...
Da bin ich gegenteiliger Meinung. Sie hätten das in den „fetten Jahren“, als der chinesische (Verbrenner-) Markt noch brummte, nicht nur machen können, sondern machen müssen. Aber klar, hinterher ist man immer schlauer 
Das Problem ist doch gar nicht mehr dass sie keine von den Egenschften konkurrenzfähigen E-Autos haben (OK, Stellantis, aber das ist ein Thema für sich).
die Chinesen können E-Autos einfach billiger anbieten. Wobei auch da einige Hersteller ohne staatliche Stützung perspektivisch über die Wupper gehen werden, da ist aktuell auch Krise, und in Exportmärkte zu expandieren kostet auch für Chinesen erstmal Geld (Werbung, Vertriebs- und Servicenetz aufbauen).
OK, die europäischen Hersteller hätten mit Werksschließungen und Massenentlassungen in Europa vor 4-5 Jahren anfangen können um jetzt eine bessere Kostenstuktur zu haben, dann wäre das Geschrei aber auch groß gewesen. Und das Problem der Abschottung des U.S. Markts und dass sie für Batterien und deren Rohstoffe viel mehr zahlen müssen als chinesische Hersteller hätten sie immer noch.
Selbst Tesla die ohne Altlasten mit sehr schanker Personaldecke und wenigen sehr großen Werken eine hervorragende Kostenstruktur haben tun sich preislich schwer gegen die Chinesen.
Und zusätzlich hat sich auch noch der Käufermarkt in Europa gespalten: Die Nihilisten die früher alte möglichst billige Möhren gefahren sind um von A nach B zu kommen bekommen bei dne chinesischen "Smartphones auf Rädern" wo alles per Touch und Wischen geht und irgenwelcher sinnlose Spielkram drin ist glänzende Augen wo sich der Auto-Affine Kunde mit Grausen abwendet.