Die genaue Ursache ist wirklich nicht klar. Und ich verstehe auch nicht, warum so Fachzeitschriften wie Connect oder Stiftung Warentest, das nicht mal untersuchen. Die Gerätschaften zum Testen liegen bei denen einfach so rum. Die Fach-Kompetenz ist vorhanden.
Bei einfachen Gigaset Modellen wird tatsächlich einfach immer zu festen Zeiten etwas nachgeladen. Mehr dazu hier … Dazu finden sich Messreihen von Hobby-Testern …
Die 1. Frage ist, ob das DECT-Mobilteil dies besser macht, wenn es einmal die ungefähre Kapazität/Verhalten des Akkus gelernt hat, also ob einmal (oder zweimal?) entladen und dann wieder vollständiges Aufladen dieses feste-Zeiten-laden dann anpasst (im Intervall bzw. der Dauer). Das wäre die Kalibrierung.
Die 2. Frage wäre, ob Gigaset mit diesen anderen, sich schlechter entladenden Akkus überhaupt rechnet, also ob die Kalibrierung überhaupt mit solchen Ready-to-Use Akkus besser wird. Die nächste, 3. Frage wäre,
3. Machen das wirklich alle Modelle/Plattformen von Gigaset so?
Angeblich haben die höher-wertigen Modelle auch schlauere Ladetechniken. Aber auch hier: Muss diese Lade-Technik durch den Nutzer kalibriert werden, kann die mit Ready-to-Use umgehen? Die letzten beiden Fragen wären dann,
4. Warum können DECT-Mobilteile von Panasonic (viel mehr Hersteller sind ja nicht mehr über), das angeblich so viel besser?
5. Wenn es wirklich eine Kalibrierung gibt, ob man die versehentlich löschen kann (a) Gerät ausmachen (b) tief-entladen (c) Akkus mal rausnehmen?
Dass Gigaset das nicht erklärt, finde ich einfach nur peinlich. OK, zu faul, haben nix davon. Aber das unsere Fach-Zeitschriften selbst so eine einfache Test-Reihe und Versuchsaufbauten nicht gebacken bekommen. Einfach zum Heulen.
Aber so wie ich Johan57 verstand, hatte er Neugeräte. Also irgendeinen defekt und nicht diese Lade-Technik-Debatte, die sich bereits tausendmal im Internet findet und keiner eine Antwort bisher liefert. Vielleicht kann Johan57 sich dazu nochmal äußern, was genau seine Symptome waren.