Der Bahn-Plauder-Thread

  • Mein "sofort" war sicherlich (zu) stark vereinfacht - es ist im Gegensatz zum behaupteten "erst mit der nächsten Steuererklärung" gemeint.

    Aber nicht bei "jedem" funktioniert das so. (Du hast echt nicht zu Ende gelesen, oder? ;) :D )

    "Jedem" war ebenfalls (zu) stark vereinfacht. Klar, z.B. jemand der keine Steuern zahlt, profitiert nicht davon. Aber der oft angeführten "arbeitenden Mitte", der bringt es etwas. Und darum ging es mir. Hätte ich dazu schreiben sollen.

  • "Jedem" war ebenfalls (zu) stark vereinfacht. Klar, z.B. jemand der keine Steuern zahlt, profitiert nicht davon. Aber der oft angeführten "arbeitenden Mitte", der bringt es etwas. Und darum ging es mir. Hätte ich dazu schreiben sollen.

    Die Pendlerpauschale ist in meinen Augen unsinnig, weil jeder davon profitiert, der einen Arbeitsweg hat, egal ob per Auto, Bahn oder Fahrrad - wieder so ein typischen Gieskannenprinzip der Regierung ohne Sinn und Verstand und als Nebenlkerze um über ihre eigene Unfähigkeit hinweg zu täuschen - aber der Wähler ist nun mal nicht dumm.


    Und eine Reduzierung des Deutschlandtickets oder der Bahnpreis ist genauso sinnfrei, weil viel Leute überhaupt kein D-Ticket oder die Bahn nutzen.

  • Die Pendlerpauschale ist in meinen Augen unsinnig, weil jeder davon profitiert, der einen Arbeitsweg hat, egal ob per Auto, Bahn oder Fahrrad

    Das ist beabsichtigt. Früher war die Pendlerpauschale nur für Nutzer des eigenen Kfz möglich. Wer mit der Bahn pendelte konnte nur seine Fahrkarte einreichen, und diese Kosten wurden angerechnet. Wer andere Verkehrsmittel wie das Fahrrad nutze bekam gar nichts. Damit war für Viele das eigene Auto kostengünstiger als andere alternativen. Dadurch daß heute die Pendlerpauschale unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel gezahlt wird, ist ein Anreiz geschaffen, das günstigste Verkehrsmittel zu wählen, und das ist eben oft nicht das eigene Kfz sondern Öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad etc. Das ist mit Blick auf die CO2 einsparung eine sinnvolle Maßnahme-

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  • Im Prinzip ist die Pendlerpauschale überhaupt nicht klimafreundlich. Denn sie gibt Anreize irgendwo im Nirgendwo zu wohnen. Egal wo es Arbeit gibt.


    Früher, als individuelle Mobilität noch Luxus war, hat man schon drauf geachtet, dass man möglichst fußläufig oder radstramplig zur Arbeitsstelle wohnt.


    Eine Subvention des Arbeitsweges ist IMHO nichts was man gut finden sollte.

  • Auch hier hast Du offensichtlich ein Verständisproblem: Man bekommt ja keineswegs den vollen Betrag erstattet den man für den Arbeitsweg aufwenden muss, und erst recht macht man damit Gewinn. Es wird lediglich das verfügbare Einkommen für die Steuerberechnung um den Betrag gemindert. Wenn als 30ct/km angerechnet werden, werden einem diese 30ct nicht ausbezahlt, sondern das verfügbare Einkommen wird um diesen Betrag verringert. Je nach Steuerklasse bekommt mal also nur 20 oder 30 oder 40% (oder so in dem Bereich), des Betrages wirklich ausbezahlt.

    Damit sind die Kosten für einen längeren Arbeitsweg immer noch höher, als das was man dann Steuerlich zurückbekommt. Auch mit Pendlerpauschale lohnt es sich Finanziell also, möglichst nahe der Arbeitsstelle zu wohnen.

    Nur ist das eben nicht für jeden Möglich.

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  • Da ist pendeln (auch ohne Pendlerpauschale) günstiger.

    Das ist dann ja auch eine rationale Entscheidung. Nur unterstützen/subventionieren sollte man das nicht. Wohnen und arbeiten war/ist ein super Konzept. Ist halt nur nicht attraktiv, weil das Lohn/Mobilitätskosten Verhältnis nicht mehr vernünftig ist.

  • Das ist dann ja auch eine rationale Entscheidung. Nur unterstützen/subventionieren sollte man das nicht. Wohnen und arbeiten war/ist ein super Konzept. Ist halt nur nicht attraktiv, weil das Lohn/Mobilitätskosten Verhältnis nicht mehr vernünftig ist.

    Das funktioniert in der heutigen Arbeitswelt eben nicht mehr so. früher waren es kleine Handwerksbetriebe, mit vielleicht 5 bis 10 Mitarbeitern, wenn überhaupt. due konnten Problemlos im Umfeld des Betiebes wohnen. Bei den Handwerksbetrieben die es heute noch gibt, ist das oft nicht anders. Heute hat man aber oft Großkonzerne mit einigen hundert oder ggf tausenden Mitarbeitern. Die kriegt man einfach nicht alle in Betriebsnähe unter. Da bleibt oft nur das pendeln.

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