Beiträge von tobmobile

    Nutzer von nicht mehr ganz so aktuellen Smartphones mit Android 7 und 8 sind jetzt dran: Die Banking App der ING wird ab 6. Juni 23 nicht mehr funktionieren.


    Verschickt wurde es als "Information" in die Postbox, wie sonst Zinsänderungen und dergleichen. Sowas liest man ja auch nicht immer ganz zeitnah. Und leider hat nicht mal jeder Android 7 oder 8 Nutzer dieser Mitteilung zu bekommen. Soweit ich es im Umfeld rekonstruieren konnte, ergibt sich dabei ein Muster. Nur wer die App ausschließlich auf Android 7 oder 8 nutzt wurde informiert.


    Da man ja auch bis zu 3 Appinstallationen parallel aktiviert haben und nutzen kann, könnte man so uninformiert von einer weiterhin funktionierenden Zweit/Backupinstallation ausgehen, was aber ab 6. Juni nicht mehr der Fall wäre.


    Hier der Originaltext der Information von ING:


    Evtl. ist diese Info ja dem ein oder anderen hier nützlich.

    Samsung Galaxy A52S 5G und A54 5G (beide Android 13 - One UI 5.1):

    Zitat Google Play: "Diese App ist für dein Gerät nicht verfügbar, weil sie für eine ältere Android-Version entwickelt wurde"


    Beim Samsung Galaxy A13 (4G) lauft die App auch nicht. (Android 13, One Ui Core 5.1)

    Zitat

    Kompatibilität mit deinen aktiven Geräten*

    Samsung SM-A135F

    Funktioniert nicht auf deinem Gerät

    Das A13 läuft leider nur im 32-bit Mode, obwohl die Hardware ja auch 64 bit unterstützen würde. Vielleicht ist das ja der Grund?


    Aber hat das Galaxy A54 5G etwa auch nur ein 32-bit ROM?

    Dabei traten bei mir folgende Probleme auf:

    Das erste offensichtliche Problem: Du hast fehlerhafte Anleitungen im Internet gefunden.

    Vielleicht ist das ein bekanntes Problem, das möglicherweise ein generelles geworden ist bei aktuellen SIM Karten und das ich bis jetzt nur bei einer neu erworbenen "JaMobil" SIM-Karte beobachtet habe.

    Fehlerhafte Anleitungen im Internet sind ein bekanntes Problem. Hat aber nix mit der SIM Karte zu tun.


    Auf https://www.apndeutsch.de/ hab ich bislang keine einzige korrekte Anleitung gesehen.

    unter MMCC (ursprünglich "262") ist "214" einzugeben

    Es heißt MCC, und "262" ist für deutsche SIM Karten korrekt. DIe "214" wäre für SIMs spanischer Betreiber.

    unter APN-Typ ist "default,sulp" einzugeben (den Term "Sulp" habe ich im Zusammenhang mit APN noch nie gehört - online finde ich auch keine Erklärung);

    Klar, weil es "sulp" ja auch nicht gibt! Dieser Fehler zieht sich da komplett durch.

    APN-Typ ist natürlich "default,supl". Evtl. kann man supl auch weglassen und nur "default" nehmen. Läuft bei mir im Telekomnetz genau so gut.

    3) unter Aktivieren/Deaktivieren APN ist "APN habilitado" einzugeben (Spanisch bzw. Latein - heißt wohl "APN aktiviert")

    Spanisch?! Passt doch zu "214" unter MCC. Man hat wohl einfach von einer spanischen Website was kopiert, und, so scheint es, keinerlei Ahnung von der Thematik.


    Aber generell gesprochen. Mit Geräten, die kein 4G beherrschen hat man heutzutage wenig Freude. 3G ist abgeschaltet, d.h. du fällst auf 2G/EDGE zurück. Bei Überlastung, je nach Aufenthaltsort und Tageszeit fließen dann auch mal (so gut wie) keinerlei Daten.

    Nach dem Wählen einer Tel-Nummer springt diese Anzeige während des Verbindungs-Aufbaus auf Maximum und das Telefonieren funktioniert einwandfrei. Könnte ein Fehler sein der damit im Zusammenhang steht - normal zeigt die Anzeige ja auch im Ruhezustand die Empfangsqualität an durch Aufleuchten der entsprechenden Balken-Anzahl.

    Klingt nach gut ausgelastetem Netz. Telefonie wird bevorzugt und läuft über gut empfangbare BTS, Daten über eine weiter entfernte, die natürlich schlechter zu empfangen ist = weniger Balken.

    Schau mal, wie es weit abseits der Lastzeiten verhält. Nachts von ca. 2 bis 4 Uhr sollte es evtl. besser sein.


    Vor halb eins nachts bekomm ich oft keine Daten in nutzbarer Menge durchs 2G Netz. Und viel mehr als ca. 40 kbit/s gehen hier auch in der tiefsten Nacht nicht durch. Für reine Text E-Mails (ohne Anhänge, Grafiken usw.) in Kommunikationsgeschwingigkeit wie per Briefpost (nur einmal tägl. Versand und Zustellung, in diesem Falle nachts) ist es nutzbar, darüber hinaus aber kaum.

    Die Soft- und vor allem Hardware ist um die 10 Jahre alt.

    Mein Featurephone aus dieser Zeit kommt zwar noch (mit 2G) ins Internet, aber die Anwendungen laufen nicht. Ungültige Zertifikate, veraltete SSL/TLS Versionen, so gut wie nix geht mehr.


    Nur Tethering geht noch. Mit einem aktuellen Linux (Debian) Notebook kann man dann sogar Text-E-Mails verschicken, oder absolut datenvolumensparsame Retro-Webseiten öffnen. Am besten nachts, dann läd sogar telefon-treff.de ohne Timeouts und sogar noch unterhalb der Kaffeekochzeit.


    Das totale 2G Retrofeeling. :)

    Wie bitte? Die Banken lassen sich den Abbau der Geldautomaten auch noch vergolden? Das ist schon dreist.

    Für die Banken zweifelsohne ein gutes Geschäft.


    Für den Händler aber nicht automatisch ein gleichsam schlechtes.


    Denn durchschnittlich 0,275% des Umsatzes betragen die Kosten für Entsorgung (das heißt wirklich so) und Wechselgeldbeschaffung. (*) Wenn man das Geld wieder beim Kunden entsorgen kann, spart man an dieser Stelle wieder ein bisschen ein.

    (*) Quelle: https://www.bundesbank.de/reso…-im-einzelhandel-data.pdf - Seite 47, Tab. 2

    Und die aktuelle Tendenz von 2 Mio Neukunden würde ich nicht als Flop bezeichnen, auch wenn man die Zahl mit etwas Vorsicht betrachten sollte.

    Ja, und zwar deshalb, weil unter den 2 Mio. "Neukunden" auch bisherige Nutzer sein werden, die sich bislang mit einem Kunden ein übertragbares Ticket geteilt haben, oder die bislang zwar ein Monatsticket genutzt haben, aber nicht im Abo, aus welchen Gründen(*) auch immer. Die Zahl 2. Mio. bezieht sich ja auf Abokunden, nicht auf Monatsticktes oder Nutzer.

    Ach ja, und im Umstellungschaos dürfte es auch noch etliche doppelte Abokunden geben. Im Austausch der bisherigen Ticktes durch Deutschlandtickets auf Chipkarten gab/gibt es ja auch nicht unerhebliche Probleme. Eher man möglw. "schwarz" fährt, kauft man lieber ein neues Deutschlandticket und regelt die Probleme bzgl. Umstellung oder Kündigung des bisherigen Abos im laufenden Monat. Einige haben sich auch in lange Schlangen mit mehreren Stunden Wartezeit eingereiht, aber das kann sich zeitlich nicht jeder leisten (berufliche Verpflichtungen usw.). Ohne Samstag gerechnet haben wir den 6. Arbeitstag des Monats, da wird noch einiges abzuarbeiten sein.


    btw. Eine Zielsetzung des Deutschlandticktes war/ist u.a. eine Umlenkung des Pkw Verkehrs auf die Öffis. Ob Top oder Flopp sollte man vielleicht auch daran messen.


    (*) Gründe, kein Abo genutzt zu haben

    - Das lok. Verkehrsunternehmen verweigert Abos wg. neg. Schufa - beim Deutschlandticket kann man sich aber nun einen Anbieter aussuchen, den Schufa nicht interessiert (z.B. mo.pla)

    - Man nutzt die Öffis nicht ganzjährig, oder nicht am selben Ort/Strecke. Z.B. bei wechselnden beruflichen Einsatzorten, insbes. wenn jmd. an der Verbundraumgrenze wohnt, als Saisonarbeiter, bei Überwinterung im Ausland, als Freizeitticket für die Sommermonate; um nur einige Beispiele zu nennen, wo sich ein lokales Jahresabo oft nicht lohnte oder zu unflexibel war.

    Die Hotline wird solchen Kunden bereitwillig die fehlenden GB aufbuchen, wenn man sie mit dem Umstand konfrontiert :D

    Da der Fehler ja gar nicht bei o2 liegt, würde ich mich da nicht darauf verlassen.


    Und im weiteren Bestellprozess ist eine Preisliste (Stand 1.3.23 - also veraltet) verlinkt, in der es keinen Tarif namens "Mobile S Boost" gibt. Den 2. Fehler somit auch schon gefunden.