Jo, die Begründung ist echt seltsam. Bei manchen Standorten kannst du auf die Antennen spucken, z. B. die Telekom-eNB 138920, der Mast ist gerade mal 10 m hoch und du kannst da bis kurz davor laufen.
Der Vodafone D2 Netzqualitäts Thread (Netzausbau Funklöcher Netzausfälle Störungen)
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In Rheinstetten bei Karlsruhe (Baden-Württemberg) gibts aktuell eine Netzstörung (Funkloch) die einen ziemlich kuriosen Grund hat: Die falsche Tür.
https://www.teltarif.de/netzau…e-bnetza/news/102015.html
Nein, das (leider) kein April- oder Faschingsscherz.

Willkommen in der Nannyrepublik Deutschland

Ja, gegen Zugang durch Kinder sollte so eine Anlage schon gesichert sein, aber gegen Erwachsene sollte ein Schild und Flatterband reichen, wer das ignoriert bewirbt sich halt im Zweifelsfall für den Darwin Award (wobei die Leistung eines Mobilfunkstandorts eher nicht für einen unmittlebaren Tod ausreichen dürfte).
Professionelle Saboteure hält dagegen auch eine normgerechte Tür wohl kaum ab.
Herr Merz, übernehmen Sie!
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Was würde den tatsächlich passieren, wenn man davor oder sehr nah neben einer Mobilfunkantenne stehen würde? Abseits vom 'Strahlung tötet uns' Bullshit-Esotherik Mainstream. Die Leistung reicht bei weitem nicht aus, dass sich irgendwelche Flüssigkeiten im Körper ansatzweise erwärmen. Und höhere Krebsraten gab es ja in der Nähe von Mittel- oder Langwellensender mit 2000 kW Leistung auch nicht.
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Die gängigen Personenschutznormen definieren Grenzwerte über einen Mittelungszeitraum von 6 Minuten, d.h. man muss schon 6 Minuten am Stück vor der Antenne stehen, damit sich eine ggf. schädliche thermische Wirkung ergibt. Aber nur wenn man sich in einem Bereich befindet, in dem die Grenzwerte überschritten werden.
Und diese sind dann nochmal mit einer Sicherheitsmarge bestimmt worden.
Mit Fernfeldformel kalkulierte oder gemessene Feldstärken in Luft ergeben zudem höhere Sicherheitsabstände, als wenn man die Absorption im menschlichen Körpergewebe mittels SAR-Messung berücksichtigt.
Letztlich wird noch zwischen Grenzwerten für die allgemeine Bevölkerung und beruflicher Exposition unterschieden.
Bei beruflicher Exposition sind die Grenzwerte ein Mehrfaches dessen für die allgemeine Bevölkerung, denn hier ist dann meistens unterwiesenes Personal im Bereich einer Sendeanlage für ggf. nur einen kurzen Zeitraum aktiv.
Man kann von der 6-Minuten-Regel oben nämlich auch ableiten, dass man sich z.B. dem 6-fachen des Grenzwerts aussetzen kann, dann aber nur für 1 Minute.
So lange man nicht kontrollieren kann, wie lange sich eine Person, die von der Funktechnik keine Ahnung hat, im Bereich einer Antenne aufhält und auch keine andere Abgrenzung im Rahmen der notwendigen Sicherheitsabstände möglich ist, bleibt also nichts anderes übrig, als den Zugang komplett zu sperren.
Viele Grüße vom langjährigen EMF- und SAR-Experten.

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Was würde den tatsächlich passieren, wenn man davor oder sehr nah neben einer Mobilfunkantenne stehen würde? Abseits vom 'Strahlung tötet uns' Bullshit-Esotherik Mainstream. Die Leistung reicht bei weitem nicht aus, dass sich irgendwelche Flüssigkeiten im Körper ansatzweise erwärmen.
Sag das mal diesen Leuten. Gibt da auch im Allgäu einige Orte. Beispielsweise in Leuterschach oder Biesenhofen. Bei letzterem hat die Gemeinde sogar ein teueres Gutachten erstellen lassen. Da kam sozusagen raus:
„Vodafone, Telekom und Telefonica versorgen den Ort akzeptabel. Nur im Norden besteht Nachholbedarf, vor allem bei Vodafone.“
Spoiler: Der Ort wird von keinem Anbieter ansatzweise gut versorgt. Indoor gibts massive Probleme in allen Netzen, am meisten bei Vodafone. Die geplanten Standorte von Vodafone (beim Klärwerk) und der Telekom (bei OT Ebenhofen; Telekom wollte auf den geplanten Vodafone Masten; ca. 55 Meter Höhe mit drauf) hat man abgelehnt. So kann es halt nicht besser werden…
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Sag das mal diesen Leuten. Gibt da auch im Allgäu einige Orte. Beispielsweise in Leuterschach oder Biesenhofen. ...
Das liegt halt am mehrdeutigen Begriff "Strahlung" und dem seit Jahrzehnten mangelhaften deutschen naturwissenschaftlichen Unterricht so dass die breite Masse den Unterschied zwischen elektromagnetischer Strahlung und ionisierender Stahlung nicht kennt.
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Was würde den tatsächlich passieren, wenn man davor oder sehr nah neben einer Mobilfunkantenne stehen würde? Abseits vom 'Strahlung tötet uns' Bullshit-Esotherik Mainstream. Die Leistung reicht bei weitem nicht aus, dass sich irgendwelche Flüssigkeiten im Körper ansatzweise erwärmen. Und höhere Krebsraten gab es ja in der Nähe von Mittel- oder Langwellensender mit 2000 kW Leistung auch nicht.
Mobilfunk nutzt nicht-ionisierende Strahlung. Das bedeutet, sie hat nicht genug Energie, um Atome zu verändern oder DNA direkt zu zerstören (anders als Röntgen- oder UV-Strahlung).
Wenn du nah genug stehst, schwingen die Wasseratome in deinem Körper.
Der Haupteffekt davon ist Wärme, stehst du sehr nahe an Mobilfunkantennen kann das zu Schwindel, Übelkeit aber auch lokalen Erwärmung und Schädigung des Gewebes durch Wärme führen. Testen würde ich es nicht unbedingt.
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den Unterschied zwischen elektromagnetischer Strahlung und ionisierender Stahlung nicht kennt.
Es gibt auch keinen Unterschied außer der Wellenlänge und der übertragenen Energie abhängig von der Wellenlänge.
Das ist halt das Problem, die Leute verstehen nicht das die Wellenlänge einen riesigen Unterschied macht, zb auch ob wir Strahlung sehen können (Licht) oder nicht.
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Wie nah muss man an den Sendeantennen sein dass was passiert? Ich glaube solange man die Antennen nicht umarmt passiert nichts.
Wenn ich mir überlege, dass es am Großen Feldberg einen Aussichtsturm gibt, wo man direkt vor der Sendeanlage des Hessischen Rundfunks mit UKW und DVB-T2 steht, und da kippen die Leute auch nicht reihenweise um. Und Mobilfunk sendet mit einer deutlich geringeren Sendeleistung als Rundfunk (UKW, DVB-T2).
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In Rheinstetten bei Karlsruhe (Baden-Württemberg) gibts aktuell eine Netzstörung (Funkloch) die einen ziemlich kuriosen Grund hat: Die falsche Tür.
https://www.teltarif.de/netzau…e-bnetza/news/102015.html
Nein, das (leider) kein April- oder Faschingsscherz.

Meine Frage wäre, warum Vodafone die Standorte nicht von sich aus mit der geforderten Sicherheitstechnik ausrüstet bzw. das Thema monitored?
Die Vorgaben sind ja kein Geheimnis.
Insbesondere vor der aktuellen Sicherheitslage hat man wenig Verständnis für mangelhaft abgesicherte Infrastruktur. In Berlin wurden leicht zugängliche Kabel angezündet?
Echt peinlich für Vodafone die Nummer...

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