GMX Freephone eSIM 3GB Allnet Flat kostenlos

  • Die Daten fließen ja. Warum sollen die nicht berechnet werden dürfen?

    Wenn ich mich ins 2G Netz einbuche, fließen ja auch Daten im Hintergrund. Der Roamingprovider muss mit meinem Heimatnetz Kontakt aufnehmen, bevor er mich ins Netz lässt. Diese "Dienstleistung" wurde, solange es GSM gibt, noch nie irgendwo berechnet.

    Und nun, bei LTE, soll es anders sein? Nee, sorry. Ich finde auch das geht gar nicht.

  • Also ich war jahrelang in einem Callya Tarif mit 4ct/MB und da wurden trotz VoLTE Nutzung nie irgendwelche Datenverbräuche angezeigt oder abgerechnet.

  • Die Daten fließen ja. Warum sollen die nicht berechnet werden dürfen?

    Warum ist der Empfang einer SMS kostenlos, obwohl Daten fließen? Nach deiner Logik müsste es kostenpflichtig sein.


    2G/3G ist verbindungsorientiert also für eine Datenverbindung wählt sich das Handy (früher bei CSD sogar wie ein Analog-Modem) ein. Alle Protokolldaten laufen über eine gesonderte Verbindung (die nicht berechnet wird).


    4G/5G ist verbindungslos (quasi wie WLAN) und IP Only somit laufen auch die Protokolldaten (z.B. für VoLTE Konfiguration) über die selbe Datenverbindung. Verschärft wird das Problem durch übergroße Taktgrößen von 10kByte wodurch die wenigen Byte dann 7-15cent kosten.


    Damit im Ausland auch bei VoLTE staatlich abgehört werden kann muss das Handy den VoLTE-Server per DNS beim Roamingprovider abfragen. (ist so spezifiziert)

    The P-Visited-Network-ID (see IETF RFC 3455 [37]) is generated by the P-CSCF for the purpose of identification of the location of the P-CSCF (for LBO roaming architecture) and location of the UE (for LBO and S8HR / N9HR roaming architecture). In order to provide ease of charging and billing in the home network, the format of the P-Visited-Network-ID must take the form of an Internet domain name (as per IETF RFC 1035 [38]) and adhere to the following scheme.

    • ims.mnc.mcc.3gppnetwork.org, for LBO roaming architecture where MNC and MCC are those of the visited network where the P-CSCF and the UE are located; or
    • optionally, s8hr.ims.mnc.mcc.3gppnetwork.org, for S8HR roaming architecture (P-CSCF is located in the home network) where MNC and MCC are those of the visited network where the UE is located (received by the P-CSCF from Rx interface as defined in 3GPP Release 14 TS 29.214). Since for S8HR this FQDN will never be exposed to partners it is referenced as optional.
    •  optionally, n9hr.ims.mnc.mcc.3gppnetwork.org, for N9HR roaming architecture, similar to S8HR case.


    Ohne absurd hohe Roaminggebühren gäbe keine Problem. Ein Datenpaket das bei der Telekom 49,95EUR kostet würde mit GMX-Freephone 1,26 Millionen Euro kosten.

  • Das Problem beim Geisterroaming dürfte sein, dass die Netzbetreiber es nicht separat erfassen wollen oder können, was die Voraussetzung wäre, es separat (also z.B. gar nicht) zu bepreisen. Das ist halt ein Fluch eines IP-basierten Dienstes.

  • Das ist einzig & allein der Wille. DNS-Anfragen an 3gppnetwork.org zu erkennen ist kein großer aufwand. Bei der Telekom gibt es keine Probleme.


    Solange man straffrei abkassieren kann wird abkassiert. Wenn der Gesetzgeber einen Riegel vorschiebt und einen Kostenschutz wie bei der Telekom vorschreibt endet das Geisterroming und Drillisch wird urplötzlich brauchbare Roamingpakete anbieten.

  • Wenn es wirklich nur DNS-Abfragen (zu festen Domänen) sind, sollte es in der Tat erfassungs- und damit auch abrechnungstechnisch lösbar sein. Aber klar, wozu in etwas investieren, dass kein Geld bringt, sogar noch etwas weniger bringt.

  • Das ist einzig & allein der Wille. DNS-Anfragen an 3gppnetwork.org zu erkennen ist kein großer aufwand. Bei der Telekom gibt es keine Probleme.


    Und warum? Weil die Telekom keine offenen Tarife anbietet, und man immer ein Datenpaket braucht. Somit fällt es nicht auf. Bei einem gebuchten Datenpaket, merkt man den Datendrain nicht.


    Was aber auffällt, z.b. habe ich eine Norma-Karte, ohne Tarif, und kommt regelmässig die SMS, ich kann eine Dayflat mit 50MB buchen kann, wenn ich Daten nutzen will. Sieht also aus, dass trotz WLAN Call, da durch LTE eine Verbindung aufgebaut wird, und eben ohne Datenpaket durchgelassen wird. Aber das auslösen der SMS, sagt für mich, dass da eventuell doch ein kostenpflichtige Datennutzung getriggert wird, die eben ohne Datenpaket in der Berechnung dann gen NULL läuft.


    Bei Kaufland Mobil kann man ohne Datenpaket, kein VoLTE nutzen. Dort hat man das "Problem" dann mit der Brechstange gelöst. Zeigt mir auch, dass es wohl nicht ganz so "easy" ist. Oder plattformabhängig.


    Bei Vodafone habe ich eine Callya laufen, wo ich immer die 100 MB buche, am Ende der 28 Tage, fehlen 4-6 MB. Das merkt eben niemand irgendwo, auch bei der Telekom nicht, wenn man ein Datenpaket hat.


    Würde man also bei 1&1/Drillisch keine im Ausland offenen Verträge anbieten, sondern nur mittels gebuchtem Paket, gäbe es da auch kein Problem und niemand würde was merken.

  • Ich habe es so verstanden, dass es primär um Fälle geht, in denen gar keine mobilen Daten genutzt werden, wo dies sogar in den Einstellungen unterbunden ist (die aber offenbar für diese Abfragen ignoriert werden durch das Telefon).

  • Ich kann für o2 sagen das sogar in Deutschland bei deaktivierter Datenverbindung hin und wieder mal 10kB Daten fließen wenn man mit der Karte telefonieren kann. Nur reine Datenkarten wären ganz ohne Geisterroaming wenn die Datenverbindung deaktiviert ist.

    o2 Kunde seit 2007.

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