Beiträge von mici01

    Meine 1&1 (?) IP gehört zur Domain vodafone-ip.de. Und nun?

    Dann hast du wahrscheinlich deinen Anschluss schon etwas länger. Bevor Versatel durch 1&1 übernommen wurde, hat 1&1 kreuz und quer bei jedem der gerade am billigsten war schalten lassen... auch sehr viel bei Vodafone.


    Heute schaltet 1&1 soweit ich weiß nur noch Telekom oder das eigene Versatel-Netz.


    Doch doch, das geht. Unter Windows 10 die "Windows-Powershell" öffnen, und dann (gemäß deinem Beispiel) "tracert telefon-treff.de" eingeben.

    Natürlich hat Windows auch ein Traceroute (was man auch in der alten cmd aufrufen kann, nicht nur in Powershell). tzippy hat aber nach einem Befehl gefragt der ihm gleich die AS-Nummern mit ausspuckt ... und das kann das Windows tracert nicht. ;)

    Und wie prüft man als 1&1 Kunde das oder wo sieht man, ob das der Fall ist?


    Edit:

    Ich wäre für Erweiterung des Thread-Titels um "Drillisch" (DSL gibt es ja nicht nur bei sim.de).

    Wenn du schon Kunde bist: Einfach schauen auf wen die öffentliche IP-Adresse die einem zugeteilt wird zugelassen ist. Telekom oder 1&1 Versatel?


    Vorher: gar nicht. Außer da war vorher schon einmal ein 1&1-Anschluss geschaltet oder du kennst einen Anschluss in der Nachbarschaft der auch grantiert am gleichen BNG hängt. Der BNG ist der nächstgrößere Netzknotenpunkt wo sich dein DSL-Router einwählt.


    Interessant, danke für die Erklärung!

    Kann man irgendwie durch einen trace befehl rausfinden über welches AS man gepeered wird?

    Auf Windows soweit ich weiß leider nein (außer du machst manuell einen Whois aus jede IP im Trace). Auf Linux kann mtr das mit der Option -z. Sieht dann von meinem o2-Anschluss zu TT beispielsweise so aus:

    WJVqGOG.png


    Wo ich gerade sehe das TT bei Hetzner gehostet ist, das war z.B. lange zeit einer der sich gegen die Policy der Telekom gewährt hat. Erst haben sie direktes Telekom-Peering als Option für 5€ angeboten, mussten dann aber wahrscheinlich aufgrund von Kundenschwund kapitulieren.

    Könntest du das kurz erläutern, was es damit auf sich hat? Wofür steht die Bezeichnung? Danke dir!

    Also, das ganze ist etwas komplexer.


    Erstmal zum AS3320: AS-Nummern sind Identifikationsnummern für Netze innerhalb des Internets (AS steht hier kurz für Autonomes System). Die meisten Provider haben ein oder mehrere AS-Nummern, die Telekom Beispielsweise nutzt haubtsächlich AS3320, hat aber auch andere Nummern (die allerdings weniger genutzt werden). 1&1 Versatel hat die AS8881, Vodafone Deutschland die AS3209, Telefonica Deutschland die AS6805 usw.


    Was jetzt das Problem am Netz der Deutschen Telekom ist ist das die Telekom gerne mal ihre Marktmacht, die sie in Deutschland hat, ausnutzt ... und zwar beim Peering. Peering beschreibt die Verbindungen zw. den verschiedenen autonomen Systemen. Wenn also z.B. die Telekom eine Verbindung irgendwo in einem Rechenzentrum zu Vodafone hat dann Peeren die Miteinander.


    Die Telekom nutzt dies dementsprechend aus das sie fürs Peeren gerne bezahlt werden möchte, was erstmal per se nicht ungewöhnliches ist. Nur will die Telekom gerne mal das 3-4 fache des in Europa üblichen preises fürs peering. Und deswegen kommt es bei der Telekom häufiger mal vor das Verbindungen in bestimmte andere Netze überlastet sind, wenn der andere nicht bezahlt. Obwohl du als Kunde ja schon die Telekom (egal ob direkt oder über einen reseller) dafür bezahlt hast.


    Die Anderen, wie 1und1, Vodafone oder o2, können sich das nicht leisten. Die gehen zu großen öffentlichen Peering-Punkten wie z.B. der DE-CIX in Frankfurt (aktuell größter Internetknoten der Welt mit aktuell teilweise über 10 Tbit/s traffic) und versuchen dort so viel Netze wie es geht mit entsprechender Kapazität direkt zu erreichen. Was bedeutet das es bei diesen Providern quasi nie zu irgendwelchen vermeidbaren Engpässen an den Peerings kommt.


    Was für mich, nachdem ich mich immer wieder mal mit den Peering Eskapaden der Telekom sowohl Privat als auch Geschäftlich rumschlagen drufte, sehr wichtig ist.

    Kommt bei O2 nicht auch theoretisch ein Telekom Techniker? Die mieten doch auch nur die Leitungen an.

    Wenn die Leitung über Telekom-Technik geschaltet ist, ja.


    Ansonsten kommt der techniker vom Betreiber der das DSL betreibt.

    Die 35€ für den 250er DSL würden mich schon reitzen ... nur besteht bei Drillisch/1&1 gefahr wieder im Telekom AS3320 zu landen und sich ihrem Mistpeering auszusetzen. Wenn man sicherstellen könnte den Anschluss über Versatel geschaltet zu bekommen wären die 2 Jahre Laufzeit weniger ein Problem für mich.

    Da komme ich jetzt nicht ganz mit. Geht es denn nicht genau darum? Jedenfalls bin ich über meine IP 80... von außen auch eingehend erreichbar (für SIP-Provider oder via DynDNS o.ä.). Bei den von o2 zugewiesenen IPs im Bereich 10... sollte das nicht möglich sein.


    Nein, wie gesagt wieistmeineip.de zeigt dir immer die externe IP an. Bei einem NAT zeigt dir die Seite die IP vom Router an der das NAT macht und nicht die IP die dein Gerät hat.


    Die Frage ist: wer hat die IP die dir die Seite zurück gibt (der NAT-Router beim Provider oder dein Gerät selber)? Und das können dir solche seiten nicht anzeigen.

    Hier: https://www.wieistmeineip.de/


    Gerade noch mal nachgesehen. Aktuell bin ich über Sim.de/Drillisch im Netz und habe überhaupt keine IPV4 Adresse, sondern nur IPV6. NB bei Drillisch ist (noch) o2.


    Via Telekom-LTE hatte ich dagegen bisher stets eine öffentliche IPV4.


    Die Seite zeigt dir nur die externe IP an!


    Bei NAT im Mobilfunk teilen sich immer mehrere Anschlüsse eine Öffentliche IPv4. Das funktioniert ähnlich zu deinem WLAN zu hause.


    Zu Hause haben nach außen hin auch alle Geräte in deinem WLAN/LAN die gleiche öffentliche IP. Intern haben alle geräte eine private IP. Dein Router ist dann bei allen Geräten als Standardgateways hinterlegt, das heißt alle diene Geräte wissen wenn sie irgendwie raus ins Internet senden wollen müssen sie die Pakete an den Router schicken. Der Router hat die öffentliche IP von deinem Provider und schickt mit dieser alle Pakete weiter ins Internet und merkt sich an wen, in seinem internen Netzwerk, er die Antworten weiter zu leiten hat.


    Das gleiche passiert auch hier im Mobilfunk, nur das der Router der NAT macht beim Provider steht.


    Solche seiten wie wieistmeineip.de geben einfach die öffentliche IP wieder von der die Seite aufgerufen wurde. Sprich die IP vom Router der NAT macht. Warum dir mit einer o2 SIM keine IPv4 angezeigt wird, kann ich dir nicht sagen. Mir wird beides angezeigt.



    Ja, es gibt bei der Telekom den internet.t-d1APN. Dort gibt es aber kein IPv6. Du müsstest dann nur mal in den eisntellungen deines Gerätes schauen welcher APN gesetzt ist.


    EDIT: Richtige Public IP gibts bei o2 im Mobilfunk auch kostet aber einmalig 50€

    Die Frage ist wo guckst du das nach?


    Ich hab hier über den APN internet.telekom eine 10.xxx.xxx.xxx IP.