Entscheidung ist zwischen Grundsicherung oder Arbeiten & Pendeln
Weil genau diese Personengruppe in der Regel weite Wege zur Arbeit zurücklegt und dann von der Pendlerpauschale besonders profitiert.
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Entscheidung ist zwischen Grundsicherung oder Arbeiten & Pendeln
Weil genau diese Personengruppe in der Regel weite Wege zur Arbeit zurücklegt und dann von der Pendlerpauschale besonders profitiert.
Sicher? Diejenigen die kurz vor der Grundsicherung stehen, haben oft niedriges Gehaltsniveau, und zahlen entsprechend wenige Steuern. Demzufolge Fällt auch die Erstattung niedriger aus. Man kann schließlich maximal nur so viel Steuer erstattet bekommen, wie man vorher bezahlt hat.
Heute hat man aber oft Großkonzerne mit einigen hundert oder ggf tausenden Mitarbeitern. Die kriegt man einfach nicht alle in Betriebsnähe unter. Da bleibt oft nur das pendeln.
Falls es jemanden interessiert - der überwiegende Teil der Arbeitnehmer ist in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt: https://www.destatis.de/DE/The…ktuell-beschaeftigte.html
Die Zahlen sind von 2023, die Relation dürfte aber noch ähnlich sein. Zu den "Top 10" der großen Arbeitgeber gehören u.a. Edeka, Rewe, Deutsche Bahn (damit passt es immerhin ein bisschen zu diesem Thread :D), LIDL/Kaufland, Caritas... Die sitzen ja, abgesehen von der Zentrale und diversen großen Standorten, auch weit in der Fläche verteilt. Edeka und Rewe bei uns haben jeweils eine niedrige zweistellige Anzahl an Mitarbeitern.
Worauf ich hinaus will: so viele Menschen arbeiten relativ gesehen gar nicht für Großunternehmen oder Konzerne an einem Standort. Klar, gibt auch BASF und Konsorten - aber das ist der kleinere Teil.
Die Pendlerpauschale bringt sofort jedem mit nennenswerter Pendelstrecke etwas
Die Pendlerpauschale bringt jedem der eine Steuererklärung macht im nächsten Jahr eine Rückzahlung. Billigere Bahntickets bringen sofort was, außer den Petrolheads. Schicksal...
Heute hatte ich ein erstaunliches Erlebnis mit der Bahn. .
Die S-Bahn zum Anschlusszug hat den Richtungswechsel wegen Verspätung schon an meiner Haltestelle gemacht und ist drei Minuten früher als eine fahrplanmäßige Fahrt losgefahren. (Die S-Bahn der in drei Minuten dort losfahren sollte ist ausgefallen). Dadurch habe ich eine Zug früher bekommen der laut Fahrplan zwei Minuten vor Planmäßiger Ankunft der S-Bahn losfährt. Normalerweise muss man dort 30-45-min auf den nächsten Zug warten. Durch Verspätung der bahn war ich schneller zuhause.
Ich teste diese Woche mal wie schlimm Bahnfahren ist.
Billigere Bahntickets bringen sofort was,
Ich bin zuletzt vor 2 Jahren mit der Bahn (in den Zoo Leipzig) gefahren. Dazu musste ich aber auch erst mit dem Auto zum Bahnhof fahren. Ein billiges OPNV-Ticket bringt mir (und fast allen meiner Kollegen) genau gar nichts. Sogar das 9-Euro Angebot konnte ich damals nicht nutzen, der Urlaub war schon gebucht und nicht Bahn-kompatibel.
Auf meinem Arbeitsweg fährt keine Bahn und ein Bus braucht mit Umsteigen über 2 Stunden für den Weg von 15 Minuten.
Das Konzept der CO2-Bepreisung sah mal ein Klimageld vor, also das eingesammelte Geld soll an die Bevölkerung wieder verteilt werden. Wer dann wenig CO2 erzeugt, macht dabei plus, wer viel erzeugt, zahlt drauf. Aber unsere Politik hat nur den ersten Teil umgesetzt, weil man damit ja Haushaltslöcher stopfen kann.
Das Konzept der CO2-Bepreisung sah mal ein Klimageld vor, also das eingesammelte Geld soll an die Bevölkerung wieder verteilt werden.
Aus "Zuckerbrot und Peitsche" wurde somit "nur Peitsche", und dann wundert man sich daß hierzulande fast keiner mehr was von Klimaschutz wissen will.
Weil es gerade zum Thema passt. Auf meiner Haus- und Hofstrecke wird immer noch mit 622er und 642er gedieselt. Eigentlich wollte man da längst Akkutriebzüge einführen.
Nur sind die Mieten am Arbeitssort viel zu hoch um dort zu wohnen. Da ist pendeln (auch ohne Pendlerpauschale) günstiger.
Bei uns nicht anders, zum einen ist mir Düsseldorf zum wohnen viel zu teuer, zum anderen würde es mir im Traum nicht einfach nach Düsseldorf zu ziehen, ich mag die Stadt einfach nur - morgens zum arbeiten hin und mittags wieder schnell weg.
Hier auf dem Land wohnen wir schöner und locker 50% günstiger.
Zudem fahre ich ja meist nur einen Tag pro Woche in die Firma und mache den Rest HomeOffice.
Mein AG zahlt 49€ vom D-Ticket, den Rest müsste ich selber zahlen, aber für die 4 Tage pro Monat im Schnitt lohnt das nicht, zumal ich eine Fahrzeit von 2h pro Strecke mit den Öffies hätte, die ich per Auto in 30min fahre.
Zum anderen, meine Partnerin arbeiten in genau entgegengesetzer Richtung, sind hat optimalen Arbeitsweg mit dem Bus, bekmmt das Ticket vom AG komplett bezahlt und ist mit dem Bus schneller dort als mit dem Auto, wiel in der Eck schlecht mit Parkplä#tzen ist. Besser geht es garnicht
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