Das stimmt doch gar nicht, ich sag nur das wer die ADF wählt rechts ist und daran gibt es keine Zweifel. Wer nichts rechts ist würde nicht freiwillig eine rechtsextreme Partei wählen.
Du kannst ja wählen was auch immer du möchtest, aber komm nicht mit dem Argument ich wähle AFD weil... will aber nicht als rechts eingestuft werden... Das funktioniert so halt nicht
Es ist zwecklos! Du schreibst: "Das stimmt doch gar nicht." Und direkt dahinter pauschalisierst Du gleich wieder "wer rechts wählt wählt rechtsexrem"
An politisch rechten oder nationalkonservativen Positionen ist grundsätzlich nichts verwerfliches. Persönlichkeiten wie Franz Joseph Strauß oder Alfred Dregger standen für ein Profil, das heute oft pauschal diffamiert wird. Was sich in den letzten Jahren massiv geändert hat, ist das „Framing“: Linke Akteure versuchen zunehmend, das nationalkonservative Spektrum mit Rechtsextremismus gleichzusetzen – eine Taktik, die leider auch hier in der Diskussion übernommen wird.
Hinzu kommt eine spürbare Verschiebung der politischen Mitte nach links. Positionen, die früher in der CDU völlig üblich und integriert waren, werden heute als „zu rechts“ markiert und ausgegrenzt.
Dabei sind die realen Probleme in diesem Land unstrittig: explodierende Energiekosten, ein marodes Bildungssystem, eine zerfallende Infrastruktur sowie die unsichere Finanzierung von Gesundheit und Rente. Wie lumpilump richtig schreibt, bräuchte es harte Reformen. Da viele Bürger den etablierten Parteien diese Kraftanstrengung nicht mehr zutrauen, wählen sie aus Frustration eine Alternative, die bisher nicht an der Macht war und somit nicht für die bestehenden Probleme verantwortlich gemacht werden kann.
Anstatt an einer Brandmauer festzuhalten, die die gesellschaftliche Spaltung weiter vorantreibt, sollte man diese aufgeben. Es wäre politisch sinnvoller, die AfD durch Regierungsverantwortung und konkrete politische Gestaltung zu „entzaubern“, anstatt sie durch Ausgrenzung weiter zu stärken.