Beiträge von NoIdea

    Es ist genau so dramatisch wie es klingt. In den meisten Jahren waren die Speicher zum Ende der Heizperiode noch voller als jetzt vor Beginn. Wie gesagt, ein langer kalter Winter, und die Speicher sind so gut wie leer. Dann starten wir mit einen noch geringeren Füllstand in den den nächsten Sommer.

    Auch im Winder fahren LNG Tanker ;)

    Jetzt zu Schwarzmarktpreisen (gegüber Februrar hat sich der Preis für LNG mehr als verdoppelt) Speicher zu füllen käme bei den Kunden vermutlich auch nicht gut an.

    Wobei die Gasversorger irgendwann nicht mehr da drumherum kommen werden.

    ...

    Da bin ich gegenteiliger Meinung. Sie hätten das in den „fetten Jahren“, als der chinesische (Verbrenner-) Markt noch brummte, nicht nur machen können, sondern machen müssen. Aber klar, hinterher ist man immer schlauer ;)

    Das Problem ist doch gar nicht mehr dass sie keine von den Egenschften konkurrenzfähigen E-Autos haben (OK, Stellantis, aber das ist ein Thema für sich).

    die Chinesen können E-Autos einfach billiger anbieten. Wobei auch da einige Hersteller ohne staatliche Stützung perspektivisch über die Wupper gehen werden, da ist aktuell auch Krise, und in Exportmärkte zu expandieren kostet auch für Chinesen erstmal Geld (Werbung, Vertriebs- und Servicenetz aufbauen).

    OK, die europäischen Hersteller hätten mit Werksschließungen und Massenentlassungen in Europa vor 4-5 Jahren anfangen können um jetzt eine bessere Kostenstuktur zu haben, dann wäre das Geschrei aber auch groß gewesen. Und das Problem der Abschottung des U.S. Markts und dass sie für Batterien und deren Rohstoffe viel mehr zahlen müssen als chinesische Hersteller hätten sie immer noch.

    Selbst Tesla die ohne Altlasten mit sehr schanker Personaldecke und wenigen sehr großen Werken eine hervorragende Kostenstruktur haben tun sich preislich schwer gegen die Chinesen.

    Und zusätzlich hat sich auch noch der Käufermarkt in Europa gespalten: Die Nihilisten die früher alte möglichst billige Möhren gefahren sind um von A nach B zu kommen bekommen bei dne chinesischen "Smartphones auf Rädern" wo alles per Touch und Wischen geht und irgenwelcher sinnlose Spielkram drin ist glänzende Augen wo sich der Auto-Affine Kunde mit Grausen abwendet.

    Das vielleicht nicht, aber dafür dass er mit rund 1/4 Milliarde Dollar Trumps Wahlkampf mitfinanziert, und damit seine Präsidentschaft mit ermöglicht hat, auf jeden Fall.

    Nein, die komplett merkbefreiten Demokraten haben ihn zum Präsidenten gemacht.

    Kamala Harris hat als Vize keinerlei Akzente gesetzt, ist dunkelhäutig und eine Frau. Hat eigentlich nur noch Trans gefehl, dann hätte Trump auch ganz ohne Wahlkampf gewonnen.

    Kurz gesagt, die haben es einfach gemacht und nicht lange rumdiskutiert und auf den Staat gewartet, das der denen den roten Teppich ausrollt.

    Naja, er hatte allerdings auch Startup Bonus und durch vorherige Erfolge viel Vertrauensvorschuss.

    Alle etablierten Verbrennerhersteller hätten es sich nicht leisten können den Einstieg in die Elektromobilität mit jahrelangen Verlusten zu finanzieren.

    Ich war 1999 während der SoFi in Tschechien, es war bewölkt so dass man von der Sonne nichts gesehen hat und wurde nur ein wenig dunkler da es dort nur eine teilweise Verdeckung der Sonne gegeben hat.

    Problem der deutschen Automobilindustrie ist das man beim eAuto bisher kein Volumenmodell hat das eine Grundlast für die Batteriefertigung schafft. Dadurch lohnt die Akkufertigung für die Premiummodelle nicht.

    China kontrolliert wichtige Grundmaterialien und sorgt dafür dass von europäischen Herstellern keine günstigen Batterien gebaut werden können.

    Eine eigene Batteriefertigung braucht man trotzdem sonst ziehen einem die Chinesen das Fell über die Ohren wenn man bei ihnen die Zellen kauft.

    Das ist für die europäischen Hersteller leider eine echte Lose- Lose Situation.


    In dem er Trump unterstützt hat, der gerade Milliarden an Energiekonzerne zahlt, wenn sie aus Windkraftprojekten aussteigen?

    Ich glaube best Buddy mit Trump ist bei Musk schon länger her. Dass Trump aus der Windkraft aussteigen will kann man Musk beim besten Willen nicht anlasten.

    Machen die es nicht, wird es noch weit aus mehr Entlassungen geben - schau doch mal rum, wieviele Jobs in der Industrie jeden Monat abgebaut werden....

    Warum nicht das Kind beim Namen nennen: Lohnsenkung, nichts anderes ist das. Aber eine Erhöhung auf 40h funktioiert bei Firmen die mit Absatzproblemen kämpfern nur bei Massenentlassungen, und wenn es wieder bergaufgehen sollte fehlen den Firmen die Kapazitäten.

    Wurde schon mehrfach "erfolgreich" durchexerziert.

    Außerdem sind die Löhne aufgrund des Automatisierungsgrades oft nur das kleinere Problem, die Energiepreise hauen in vielen Branchen deutlich stärker ins Kontor.

    Aber die 35h Woche ist halt dass Hassobjekt wo man gerade die Gunst der Stunde wittert.

    ...Dann braucht es, wie schon erwähnt, eine groß angelegte Modelloffensive. Mit lediglich zwei Modellen und gelegentlichen Facelifts wird es schwierig am Markt zu überleben.

    Das halte ich für einen der größten Denkfehler der deutschen Autoindustrie dass der Kunde immer was komplett neues will. Es kommt dem Kunden drauf drauf an was rauskommt, nicht was der Hersteller reinsteckt.

    Der Kunde will ein Auto dem man ansieht dass es das aktuelle Modell ist und zeitgemäße Technik die zuverlässig funktioniert,

    Von daher reicht es für Tesla seine Palette mit Software und Facelifts auf Stand zu halten und die notorischen Schwachpunkte zu beseitigen.

    Gerade auch die Architektur mit dem Zentralrechner ist ein Riesenvorteil, die europäischen Hersteller gehen mit ihren zerfransten und immer auf Kante genähten elektrischen Architekturen regelmäßig auf die Bretter wenn es um neue oder verbesserte ADAS Funktionen geht und müssen eine neue Architektur aus dem Boden stampfen, Tesla reicht im Zweifelsfall ein leistungsfähigerer Rechner.

    Und neue Modellreihen sind teuer und treiben Overhead, mit einem Kleinwagen ist schwer Geld zu verdienen, von daher muss Tesla in erster Linie zusehen seine Modelle attraktiv zu halten, und da hilft wenn man günstig bauen und damit anbieten kann.