Ihr redet hier darüber, als geht's dabei um Viehhaltung und wie der Großbetrieb seine Massentierhaltung effizienter beheizt als der kleine Bauer mit einer Kuh.
Nein, so würde ich nicht reden wollen. Wäre dann ein Missverständnis.
Eine Option freier Menschen ist nämlich auch mitsamt Verbrenner in die Umgebung einer Stadt zu ziehen, die sich gar nicht in Rückschland oder überhaupt in der EU befindet.
Real gibts die Option nicht für jeden.
Unterhalb einer bestimmten Einkommensgruppe gibts dann diese Optionen:
- Kleine Bruchbude in den Slums (vermüllte, verkommene Asi-Wohnruinen) der Stadt, evtl. in Arbeitsplatznähe (5-40 km). Und es bleibt gerade genug Geld um am Wochenende die tempöräre Flucht zu ergreifen.
- Bessere Wohngegend in der Stadt und über 70% des Netto-Einkommens für Miete und ÖPNV ausgeben, und durch das geschmälerte frei verfübgare Einkommen (auf bis unter Hartz 4 Niveau) erzwungenen Konsumverzicht als Öko und Klimaheld feiern lassen... bis man den Mist gestrichen satt hat!
- Mit Verbrenner ins Umland ziehen, jeden Tag weit und teuer zu pendeln und sich als Umweltsau beschimpfen lassen.
- "Zufällig" (eher Weitsicht) auf einer günstigen Genossenschaftswohnung sitzen zu bleiben, sich weiter zu qualifizieren und später diese Option ziehen: Bye Bye Deutschland, und ein Hochqualifizierter weniger...
Wer hier im Zentrum arbeitet, kann hier entweder 20-60€/qm für eine Singlewohnung/oder Zimmer (niedrigster Standard) ausgeben, oder 40 - 80 km (einf. Strecke) pendeln, oder zum Schluss kommen, Arbeit lohnt dort nicht mehr.
Für 800€ bekommt man immerhin noch "günstige" Zimmerchen auf Airbnb. Eine Freundin vermietet darüber, und da gibt es schon etliche Dauermieter, Wohnungslose mit gutem und festem Job, die auch über 800€ Miete zahlen würden, und können, aber am Wohnungsmarkt nix mehr finden!
Naja, mit 1,5 Mio. im Portmonee kann man sich was schönes kaufen (Stadtwohnung)... nur, wer hat die (übrig)?
Aber es bringt mMn nichts, nur an Symptomen wie steigendem Pendlerverkehr (und dadurch verursachtem Energieverbrauch/CO2) rumzudoktern.
Und wenn morgen alle elektrisch etwas ökologischer pendeln, pendeln müssen, weil arbeitsplatznahes Wohnen aufgrund komplett gescheiterter Wohnraumpolitik für viele nicht möglich ist, aber gewünscht ist, bringt das doch gar nichts. Es bleibt für viele unattraktiv so arbeiten und leben, wird vorraussichtlich aber teurer.
Also zumindest ich habe keine Lust täglich 100-200 km (oder mehr) abzuspulen, ob im Verbrenner, elektrisch oder mit dem Bahn, selbst im 1. Klasse ICE nicht. (Hab ich alles schon durch. Nur ohne BEV, aber der ändert subjektiv auch nichts.)