, die Ihn über Jahre aus seiner berechtigten Siccht verwehrt wurde.:/


    Glaube man sollte das alles sportlich nehmen.

    Jeder spielt hier nur seine Rolle.

    Nach dem Motto: die Welt ist eine Bühne und wir alle nur Schauspieler.:)

    Einmal editiert, zuletzt von gts ()

  • Menschlich find ich sowieso diese dauernde Konkurrenzsituation, in die man hier Menschen hineingibt schwierig.

    Schöner wäre es doch, wenn alle irgendwie was gemeinsam machen könnten, schon teilweise ein grausames Spiel.

    Wir sind hier nicht auf dem Ponny-hof, das ist Marktwirtschaft, wenn da alle etwas gemeinsam machen nennt man das Kartell und das will hier niemand!

    Wer damit nicht klar kommt, kann ja in Zukunft im Wald Bäume umarmen.


    Herr Dommermuth kriegtst aber selber auch ganz schön ab, deswegen agiert er wohl auch so.


    Richtig anerkannt wurde es aber trotzdem nicht.

    Der will keine Anerkennung der will Geld verdienen!


    Er ist im Rentenalter, hat genug Geld und könnte gerade mit einem Cocktail in der Hand unter Palemen an einem Strand in der Südsee liegen und seine Rente genießen.

    Stattdessen macht er als fast Rentner noch ein quasi Startup.....ein neuer Netzbetreiber.

    So ist das nun mal, es gibt Leute die haben kleine Lust am Strand zu liegen sondern die haben mehr Freude daran etwas aktiv zu tun.


    Jeder spielt hier nur seine Rolle.

    Nach dem Motto: die Welt ist eine Bühne und wir alle nur Schauspieler.:)

    Das ganze ist kein Film, sondern hier agieren Manager die entweder Ihren eigenen Geldbeutel oder den Ihrer Shareholder füllen wollen und sogar verpflichtet sind es bestmöglich zu versuchen.

  • Der will keine Anerkennung der will Geld verdienen!

    Erstmal Danke für deine nette Antwort.;):thumbup:


    hier hat aber einer geschrieben er hätte bereits Unsummen an Geld.

    Ich hatte es so verstanden das es dicke schon ausreichen würde, er quasi es gar nicht mehr ausgeben könnte.

    Ein noch mehr an Geld bringt Ihm somit keinerlei Mehrwert.:/


    Ich kann diese Challenge Netzbetreiber nur so verstehen das sich jetzt diese Möglichkeit für Ihn ergibt und er sich dadurch versucht ein Denkmal damit zu setzen, es quasi ein grosser Teil seines Lebenswerkes werden könnte.


    Wenn Ihm das gegen alle Widerstände wiedermal gelingen würde, könnten vielleicht auch andere Mobilfunkanbieter in anderen Länder davon profitieren, es auch probieren.

    Ausserdem ist dieses Netz ja im Unterhalt auch billiger als gewöhnliche Netze. Sollte es gelingen, erhoffe ich mir dadurch günstigere Preise als früher, aus dem Grund hoffe ich ja auch das es klappt.;)

  • Nur weil jemand Geld hat bedeutet das ja nicht das er nicht gerne noch mehr hätte, auserdem besteht der Großteil seines Vermögens eben aus Firmenanteilen.

    Würde 1&1 morgen pleite gehen wäre er ganz plötzlich nicht mehr ganz so reich.

  • Wie sieht das dann mit den Telefonnummern aus (es geht um einen DSL-Anschluss mit sieben Rufnummern)? Werden die mit der Kündigung automatisch „frei“ und mitnehmbar zu einem anderen Provider, oder muss ich die nochmal extra erwähnen?

    Gesetzlich hast du jedenfalls das Recht, eine Portierung bis 1 Monat nach Vertragsende zu beantragen. Anders als im Mobilfunk muss der Vertrag aber bereits gekündigt sein (Termin kann in der Zukunft liegen). Zuständig ist generell der aufnehmende Anbieter.


    Die Dokumente, die die Details festlegen, sind im Gegensatz zum Mobilfunk irgendwo online. Im Prinzip muss es auch ohne Kündigung gehn, weil es ja Verträge geben kann, die wegen von vornherein fester Laufzeit nicht gekündigt werden können. Aber ich kenn mich beim Festnetz nicht mit den Details aus, und das ist hier auch offtopic.


    Aber durchaus denkbar, dass die Regelung von 1&1 insbesondere auch den Sinn hat, eine Schwachstelle bei der Festnetzportierung auszubeuten. Generell arbeitet 1&1 schon wesentlich professioneller als die größeren Anbieter. Aber die Kleinen schwimmen alle weniger in Geld und müssen stärker schaun, wie sie lukrative Kunden behalten und defizitäre los werden.

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