Beiträge von lbo

    Ich nutze ein Gerät (Galaxy A5 2017), das kein VoLTE im 1&1 Netz unterstützt und hatte nie ein Problem bei ein- oder ausgehenden Telefonaten, die ja immer über 2G laufen.

    Da das Problem bei uns im Haus reproduzierbar auftritt, sehe ich zwei mögliche Erklärungen:

    1. Hier ist das 2G-Netz ungewöhnlich schlecht. In der Tat verliert das Telefon häufig das Netz, wenn man es auf 2G zwingt. In 4G ist das besser. Keine Ahnung, ob das so ungewöhnlich ist.

    2. Das Galaxy geht mit der Situation besser um als das Pixel. Eventuell dauert der Wechsel auf 2G beim Pixel länger. In diesem Fall wäre meine Beobachtung nur für bestimmte Endgeräte gültig.

    In der oben zitierten Mail wird auch nicht "gedroht", sondern nur darauf hingewiesen, daß man sich eine Kündigung vorbehält. Es kann also genauso gut sein, daß eben doch nicht gekündigt wird.

    Eine Kündigung der Kreditkarte ist sicherlich auch kein "empfindliches Übel", da man Kreditkarten zu unterschiedlichen Bedingungen an jeder Ecke bekommt...

    Ob es ein empfindliches Übel ist, hängt sicher von der finanziellen Lage des Betroffenen ab. Wer den Kredit nicht braucht, bekommt so eine Karte an jeder Ecke. Wer das Limit dauernd ausgeschöpft hat und die Liquidität zum Ausgleich nicht hat, für den kann das schon empfindlich übel sein. Und eine Drohung ("das Inaussichtstellen eines künftigen Übels") wäre das in dem Fall ja schon.

    Dass man in dem Brief die Kündigung nicht klar ankündigt, sondern nur vage in Aussicht stellt, das erscheint mir persönlich(!) sogar besonders hässlich.

    Aber lass uns hier nicht über juristische Begrifflichkeiten streiten. Wir sind vermutlich beide nicht betroffen. Ich finde das Doppel eigentlich gar nicht schlecht, wenn man die Versicherungen nutzen will, immerhin eine Auslandskrankenversicherung ohne Altersgrenze. Aber aufgezwungen würde ich es dennoch ablehnen.

    Der Bundesgerichtshof hat folgende Rechtsauffassung für die Verwerflichkeit geurteilt:


    In Ermangelung der Gewaltandrohung oder gar Gewaltanwendung seitens der neuen Eigentümerin der Barclaycard…

    Gewalt ist laut Gesetzestext eigentlich nicht die Voraussetzung, nur Androhung eines empfindlichen Übels. Für manch einen wäre die Kündigung der Kreditkarte wohl so ein Übel. Aber gut, offenbar findet das Gericht so etwas nicht verwerflich.

    Sauber fände ich dagegen die klassische Änderungskündigung, heißt, die Bank kündigt erst einmal und bietet aber den neuen Vertrag an. BAWAG droht lieber.

    dabei weiss doch jeder das das nur mit Kontaktlos geht dort

    Also ich weiß das nicht.

    Ich finde solche Einschränkungen bei den Mautsystemen übel. Manchmal nur kontaktlos, manchmal nur gesteckt, manchmal nur mit PIN, manchmal nur nationale Karten, manchmal nur Bargeld, und manchmal muss man auch online zahlen oder am Automaten anhalten. Bin froh, dass ich bei der letzten Portugal-Tour einen französischen Transponder hatte. Der funktioniert auch in Portugal, nur in Frankreich nicht immer. Aber an der "open flow" Autobahn standen an den überfüllten Parkplätzen Menschenschlangen vor den Bezahlautomaten.

    ...Beim Pixel 5 scheitert die Umleitung, wenn man es über die Menüfunktion der Google-Telefon-App machen will. Tippt man den GSM-Code dagegen von Hand ein, klappt es. ...

    Da das Pixel 5 im 1&1-Netz kein VoLTE kann, dürfte der Grund vermutlich da zu suchen sein. Vermutlich führt der Switch zu GSM bei der Menüfunktion zum Timeout.

    Ich muss dazu etwas ergänzen: Die Umleitung wenn nicht erreichbar funktioniert, wenn das angerufene Gerät echt nicht ins Netz eingebucht ist. Im Fall einer schlechten Konnektivität beim Angerufenen funktioniert sie dagegen nicht. Der Anrufer erhält die Ansage, der Angerufene sei nicht erreichbar.

    Verdacht: Auch das dürfte mit dem Wechsel von 4G (erreichbar) zu 2G (ggf. nicht erreichbar) beim angerufenen Telefon zusammenhängen.

    Ergo: Bei Geräten die kein VoLTE können, ist die Erreichbarkeit im 1&1 Netz ziemlich eingeschränkt.

    Bei meinem Samsung ging es mal über das Menü, inzwischen aber nur noch, wenn ich das Handy ins 2G Netz zwinge.

    Das hilft bei meinem Pixel nicht. Das bringt dann gleich eine Fehlermeldung, wenn man das Umleitungsmenü aufruft.

    Wenn man dagegen manuell eingibt, kommt die Reaktion bei 2G tatsächlich deutlich schneller.

    Habe hier auch GMX Freephone. Umleitung 62 auf D1 eingerichtet, Handy in Flugmodus, Anruf wird auf D1 weitergeleitet, funktioniert bei mir einwandfrei.

    ...

    Danke fürs Testen!

    Ich konnte gerade an einem Pixel 5 und einem Pixel 7 testen. Beim Pixel 5 scheitert die Umleitung, wenn man es über die Menüfunktion der Google-Telefon-App machen will. Tippt man den GSM-Code dagegen von Hand ein, klappt es. Beim Pixel7 geht es auch über das Menü problemlos.

    Da das Pixel 5 im 1&1-Netz kein VoLTE kann, dürfte der Grund vermutlich da zu suchen sein. Vermutlich führt der Switch zu GSM bei der Menüfunktion zum Timeout.

    Ich habe heute eine Beobachtung gemacht, die meines Wissens hier noch nicht erwähnt wurde:

    Ich hatte bei einer unserer Freephone-eSIMs eine bedingte Rufumleitung (falls nicht erreichbar) eingerichtet. Das ist wichtig, weil das Vodafone-Netz im Haus schlecht ist und WLAN-Call bei dem betroffenen Pixel im 1&1 Netz nicht geht. Anfangs hat das funktioniert, und ja, bei der Weiterleitung fallen Kosten an.

    Heute musste ich feststellen, dass die Rufumleitung verschwunden ist, und alle vier möglichen Rufumleitungen deaktiviert. Der Versuch, das wieder einzurichten endet mit einer Fehlermeldung, dass der Provider das nicht zulässt.

    Kann das jemand bestätigen? Auch bei anderen Drillisch-Tarifen?

    Falls es sich nicht nur um eine temporäre Störung handelt, hätte 1&1 das klammheimlich geändert, was meines Erachtens eine Vertragsverletzung darstellte, selbst bei einem Tarif ohne Grundgebühr.

    Richtig so!


    Wir haben von Anfang an das Platinum Double.
    Die 99€ im Jahr sind völlig in Ordnung. Würden auch keinen anderen Anbieter wählen.

    Schön für dich, wenn du immer genau weißt, was richtig ist!


    Ich sehe das anders:

    Natürlich steht es einer Bank frei, Kreditkarten nur gegen ein Entgelt anzubieten. Eine Bank ist keine Sozialkasse. Und natürlich könnte die BAWAG auch die kostenfreie Barclaycard abschaffen und allen Kunden einen entgeltpflichtigen Vertrag anbieten. Nur würde sie dabei viele Kunden verlieren.

    Die jetzt praktizierte Vorgehensweise, einzelnen, nicht profitablen Kunden zu kündigen und manche Verträge auf kostenpflichtige Varianten umzustellen zu wollen, die finde ich diskriminierend und schäbig, auch wenn sie juristisch nicht angreifbar ist. Wohin das führt, das sehen wir in diversen Foren. Da überlegen sich dann die Leute, wie sie sich zu verhalten haben, um keine Kündigung zu bekommen. Manche wollen am liebsten "spenden", indem sie Kredite in Anspruch nehmen, die sich nicht benötigen. Eine perfide Strategie der Bank.

    Ich für meinen Teil, noch ungekündigt, überlege gerade, ob ich mit so einer Bank weiterarbeiten will, oder ob ich nicht lieber proaktiv kündige.